Windows: Servergespeicherte Benutzerprofile nachträglich konfigurieren

Servergespeicherte Benutzerprofile, besser bekannt als roaming profiles, lassen sich nachträglich bei bereits bestehenden lokalen Benutzerprofilen konfigurieren bzw. einführen.

Das Vorgehen ist dabei identisch, wie wenn man „von Anfang an“ servergespeicherte Profile verwenden möchte:

  • Einen Ordner für die Profile auf einem Server anlegen.
  • Diesen Ordner mit Lese- und Schreibberechtigung auf Freigabe- und NTFS-Ebene im Netzwerk, z.B. als profiles$ (dank des $ ist die Freigabe nicht für jeden sichtbar) für die Benutzer freigeben.
  • Bei den betreffenden Benutzerkonten auf der Registerkarte „Profil“ den „Profilpfad“ eintragen. Dabei kann auf Variablen zurückgegriffen werden, z.B. „\\SERVERNAME\profiles$\%username%“.

Falls gewünscht die Gruppenrichtlinien-Einstellung

Computerkonfiguration - Richtlinien - Administrative Vorlagen - System - Benutzerprofile - "Sicherheitsgruppe Administratoren zu servergespeicherten Profile hinzufügen"

konfigurieren.

Nach dem nächsten An-/Abmelden greifen die geänderten Einstellungen und das lokale Profil wird auf den Server kopiert. Möglicherweise kommt es zunächst zu einer Fehlermeldung, dass das servergespeicherte Profil nicht gefunden wurde. Diese kann man ignorieren, so fern Sie nicht nach jeder Anmeldung erscheint.

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