Let’s talk iPhone – Es ist ein iPhone 4S

Lange Gerüchte hin und her, nix mit iPhone 5. Dafür ein iPhone 4S mit aktualisierter Hardware (Dual-Core CPU, 8-Megapixel Cam). Sicher nicht schlechter als vorher, aber auch nicht so viel besser wie erwartet und gewünscht. Das zeigte sich auch an der Börse. Die Apple-Aktie viel um 5 %. Dabei steht das neue iOS 5 vor der Tür und die Sprachsteuerung ist zumindest technisch eine Herausforderung. Ob man so etwas in der Praxis braucht oder wegen Umgebungsgeräuschen gebrauchen kann ist eine andere Frage. Aber was braucht man eigentlich noch alles im Smartphone?

Größeres Display? Kommt man dann nicht allmählich in die Größenordnung von Tablets?

Mehr CPU-Cores? Naja, es kann ja nicht schnell genug gehen, Inhalte anzuzeigen. Aber dazu gehören auch schnellere mobile Internetzugänge (und damit auch hoffentlich günstigere Preise und Schluss mit dem Drosselungswahn ab Volumen X).

Längere Akku-Laufzeit? Kann man immer bei allen mobilen Geräten gebrauchen.

Flacher, leichter? Ist auch immer Nett, sofern es dennoch gut in der Hand liegt.

Weniger gut zu solchen Events sind dann noch Meldungen wie Diese, das die Arbeitsbedingungen bei der Fertigung nach wie vor schlecht sind.

Automatische Updates für Firefox

Bin mir gerade nicht sicher, aber ich Glaube, Google hat’s mit Chrome vorgemacht. Es geht um das automatische Updaten ohne zutun des Anwenders vom Firefox-Browser.

Dieses Features macht Sinn. Ob nun als Systemdienst oder wie bei Chrome als geplanter Task ist fast Jacke wie Hose. Wenn das Feature im Stable-Release verfügbar ist, bin ich einer der Ersten, der es nutzt und verbreitet. Ich freue mich schon darauf, wenn das häufig zu hörende „schon wieder“ abklingt.

Hotmail: Mehr Automatismus für Faule

Microsoft bringt (mal wieder) Änderungen für Hotmail. So werden Newsletter und co. nun automatisch wegsortiert. Ganz automatisch, ohne das der Benutzer etwas dafür tun muss. Also Posteingang für Faule. Klar prasselt täglich eine Flut von E-Mails auf uns ein. Aber bei all‘ dem Automatismus wird man doch als Benutzer bzw. als Mensch immer mehr entmündigt. So kommt mir es zumindest vor. Man weiss ja gar nicht mehr, was wo wie läuft. Die Abhängigkeit zum Anbieter wächst und wehe der ändert mal was. Oder ist das der nächste Schritt zu einer Anwenderschaft die einem Anbieter Blind wie eine Herde Schafe folgen soll.

Ob ich ein Control-Freak bin? Teilweise. Ich weiß halt ganz gerne, wie was funktioniert. Aber ich mag einfach keine Überraschungen mit vollendeten Tatsachen und plötzlich sieht etwas gewohntes ganz anders aus.

Auf der anderen Seite fürchte ich, das die Entwicklung der Anwender auch dahin geht, wie der Titel schon sagt, das Diese immer fauler werden. So auf die Art: „Ach ja, ich hab da irgendwann mal einen Newsletter bestellt, bin aber zu faul den abzubestellen, der Filter wird’s schon richten.“

Aus für den Microsoft Zune Player – Einer weniger, wenn interessiert’s

Tja, das war dann wohl einmal mehr eine nicht wirklich erfolgreiche Kopie von Microsoft. Kopie? Ja, Microsoft hat meiner Meinung nach die Angewohnheit zu spät auf längst etablierte Trends aufzuspringen. So seinerzeit auch bei den MP3- bzw. Media-Playern. DerZune Player ist da nur ein Beispiel. Bing im Vergleich zu Google ist dabei ein weiteres Beispiel. Wobei, zugegeben, Bing weitaus erfolgreicher ist. Aber am Beispiel der Mobilen Betriebssysteme hat Google mit Android in kürzester Zeit mehr erreicht in der Maße als Microsoft mit Windows Embedded und Windows Mobile in den vergangenen Jahren.

Vielleicht liegt es an der Größe des Unternehmens oder an dem sehr einträglichen und gefestigten Geschäft mit Windows und Office, das man nicht in die Pötte kommt.

Schade eigentlich. Man möchte meinen, das bei einem Unternehmen mit, sagen wir, unbegrenzten finanziellen Mitteln mehr drin ist.

Auch bei dem Hype-Thema Cloud ist man hinten dran. Microsoft war und ist wohl kein Internet-/Web 2.0-Konzern.

Zurück zum Thema, der Zune Player geht und ist nicht mehr. Wird ihn wirklich jemand vermissen? Ich kenne niemanden, der ein solches Gerät sein eigen nennt. Witzig, der iPod Classic aus dem Hause Apple wird nach wie vor angeboten. Soviel zum Thema Erfolg.

Nein, ich bin nicht Contra-Microsoft. Ich bin nur Contra-Microsoft-Preispolitik.

Windows 7 überholt Windows XP

Wie man seit gestern mehrerorts, z.b. bei ZDnet, lesen kann, setzt sich Windows 7 gegenüber Windows XP (Vista braucht man wohl gar nicht mehr erwähnen?!) immer mehr durch. Nach 10 Jahren geht damit wohl langsam aber sicher eine Ära zu Ende. Und ich bin geneigt zu sagen: Schade. Auch wenn Microsoft lange gebraucht hat einen Nachfolger zu veröffentlichen, so war es in der Zeit vor Windows Vista doch ziemlich einfach, einem neuen PC das passende Betriebssystem zur Seite zu stellen, entweder Windows XP Home Edition oder Professional. MCE (Media Center Edition) als auch die x64-Editionen lasse ich mal außen vor, da die Verbreitung wohl nicht so weitreichend war.

In meinem Netzwerk finden sich noch ein paar XP Professional-Installationen. So z.B. auf meinem Musik-PC (Touch DVS, Synapse Audio Orion, …), auf meinem Heimserver (RDP-Server, Dual DHCP DNS-Server, WAMP) und auf meinem MediaPortal-Server. Derzeit wüsste ich auch nicht wirklich, warum ich das Ablösen sollte. Die Hardware der Systeme verträgt freilich auch ein Windows 7, aber wozu die Arbeit und das Budget. Es läuft und es gibt nach wie vor Sicherheitsupdates für’s Betriebssystem und auch Updates und Support für die verwendeten Anwendungen.

Und abschließend noch der Hinweis auf Anwender, die bis heute mit ihrem Windows 98, NT 4.0 und 2000 zufrieden sind. Da kenn‘ ich auch ein paar von und mitunter kann man es verstehen. Es läuft und macht was es soll, also wozu upgraden? Nun, wenn es um Sicherheitsupdates und -funktionen geht dann sollte man schon auf ein aktuelles System umsteigen. Aber nur um der Feature- oder der Optik-Willen?! Macht nicht wirklich Sinn, oder?!

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