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IMG Stage Line MPX-206 – Web-Radio taugliches Mischpult

IMG Stage Line MPX-206

Das ist immer so eine Sache, als Einsteiger in Sachen Web-Radio. Eigentlich ist es ganz einfach und doch recht kompliziert. Mir ist es bisher oft so gegangen, das die Technik überschaubar war, aber die rechtlichen Aspekte dafür leider umso unverständlicher erschienen. Zurück zum Thema.

Zu Beginn von Privatecast Webradio wurde im Studio Aschaffenburg ein Keytone-Mischpult verwendet. Schnell stellte sich heraus, das die Qualität (sofern man bei einem 80 € Mischpult überhaupt von sowas sprechen kann) unterirdisch war. Z.B. gab es Störungen immer wenn der Radio-PC im Netzwerk funkte. Generell neigte das Mischpult leicht zum Übersteuern und diverse Bedienungselemente (Crossfader, …) waren bei der Bedienung im Weg. Die Lösung fand sich nach ein wenig Sucherei im IMG Stage Line MPX-206. Relevant war unter anderem Peak-Meter pro Kanal, keine Bedienungselemente im Weg beim Zugriff auf die Fader und mindestens vier Line-Eingänge als auch zwei Mikrofon-Eingänge. Das Mischpult ist nun schon ein paar Monate in Betrieb und funktioniert bisher tadellos und das für einen Preis von 239,— € UVP.

… und übrigens:

Tim hat in seinem Blog das IMG Stage Line MPX-804 getestet und empfohlen:

ON AIR Blog » Preis / Leistung …stimmt!

Kurz an getestet: IMG Stage Line MPX-480

MPX-480

Wieso ein neues Mischpult? Nun, ich war auf der Suche nach einem günstigen Mixer, der mir die Möglichkeit bietet, pro Kanal Peak-/Level-Meter zu haben, abschaltbarer Crossfader, drei bis vier Line/CD-Inputs gleichzeitig. Letzteres ist mittlerweile deswegen interessant, da es keine Seltenheit ist, das man mit drei oder vier Decks oder sonstigen Equipment gleichzeitig arbeitet. Fündig geworden bin ich bei Monacor bzw. deren Marke IMG Stage Line.

Der MPX-480 bietet auf den ersten Blick alles was man braucht. Kann mich soweit nach dem ersten Test nicht beklagen.

Ein paar Anmerkungen zur Verarbeitung: Der Mixer sieht auf den ersten Blick gut aus. Bei zwei Reglern stimmt die Mittlerstellung nicht, die Oberfläche weißt ein paar Macken auf und die Kanten könnten auch besser entgratet sein. Man sollte allerdings für den UVP von 299.— € nicht all zu viel erwarten. Dennoch ist der Gesamteindruck gut.

Mit den Effekten habe ich mich noch nicht groß auseinander gesetzt. Von daher kann ich an dieser Stelle noch nichts dazu sagen.

Hier geht’s zum Artikel auf der Hersteller-Homepage.

Und hier der Video-Check von Vossi/La-Check.

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