Jedes netzwerkfähige Gerät muss eine weltweit eindeutige MAC-Adresse haben, mit deren Hilfe kann man unter anderem Rückschlüsse auf den Hersteller ziehen.

Wer viel mit Netzwerkgeräten zu tun hat kennt das Problem: Sofern man selbst oder, aus meiner perspektive als IT-Dienstleister, der Kunde nicht dokumentiert oder irgendwie mitteilt was er so an Geräten im Netz hat oder neu einbringt stolpert früher oder später darüber, das es quasi unbekannte Geräte im Netz gibt. Eventuell lässt der Hostnamen einen Rückschluss darauf zu, um was für ein Gerät es sich handelt. Wenn es weniger gut läuft sieht man beispielswiese bei einem IP-Scan oder in der DHCP-Lease-Liste lediglich das da etwas ist. Hat das Gerät ein Web-Interface kommt man so vielleicht noch drauf was es ist.

Um nun dahinter zu kommen was das für ein Gerät sein könnte, kann man unter anderem über die MAC-Adresse ermitteln, wer der Hersteller ist. Hilfreich sind dabei solche Seiten wie zum Beispiel

heise online – Tools – MAC-Adressen

DNS Checker – MAC Address Lookup

dein-ip-check.de – MAC Suche

Allerdings hat nicht jeder Hersteller eigene MAC-Adressen. Gerade bei IoT und Co. ist es so, das ein Hersteller Netzwerkmodule auf dem Markt erwirbt und man über die zuvor gezeigte Methode lediglich auf den Modul-Hersteller schließen kann. Dennoch besser als nichts.

Über die MAC-Adresse kann man zudem Rückschlüsse ziehen, an welchem Port des Switches oder an welchem Access Point ein Gerät angemeldet ist und so im Zweifelsfall auch mal den Leitungen hinterherlaufen oder, um mal Frech zu sein, einfach mal den Zugang sperren und schauen wer schreit.


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