QNAP HS-210 – Ein lüfterloses NAS

Vorhin bei ZDNet gelesen, das es von QNAP ein neues NAS geben wird. Soweit erstmal nichts außergewöhnliches, aber das gute Stück wird Lüfterlos sein und für ein NAS eher ungewohntes Design haben.

QNAP HS-210

Das Design des HS-210 ist passend für Wohnzimmer oder Desktop-Umgebungen und trägt dem lüfterlosen Design bzw. der besseren Wärmeableitung Rechnung. Dem Marketing-Versprechen „Lautlos“ möchte ich allerdings ein Stück weit entgegen gehen, das es auch auf die Auswahl der Festplatten darauf ankommt, wie letztlich die Lautstärke des Systems ist. Vibrationen nicht zu vergessen.

Platz hat das Gehäuse für zwei 3.5″ oder zwei 2.5″ Festplatten oder SSDs. Als Prozessor kommt ein 1.6 GHz schneller Marvell zum Einsatz, dem 512 MB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. An Anschlüssen steht eine Gigabit-Netzwerkkarte, zwei USB 2.0 und zwei USB 3.0 zur Verfügung, ferner ist ein Steckplatz für eine SD Karte vorhanden.

Das hauseigene, App-basierte Betriebsystem QTS kommt in Version 4.1 + mit allerlei NAS- als auch mit Zeitgeist-typischen Funktionen, damit ist Cloud gemeint, mit dem Gerät mit. So eignet sich das NAS dank DLNA sowohl für’s Wohnzimmer als auch dank diverser Clients für allerlei Geräte wie PCs und MACs.

Eine genau Auflistung der Software-Spezifikation findet sich auf der Hersteller-Seite.

(Bild: QNAP.com)

2 Kommentare

  • QNAP sind schon vernünftige Geräte die ich seit Jahren ohne Probleme einsetze. Weit mehr als nur ein NAS und sehr benutzerfreundlich.

    Ohne Lüfter ist sicherlich nicht so gravierend, da die Modelle mit Lüfter eine Regelung haben und je nach Plattentyp selten aktiv sind.

    Aber interessantes Design 😉

  • Wir haben Kunden, die sind in Sachen Geräusche recht empfindlich und das sind noch nicht mal Musiker.
    Für die ist so eine passiv gekühlte Lösung durchaus interessant.

    Ich persönlich mag es auch am liebsten eher ruhig, soll heißen: Unnötige (Stör-)Geräusche gilt es zu vermeiden.
    Schließlich macht ja Lärm krank. Selbst das was viele als flüsterleise beschreiben stört mitunter, aber das ist nun mal eine persönliche, rein subjektive Geschichte.

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