Möchte man Wissen, ob ein restic-Repository bereits (von einem anderen System) gesperrt ist, kann man dies relativ einfach abfragen.
Mit folgenden Befehl bekommt man die “locks” angezeigt:
restic list locks --no-lock
Wichtig ist der Parameter “–no-lock” damit der Befehl an sich nicht auch noch eine Sperre erzeugt. In der Ausgabe ist dann eine Zeichenfolge wie diese enthalten:
e1f5a29eed825f59eb72827bba986677c353d94963b6c65b3f850f9511dbdf72
Wie das darauf reagieren kann, zeigt folgendes Praxisbeispiel:
Auf einen S3-kompatiblen OnPrem-Server erfolgen Nachts Backups via restic. Tagsüber soll der Prune-Vorgang laufen. Mitunter kommt es vor, das ein Backup-Job allerdings noch nicht abgeschlossen ist, daher ist es wichtig, das vor dem Prune geprüft wird, ob noch eine Sperre vorhanden ist. Relevant ist hier, das die Backup-Quellen und das System das Prune durchführt unterschiedlich sind!
Unter Windows kann man das Ganze wie folgt via Batch handhaben:
restic list locks --no-lock > lock.log for %%A in (lock.log) do if "%%~zA" == "0" ( restic forget --keep-last 5 --prune >> prune.log 2>&1 ) del /q lock.log
Kurze Erklärung:
Der erste Befehl scheibt die Ausgabe der Prüfung auf Sperren in eine Datei.
Gibt es keine Sperre ist die Datei leer und damit 0 KB groß.
Die for-Anweisung prüft, ob die erstellte Datei leer ist, ist das der Fall, wird restic mit prune ausgeführt.
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Verheiratet, Vater von zwei Kindern, eines an der Hand, eines im Herzen. Schon immer Technik-Freund, seit 2001 in der IT tätig und seit über 15 Jahren begeisterter Blogger. Mit meiner Firma IT-Service Weber kümmern wir uns um alle IT-Belange von gewerblichen Kunden und unterstützen zusätzlich sowohl Partner als auch Kollegen.

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