Intel VT – Eine Odyssee

Ich kam dieser Tage auf den Gedanken, auf meinem VMware Server ein 64-Bit Betriebssystem installieren zu wollen. Aber, oh Schreck, das Setup von Windows 7 Professional x64 weigerte sich mit der Meldung das es sich bei der CPU um keinen 64-Bit Prozessor handele. Komisch dachte ich. Kurz nochmal geschaut. Doch, doch, es ist eine 64-Bit CPU (Intel E2220). Allerdings ohne Intel VT (Virtualization Technology). Und genau das war dann der Haken für VMware Server. Scheinbar ist mir damals beim Zusammenstellen der Hardware entgangen, das VMware für 64-Bit Gäste Intel VT oder das AMD Äquilavent voraussetzt.

Also gut, neue CPU organisiert (Intel E6500). Eingebaut. Ins BIOS geschaut. Hm, keine VT-Option weit und breit. Ok, BIOS Update durchgeführt. Immer noch keine VT-Option. Ein wenig gegoogelt. Aha, hm. Das Board (Intel DG35EC) unterstützt wohl nur bestimmte CPUs mit bestimmten BIOS-Versionen und VT. Na gut, dann ein BIOS downgrade versucht. Immernoch nichts. Mist. Im VMware Forum habe ich dann einen Hinweis gefunden, das dieses Board, mit der BIOS-Version und dem Prozessor funktionieren soll.

Also auf ein Neues. Andere CPU besorgt (Intel E8400). Ins BIOS geschaut. Oh man staune, Intel VT ist plötzlich da. Aktiviert. Durchgebootet. Geht. OK, dann mal schauen, was mit dem aktuellen BIOS passiert. Update durchgeführt. Durchgebootet. Geht.

Wunderbar. Also kann man sagen: Am Ende wird alles gut. Jetzt habe ich nicht nur die Funktionalität die ich haben wollte, sondern gleichzeitig auch einen schnelleren Prozessor.

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