Notebooks: Vor- und Nachteile von Kunststoff- und Alu-Gehäusen

Hat es mich doch endlich auch mal erwischt: Bei einem Kundentermin, genauer ausgedrückt auf dessen Parkplatz, ist plötzlich der Gurt meiner Tasche gerissen und diese samt dem darin enthaltenen Notebook auf dem Asphalt gelandet.

Natürlich genau auf die Ecke und mit etwas Wuscht direkt aus dem Gehen heraus, da konnte selbst das Polster der Tasche nicht genug abfangen. Dennoch: Nochmal Glück im Unglück gehabt, weil

  • dem Display sowie
  • der Elektronik ist nichts passiert, sondern
  • lediglich das Gehäuse wurde etwas ramponiert.

Ok, ganz neu ist diese Erfahrung nicht, früher ist mir auch schonmal das eine oder andere Notebook mal mit, mal ohne Tasche heruntergefallen, bislang ohne das weiter etwas geschehen war. Diesmal war’s halt nicht ganz so. Irgendwann ist immer das erste Mal.

Soviel zur Vorgeschichte. Jetzt handelt es sich bei meinem Arbeitsgerät um ein Wortmann Terra Mobile 1460, das ein Alu-Gehäuse hat und das ist in diesem Fall gut so. Nach Demontage konnte man mit Zange und Hammer das Gehäuse soweit wieder richten, das es wieder normal aufgeklappt werden kann. Einen Schönheitspreis gewinnt es zwar nicht mehr, ein größerer Schaden oder gar Totalausfall ist’s erfreulicherweise auch nicht.

Ein Kunststoffgehäuse hätte vielleicht genug nachgegeben, das nichts passiert wäre. Wahrscheinlicher, und das kenne ich aus vielen vielen Service-Fällen aus der Werkstatt, wäre es eher gebrochen, geplatzt oder gerissen, also richtig kaputt. In solchen Fällen haben wir früher noch geklebt oder Gehäuse-Teile, sofern Ersatz (noch) beschaffbar war, ausgetauscht. Es kam und kommt halt immer darauf an.

Nun, in diesem Kontext war bzw. ist das Alu-Gehäuse besser, konnte man doch recht einfach etwas ausrichten. So ist das Ganze zwar ärgerlich, allerdings bis hierhin jetzt nur noch ein kosmetisches Thema. Es hätte schlimmer kommen können.

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