Nicht jede Datei und nicht jeder Ordner muss zwingend in einer Datensicherung enthalten sein. Genau für diesen Zweck bietet Drive Snapshot gleich zwei Möglichkeiten an um Ausschlüsse zu definieren.
Für wenige Ausnahmen bietet es sich an den Parameter “–exclude:” zu verwenden:
snapshot64.exe --exclude:\<Ordnername>,\<Dateiname>
Bei sehr vielen Ausnahmen wird das allerdings schnell unübersichtlich. Da bietet es sich an eine Textdatei zu verwenden:
snapshot64.exe --exclude:@excludeList.txt
In dieser Textdatei wird in jeder Zeile die auszuschließende Datei oder der auszuschließende Ordner eingetragen. Ein Beispiel:
\$Recycle.Bin \$WINDOWS.~BT \$WinREAgent \ProgramData \Recovery \System Volume Information \inetpub \Program Files \Program Files (x86) \Temp \Users\Default \Users\Public \Windows
Mit dieser Textdatei würde typischerweise nur das Benutzerprofil gesichert werden.
Einen wichtigen Unterschied zwischen beiden Varianten gibt es: Gibt man Namen mit Leerzeichen an, müssen diese bei der direkten Verwendung im Parameter “–exclude:” in Hochkomma gesetzt werden:
snapshot64.exe --exclude:"\Program Files"
In der Textdatei wiederum darf das nicht so sein, andernfalls greift die Ausnahme nicht!
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Quellen
Drive Snapshot – Kommandozeile
Drive Snapshot – Handbuch (PDF)

Verheiratet, Vater von zwei Kindern, eines an der Hand, eines im Herzen. Schon immer Technik-Freund, seit 2001 in der IT tätig und seit über 15 Jahren begeisterter Blogger. Mit meiner Firma IT-Service Weber kümmern wir uns um alle IT-Belange von gewerblichen Kunden und unterstützen zusätzlich sowohl Partner als auch Kollegen.
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