Datenschutz: YouTube-Videos einbetten – Besser nicht

YouTube-Videos in die eigene Homepage, ein CMS oder ein Blogsystem wie WordPress einzubinden ist schnell und einfach getan. Leider gibt zum eigentlichen Video weitere eher unliebsame dreingaben.

Es ist ja nur ein Video …

… denkt man sich und schwupps ist ein YouTube-Video integriert. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, das hinter YouTube nunmal Google steht und dort bekanntermaßen hauptsächlich mit Werbung Geld verdient wird. Damit man gezielt Werbung auf den Anwender „loslassen“ kann, wird auf verschiedene Techniken zurückgegriffen (Stichwort: Tracking). Für einen Homepage-Betreiber kann das aus datenschutzrechtlichen Gründen problematisch sein. Ferner sollte man sich selbst die Frage stellen, ob man überhaupt möchte, das beim Aufruf der eigenen Seite im Hintergrund durch Dritte, Vierte, etc. Cookies gesetzt oder ausgelesen werden, per Browser-Fingerprinting der Benutzer erfasst wird usw.

Möchte man dennoch YouTube-Videos einbetten, kann zumindest auf die Cookies verzichten werden. Die Option dazu ist ziemlich versteckt:

  • Unterhalb des Videos auf „Einbetten – Mehr Anzeigen“ klicken.
  • Den Haken setzen bei „Erweiterten Datenschutzmodus aktivieren“.

Daraufhin ändert sich die URL in der Codezeile (youtube.com -> youtube-nocookie.com).

Passend zu diesem Thema und vorallem informativ ist der Artikel

ct – Rote Karte für Webspione – YouTube-Videos datenschutzkonform einbetten

der Ausgabe 1/2016 (28.12.2016).

Übrigens …

… wurden sämtliche eingebetteten YouTube-Videos in diesem Blog durch Links ersetzt. Sieht zwar unschöner aus und es geht etwas komfort verloren, dafür verringert sich das rechtliche Risiko. Ferner wird im Hintergrund weniger unbeabsichtliches „angestellt“. Für mobile Nutzer verringert sich darüber hinaus das Daten aufkommen.

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