Digitaler Bilderrahmen NIX 10.1″

Digitale Bilderrahmen gibt es viele, sehr viele. Die Preis- und Qualitätsspanne ist dabei dabei recht groß.

Vor ein paar Tagen wurde aus aktuellem Anlass ein digitaler Bilderrahmen angeschafft. Beim ersten Suchen nach dem Thema wird man ja förmlich mit der Auswahl erschlagen. Nach relativ kurzer Zeit habe ich mich dann für den NIX Digital Photo Frame 10.1 Zoll (Modell: X10K-HD) entschieden. Die ausschlaggebenden Gründe waren die Größe (es sollte halt nicht zu klein sein), die Auflösung (HD-Videos gehen auch) und dann war da noch unverhoffterweise die Sache mit dem Bewegungssensor, dazu weiter unten mehr.

Was die Größe betrifft, so gibt es dieses Modell von 8 bis 15.6″, da dürfte für fast jeden etwas dabei sein. Was die Auflösung betrifft so hat man dank durchaus sehr guter Kameras in den Smartphones mittlerweile eine Fülle an hochauflösenden Bildern, diese sollten auch auf einem digitalen Bilderrahmen gut dargestellt werden können.

So ein wenig zum Thema Qualität war dabei auch der Gedanke, das man einfach die Bilder auf einen USB-Stick oder eine SD-Speicherkarte kopieren kann, ohne vorher gro eine Bildbearbeitung durchführen zu müssen.

Was die Videos betrifft so werden offenbar nur solche mit HD-Auflösung (720p, 1280×720) unterstützt. Ist das Video hochauflösender, so wird dieses mit einem Hinweis nicht wiedergegeben. Dies ist ein kleiner Wermutsropfen, aber kein Beinbruch.

„Größere“ Videos lassen sich beispielsweise schnell und einfach mit HandBrake konvertieren. Bei „Preset“ unter „General“ einfach eines der 720p-Profile auswählen.

Bei der Suche nach einem digitalen Bilderrahmen und dem Fund des NIX 10.1 stolperte ich dann über den Bewegungssensor und ich muss sagen, das halte ich für eine feine Sache. Ab Werk ist dieser deaktiviert und kann einfach eingeschaltet werden. Nachdem eine Bewegung erkannt wurde, wird für die eingestellte Dauer die Diashow (oder was man verwendet) wiedergegeben und danach geht das Display wieder aus.

Ach ja, Lautsprecher und eine Fernbedienung, die per Magnet auf der Rückseite halten kann, hat das gute Stück auch noch. Darüber hinaus ist zudem eine Wandmontage möglich. Je nach Aufstellung (Hochkant, Quer) rotieren die Bilder automatisch.

Nebenbei bemerkt: Wird ein USB-Stick zwar erkannt, aber er findet keine Dateien darauf, dann den Stick wechseln. In meinem Fall geschah dies ausgerechnet mit einem meiner ältesten und bislang zuverlässigsten Sticks, ganz gleich wie dieser formatiert ist. Ein brandneuer Stick lief auf Anhieb.

Update 10.10.2020

Nach den ersten Stunden/Tagen mal ein paar Tipps und Tricks bzw. Hinweise:

Wird ein USB-Stick verwendet, dann vorzugsweise ein eher kurzes Modell nehmen, damit beim Ein-/Austecken oder beim Umfassen des Bilderrahmens keine Hebelwirkung auf den USB-Anschluss ausgeübt wird. Andernfalls könnte es passieren, das man über kurz oder lang den Anschluss bzw. dessen Pins abreißt.

Ebenfalls bei der Verwendung eines USB-Stick darauf achten, das dieser keine LED besitzt, damit man kein ungewolltes (Nacht-)Licht hat.

Apropos Nacht: Steht der Bilderrahmen im Schlafzimmer und ist der Bewegungsmelder aktiviert, reagiert dieser meiner Erfahrung nach auch sehr gut auf kleine Bewegungen im Bett und in Folge ist dann Licht bzw. Wiedergabe da. Um das zu vermeiden am Besten in den Einstellungen den Schlaftimer, d.h. ein Zeitfenster festlegen, in dem der Bilderrahmen definitv aus ist, beispielsweise von 22:00 bis 08:00 Uhr.

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