Ein paar Notizen zu UPSilon 2000

Bei UPSilon 2000 handelt es sich um eine USV-Software von Megatec, die von verschiedenen Hardware-Herstellern lizenziert und verwendet wird. Folgende Erfahrungen wurden in Verbindung mit einer USV vom deutschen Hersteller AdPoS gemacht.

UPSilon 2000 for Windows

Neue Betriebssysteme

Wer die Software unter Windows Server 2012 betreiben möchte, sollte mindestens die Version 5.0 verwenden. Hat man Diese nicht zur Hand kann man entweder prüfen, ob es ein Update auf der USV-Hersteller Homepage gibt oder beim Support eine neue Version anfordern. Am Beispiel von AdPoS ist es der Fall gewesen, das im Download-Bereich der Homepage nur eine ältere Version zur Verfügung steht, aber nach einem kurzen Telefonat mit dem Support eine neue CD rausgeschickt wurde.

Keine Verbindung möglich

Leider wird bei der Installation nicht die Windows-Firewall automatisch konfiguriert. In der Dokumentation findet sich ebenfalls kein Hinweis auf evtl. Ports oder Prozesse die Freigegeben werden müssen.

Bei einer aktuellen Erfahrung hat sich gezeigt, das selbst bei einer lokal angeschlossenen USV und entsprechend lokal installierter Software erst eine Verbindung möglich war, nachdem das Programm

"C:\Program Files (x86)\Megatec\UPSilon 2000\RupsMon.exe"

(das entspricht dem Dienst „UPS Auto-Protect“) in der Windows-Firewall freigegeben wurde.

USB-Anschluss

Ist die USV per USB an den Computer angeschlossen, kann es vorkommen, das zwar vermeintlich eine Verbindung aufgebaut wird bzw. ist, aber keine Messwerte übermittelt werden. Ersteres scheint lediglich die Verbindung zwischen der UPSilon 2000-Oberfläche und dem Dienst „UPS Auto-Protect“ zu sein. Zweiteres kam einer aktuellen Erfahrung nach dadurch zu Stande, das der Dienst „USB UPS of Megatec“ (USBMate) abgestürzt war.

Um letzteres zu verhindern bzw. automatisch beheben zu lassen, kann man in den Dienst-Eigenschaften das automatische Neustarten (Wiederherstellung) veranlassen.

UPSilon 2000 - USBMate-Dienst wiederherstellen

UPSilon 2000 - USBMate-Service wiederherstellen

Parallel dazu empfiehlt es sich, den Dienst z.B. mittels Server-Eye zu überwachen.

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