Notebook langsam – Ein paar Virenscanner zuviel

Eine Neukundin brachte ihr Notebook zu uns mit der Aussage, das dieses sehr langsam sei. Sie hätte es vor drei Monaten (nicht bei uns) erworben und weil es so lahm wäre, hätte es bislang hautpsächlich im Schrank gelegen. Nun solle es für die Arbeit reaktivert werden.

Ein kurzer Blick auf die installierten Programme brachte diese Liste (jenseits der üblichen Verdächtigen) hervor:

AVG PC TuneUp, PC Reviver, WinZip Trial, WinZip Malware Protector, McAfee Life Safe Trial, Driver Finder, WebDiscover Browser, AVG Zen, Yahoo Powered, ByteFence Anti-Malware, Avast Free, Interstat, Registry Reviver, Driver Reviver

Dazu kommt eine 500 GB Festplatte mit 5400 RPM und Probleme mit Windows Updates (Stichwort: Endlosschleife). Alles in allem kein Wunder, das es nicht so recht laufen mag.

Die Deinstallation dieser ganzen „tollen“ Anwendungen dauerte etwas und nach einem Reset der Windows Updates geht’s nun besser. Ideal wäre noch gewesen, die lahme Festplatte durch eine SSD zu ersetzen, aber das kostet ja Geld.

Spannend war zudem die Aussage der Kundin, das sie nichts für einen Virenschutz bezahlen möchte, da man diesen, wenn überhaupt, nur einmal im Jahr benötigt. Ich frage mich, worauf diese Annahme beruht. Ein Virenscan per Stick förderte zudem noch ein paar Schädlinge zu Tage. Dagegen halfen die zuvor installierten Scanner offensichtlich nicht. Diese Standen sich vermutlich gegenseitig auf den Füssen bzw. da es sich teilweise um Trial-Versionen handelte die zudem noch abgelaufen waren, konnten sie nichts ausrichten.

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