Virenscanner – Der natürliche Feind der DJ-/Musiksoftware

.. und jeder anderen Echtzeit-Anwendung. Das ist schon so ein Ding. Ein lediges Thema, sozusagen. Oder auch der Fluch der Moderne. Zur Sache: Im Laufe der Jahre habe ich in Sachen DJ- und Musiksoftware und Virenscanner immer wieder so meine Erfahrungen gemacht. Meist äussern sich die Probleme bei dieser Konstellation in Knacken bei der Wiedergabe, verzögerte Reaktionen in der Anwendung usw. Kurz: Alles was einem den Spass beim DJing und Musikmachen am Computer versaut. Es spielte dabei keine Rolle wie leistungsstark oder -schwach der Computer war oder welcher Virenscanner von welchem Hersteller eingesetzt wurde. Bezweifeln möchte ich nicht, das es Konstellationen gibt, bei denen es keine Probleme oder sonstige Auswirkungen gibt. Aber dieses Glück hatte ich bislang nicht. Die Gamer werden das Gleiche in Grün kennen. Man ist am Zocken und dann hackt die Kiste aus einem erstmal nicht erfindlichen Grund. Irgendeinen Antrieb müssen die Antiviren-Hersteller ja gehabt haben, das der Eine oder Andere eine Variante seines Produkts für Gamer herausgebracht hat. Ach ja, Virenscanner abschalten hilft manchmal, aber nicht immer. Spannend ist, wenn man den Virenscanner deaktiviert, aber er dennoch weiter läuft. Da fragt man sich, ob es eine Schein-Funktion ist. Auch deaktivieren und Neustarten ist dabei nicht immer die Lösung. Im schlimmsten Fall deinstallieren. Naja. Ohne Schutz online gehen, fragliche Sache. Eine weitere Rolle spielen natürlich auch zig andere Programme die im Hintergrund mit Laufen. Also was bleibt einem da zu tun. Im schlimmsten Fall, wenn es das Budget her gibt, einen zweiten Computer anschaffen und den nur für DJ/Musik verwenden. Oder was so manch einer auch macht, die Festplatte teilen und zwei Betriebssysteme darauf installieren und je nachdem was man gerade tun möchte, in das eine oder andere Betriebssystem reinbooten. Habe ich früher auch mal so gemacht, fand ich aber irgendwie zu aufwendig, mal abgesehen von lizenztechnischen Belangen (Windows) oder dem mehrfachen Verwaltungsaufwand. Letzteren hat man aber auch ein Stück weit mit mehreren Computern. Ich schätze mal, jeder muss da einen für sich gangbaren Weg finden. Fakt dürfte sein: Zwei Echtzeit-Anwendungen die gleichzeitig laufen, streiten sich wohl im Ressourcen und das führt zu Problemen.

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