Meine Mac-Programme

Auch mit einem Mac möchte man arbeiten. Hier nun eine kleine Übersicht, über die von mir verwendeten Anwendungen. Zugegeben, sind nicht alles Mac-Programme, aber Hauptsache es läuft.

Browser

Mozilla Firefox

Adblock Plus (Firefox Add-on)

FireFTP (Firefox Add-on)

Firebug (Firefox Add-on)

Nichts gegen den Safari-Browser aus dem Hause Apple. Hier siegt einfach die Gewohnheit. Alternativ gibt es noch Google Chrome und Co., allerdings sind die meisten Seiten für Internet Explorer oder eben Firefox optimiert. Von diversen Plug-ins/Add-ons ganz zu schweigen. Damit sind jetzt nicht irgendwelche Add-ons für „besseres“ Surfen etc. gemeint, sondern z.B. das VMware Server Add-on, damit man auf virtuelle Maschinen zugreifen kann. Der Safari-Browser unterstützt offiziell seit Version 5 Add-ons und nahezu alle Erweiterungen die ich unter Firefox verwende gibt es auch als Safari-Version (mit Ausnahme von FireFTP). Ob man Firebug in Safari überhaupt benötigt ist fraglich. Da hier das Entwickler-Menü schon einiges bietet. Hier noch schnell ein Link wie man Erweiterungen bzw. Add-ons unter Safari nutzt:

Die fabelhafte Welt der Safari-Erweiterungen (Update: Anleitung)

E-Mail

Apple Mail

Kalender

Apple iCal

Adressbuch

Apple Adressbuch

Für E-Mail, Kalender und Adressbuch nutze ich die Bordmittel von Mac OS X. Habe bisher Thunderbird mit Lightning Add-on verwendet. Den jeweiligen Umstieg habe ich in folgenden Artikeln beschrieben:

Apple Mail: Mails von Thunderbird importieren

Apple iCal: Termine aus Thunderbird-Lightning/Sunbird importieren

Apple Adressbuch: Adressen von Thunderbird importieren

Handy synchronisieren

iSync

Das ist was feines in Sachen Bordmittel. Ich musste nur ein Plug-in für mein Handy (Nokia E52) installieren und schon ging’s. Unter Windows habe ich nicht wirklich synchronisiert, da die Nokia-Software nur mit Outlook und Lotus Notes synchen kann und ich weder das Eine noch das Andere im Einsatz habe. Meine Versuche mit SyncML und Thunderbird waren nicht gerade von Erfolg gekrönt. Es wurde zwar irgendwas Synchronisiert, aber es war ein furchtbares durcheinander. Diese Probleme liegen im Kern des SyncML Standards, da es keine fest definierten Felder für Name, Telefonnummer etc. gibt. Hier kann jeder Geräte-Hersteller unterschiedlich implementieren. Da ist dann sogar Active Sync von Microsoft besser dran. Hier geht’s zum Blog-Artikel zum Thema iSync mit Nokia E52.

Office

OpenOffice.org

Da gibt es nicht viel zu sagen. Seit Jahren im Einsatz, ganz gleich ob auf Linux oder Windows und jetzt eben auch auf dem Mac.

PDF-Reader

Der Adobe Reader ist nicht zwingend erforderlich, da in Vorschau bereits die Möglichkeit eingebaut ist. Allerdings habe ich gelesen, das es wohl Unterschiede in Anzeige- und Druck-Qualität geben soll. Mal sehen, wie weit ich mit den Bordmitteln komme.

PDFs erstellen

Ein PDF-Drucker ist in Mac OS X bereits integriert. Unter Windows habe ich immer den PDFCreator verwendet. In wie weit man jenseits von OpenOffice eine Möglichkeit benötigt um ein PDF zu erstellen, sei mal dahin gestellt.

Kennwort-Verwaltung

KeePassX

Unter Windows habe ich immer KeePass verwendet und jetzt das Mac-Pendant dazu. Einfach die Datenbank rüber kopieren und alles ist wie immer.

Messenger

Adium

Die letzten Jahre habe ich immer Pidgin verwendet. Diesen gibt es auch für den Mac. Soweit ich bisher in Erfahrung bringen konnte ist Adium sozusagen DER Messenger für Mac. Also mal testen wie’s läuft.

Skype

Braucht an ab und an für’s Schreiben, Austauschen und (Video-)Telen.

Multimedia

VLC Player

Da gibt es nicht viel dazu zu sagen. Habe unter Windows immer sehr gerne den Media Player Classic verwendet, den gibts nunmal aber nicht für Mac und so musste eine ähnlich „leichtgewichtige“ Alternative her.

iTunes (bereits vorinstalliert) (wird eigentlich nur für’s Musik-Shoppen verwendet)

Ich habe im Laufe der Zeit eine große Sammlung an Musik im iTunes-Store zusammen getragen und Diese wächst wöchentlich weiter, also kommt man hier nicht drum herum. Dazu muss ich sagen, das meine gesamte Musik-Sammlung als MP3 konvertiert und außerhalb von iTunes und seiner Ordner-Struktur gepflegt wird. Das ist für mich in so weit der einfachere Weg, da ich ja mit unterschiedlichen Programme Musik abspiele (VLC Player, Touch DVS)

MP3-Tags/ID3-Tags

Ja, manchmal muss man was editieren oder auf seine ganz eigene Sortierung anpassen. Unter Windows habe ich immer Mp3tag verwendet. Und dabei bin ich bis dato geblieben. Läuft unter Wine/Winebottler soweit recht gut. Alternative wird noch gesucht. Getestet habe ich bereits Tagr. Dieser bietet aber nicht den Funktionsumfang wie Mp3tag.

DJ

Intimidation Touch DVS

Seit Jahren unter Windows im Einsatz und nun unter Mac. Hier merkt man ganz schnell die bequemere Bedienung mit dem Apple Trackpad im MacBook. Mit Hilfe von zwei Fingern schnell durch den Browser scrollen ist wirklich Spitze. Aber das nur am Rande. Das Setup und das Programm selbst verhalten sich nahezu identisch zur Windows-Version.

Hierzu am Besten mal in die Kategorie Touch DVS in diesem Blog schauen.

Audio-Bearbeitung

Audacity

Gibt’s auch für Linux und Windows. Manchmal muss man halt mit mehrere Tonspuren arbeiten oder größere Soundfiles editieren, was bis dato leider nicht mit Wavosaur funktioniert.

Wavosaur

Gibt’s zwar nur für Windows, läuft aber mit Wine/Winebottler ganz gut. An Wavosaur finde ich die Fähigkeit das man VST-Plugins in Echtzeit laufen lassen kann grossartig. Ferner läuft hiermit auch mein heissgeliebter Classic Master Limiter von Kjaerhus Audio. Audacity kann zwar auch mit VST-Plugins umgehen, Diese laufen dann aber weder in Echtzeit, noch funktioniert die Windows-Version eines Plugins.

Damit Wavosaur gestartet werden kann, muss noch eine DLL kopiert werden. Einfach mal hier schauen, ist zwar für Ubuntu geschrieben, funktioniert aber auch mit Mac. Man beachte allerdings die DLL-Version. Ich hatte auch erst eine Andere verwendet und damit ging schlichtweg gar nichts. Hab’s auch hier nochmal beschrieben.

Audio-Recording

Ich bin mir in Sachen Audio-Recording noch nicht schlüssig, welches Tools zu guterletzt zum Dauereinsatz kommt. Getestet habe ich bereits den Audio Recorder 3.2 und REC. Ersterer wird wohl nicht mehr weiterentwickelt und letzterer stellte mir keine Option für die Aufnahme-Quelle bereit, sondern blieb einfach auf Mic stehen. Evtl. bleibe ich hier einfach bei Audacity oder butt.

Shoutcast Source-Client

butt (broadcast using this tool)

Gibt’s für Windows, Linux und Mac. Kann auch wunderbar als reines Recording-Tool verwendet werden.

Musik-Produktion

An dieser Stelle bin ich mehr oder weniger auf Orion angewiesen. Ist zugegeben auch eines meiner Lieblingsprogramme bisher. Gibt es leider nicht für Mac. Kurioserweise gibt es diverse Plug-ins vom gleichen Hersteller sowohl für Windows und Mac. Hier habe ich mir mit Wine/Winebottler Abhilfe geschaffen. Das beim Mac mitgelieferte GarageBand muss ich mir noch ansehen.

Bild- & Grafik-Bearbeitung

Hier bin ich noch auf der Suche nach einem Ersatz für Paint.NET und Artweaver.

Artweaver lasse ich im Moment mit Hilfe von Wine/Winebottler unter Mac laufen. Das ist aber nicht wirklich rund. Paint.NET vermisse ich derzeit nicht. Im Moment nutze ich dann doch recht häufig GIMP. Allerdings mache ich in Sachen Grafik derzeit nicht viel.

Pinta könnte sich gut entwickeln. Erinnert mich an Artweaver. Ist leider derzeit noch recht buggy, aber es kann ja nur besser werden. Vorteilhaft ist, dass das Programm als cross-platform Anwendung entwickelt wird.

Virtualisierung

Oracle VM VirtualBox (vormals Sun VirtualBox)

Ebenfalls für Linux und Windows verfügbar.

Fernwartung

TeamViewer

Dürfte soweit ja auch recht bekannt sein. TeamViewer gibt es für Windows, Linux und Mac. Ich nutze dabei fast immer die portable Variante auf Windows oder eben die installierte Variante auf Mac. Für die Hilfesuchenden wird nahezu immer TeamViewer QuickSupport verwendet, sofern es sich um Windows- oder Mac-Anwender handelt.

Remote Desktop Tools

VNC-Server/-Viewer

Ein VNC-Server und -Viewer ist bereits in Mac OS X enthalten. Hier braucht man nichts nachinstallieren. Ich brauche VNC relativ häufig um auf unterschiedliche System (Windows, Linux, Mac) zugreifen zu können.

Microsoft Remote Desktop Connection Client for Mac

Ich muss gestehen, ich war etwas überrascht, das es da Original von Microsoft was gibt. Funktioniert nahezu tadellos, manchmal hängt sich der Client auf. Ist mir bisher aber auch nur passiert wenn man mehrere Verbindungen am Laufen hat. Ich brauch‘ den RDP-Client um auf verschiedene Windows-Versionen zuzugreifen. Schön finde ich, das RemoteAPP von den Remotedesktopdienten (vormals Terminaldienste) unterstützt wird. Die Umsetzung bzw. Integration ist zwar nicht ganz so nahtlos wie bei Windows, das dürfte aber kein Wunder sein bei den Plattformunterschieden.

Teilweise verwende ich auch TeamViewer im LAN als VNC/RDP-Ersatz.

Blog-Tools

Zum Bloggen werde ich jetzt erst mal beim Web-Interface bleiben. Unter Windows habe ich die ganze Zeit den Windows Live Writer verwendet. Gefällt mir vom Handling her sehr gut, aber ich finde den auch sehr lahm. Mal sehen, das die Zukunft bringt.

Packer/Entpacker

keka

Meist reichen die Bordmittel aus, zumindest wenn es um das Entpacken von ZIP-Archiven geht. Das ging mir unter Windows seit XP auch schon so. Falls man mal mehr entpacken möchte oder etwas packen muss, dann hilft einem unter anderem keka weiter. Alternativ kann man z.B. noch The Unarchiver nutzen. Unter Windows bin ich in der Regel mit IZArc ausgekommen, manchmal musste noch 7-Zip herhalten.

diverse Tools

GPUInfoMenu

Spannende Sache, wie Apple das mit dem automatischen Umschalten zwischen den Grafikkarten gelöst hat und das auch noch nahtlos ohne Flackern, Neustart, Ab-/Anmelden oder manuelles Umschalten. Dieses Tool hat für mich nicht nur einen Info-Wert, sondern bietet zusätzlich die Möglichkeit, die verwendete Grafikkarte per Hand umzuschalten. Das kann im Akku-Betrieb durchaus sinnvoll sein.

Temperaturemonitor

Nun ja, ich war halt mal neugierig, wie warm bzw. kalt mein MacBook Pro wird/bleibt.

1 thought on “Meine Mac-Programme

  1. Kleine Empfehlung(en), falls noch relevant:

    Audioschnitt wie Recording lassen sich IMHO kostengünstig durch das Bundle von ‚Audio Hijack‘ und ‚Fission‘ abfrühstücken. Fission ist zwar limitiert und ersetzt nicht exakt ein Schnittprogramm. Aber das Bundle ist so günstig, und Fission für ein fixes Schneiden von (z.B.) MP3s so leicht zu bedienen, dass ich dafür eine Emfpehlung aussprechen muss.
    Zum taggen von komprimierten Audiodaten empfehle ich MediaRage.
    HTH.

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