Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Bericht über einen kürzlich zugetragenen realen Fall.
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Es kommt mitunter vor, das man einzelne Dateien, wie z.B. ISO-Abbilder oder gar komplette virtuelle Maschinen zwischen zwei oder mehreren ESXi-Hosts kopieren möchte. Diese Aufgabe lässt sich mit geringer Vorarbeit mit den Bordmitteln ohne Probleme durchführen. Zum Einsatz kommt dabei Linux-typisch der Befehl scp.
Für die aktuelle Beta von OpenMediaVault, als auch für die Plugins LVM und NUT gibt’s neue Updates.
Kaum zu Glauben, aber OpenOffice lebt! Die Apache Software Foundation hat nach langer Inkubation die finale Version 3.4 der Office-Suite veröffentlicht. Updates bestehender OpenOffice.org 3.3-Installationen sind problemlos möglich.
In wie weit sich nun OpenOffice Anteile gegenüber LibreOffice und weiterer Forks zurückholen kann, bleibt abzuwarten. Von Vorteil dürfte neben dem etablierten Namen auch die Internetadresse sein, da openoffice.org nach wie vor die Heimat der Office-Suite ist.
Man darf sich nicht irritieren lassen, die Downloadseite ist derzeit noch in Englisch, man erhält aber die deutsche Version. Auch verläuft das Setup in gewohnter Art und Weise.
Viele Nutzen in irgendeiner Form diverse Cloud-Dienste, das fängt meist mit E-Mail in Form eines Webmail-Anbieters an, geht über Spamfilter wie z.B. antispameurope und Endet (vorläufig) bei den cloud-basierten Speicherdiensten.
Gerade zu letzterem findet sich aktuell ein Interessanter Beitrag auf e-recht24.de. Absolut lesenswert und man sollte mal darüber nachdenken, ganz gleich ob man Dropbox und co. privat oder geschäftlich nutzt. Ferner sollte man auch an seinen selbstgehosteten Speicherdienst in Form von z.B. ownCloud denken.
Nutzt man für die Datensicherung Drive Snapshot von Tom Ehlert, so kann es unter Umständen passieren, das einem folgende Fehler in Verbindung mit den Schattenkopien (VSS) begegnen. Die Lösungen sind dabei schnell und einfach:
VSS-Fehler mit der Partition HD1:1
Die Partition HD1:1, also die Boot-Partition von Windows Vista und neuer unterstützt kein VSS. Daher macht es in der Grundeinstellung von Drive Snapshot keinen Sinn, diese Partition mit VSS sichern zu wollen.
Belässt man die Einstellung auf dem Standard, so stellt dies keineswegs ein Problem dar, denn das Programm versucht zunächst via VSS zu sichern, gelingt das nicht, wird der Hersteller-eigene Treiber verwendet. Eine Sicherung wird also in jedem Fall erstellt. Möchte man allerdings die Datensicherung sauber lösen, so sollte HD1:1 mit der Option “–novss” gesichert werden.
VSS-Fehler auf Windows Server 2008 und neuer
In Abhängigkeit welche Rollen auf einem Windows Server 2008 oder neuer installiert sind, kann es vorkommen, das VSS-Fehler z.B. in Verbindung mit dem TsGateway auftreten. Dabei handelt es sich um ein Problem mit den Zugriffsberechtigungen. Die Lösung:
- “Start – Verwaltung – Komponentendienste” anklicken.
- Im “Konsolenstamm – Komponentendienste – Computer” erweitern.
- Mit der rechten Maustaste “Arbeitsplatz” anklicken und “Eigenschaften” auswählen.
- Zur Registerkarte “COM-Sicherheit” wechseln und im Abschnitt “Zugriffsberechtigungen” “Standard bearbeiten…” anklicken.
- Die Benutzergruppe “Netzwerkdienst” hinzufügen und die Berechtigung “Lokaler Zugriff” zulassen.
Finden sich im Ereignisprotokoll von Windows Fehler mit den Event-IDs 4107 oder 11 der Quelle CAPI2, weisst dies keineswegs auf ein ISDN-Problem hin, wie der Quellennamen zunächst vermuten lässt, sondern gemeint ist vielmehr, das Windows keine Verbindung zu Windows Update oder einem WSUS-Server herstellen kann.
Mitunter liegt gar kein reales Problem vor, sondern es könnte sich um eine Falschmeldung handelt, die unter anderem dadurch zustande kommt, wenn der Computer zunächst direkt von Microsoft und später von einem WSUS-Server die Updates bezieht.
Die Lösung ist im Knowledge Base-Artikel 2328240 beschrieben. Erfahrungsgemäss genügt es es die Ordner
%windir%\System32\config\systemprofile\AppData\LocalLow\Microsoft\CryptnetUrlCache\Content %windir%\System32\config\systemprofile\AppData\LocalLow\Microsoft\CryptnetUrlCache\MetaData
zu bereinigen. Ein Neustart von bestimmten Diensten oder des Computers ist nicht notwendig.
Unter Windows 7 funktioniert von Haus aus die Anmeldung mit der Tastenkombination “Strg + Alt + Ent” über UltraVNC nicht. Damit diese Tastenkombination zugelassen wird muss folgende Gruppenrichtlinie konfiguriert werden:
Computerkonfiguration – Administrative Vorlagen – Windows-Komponenten – Windows-Anmeldeoptionen - Software-SAS deaktivieren oder aktivieren
Diese muss aktiviert und auf “Dienste” eingestellt werden. Sobald die geänderte Richtlinie greift, ist eine Anmeldung über UltraVNC möglich.
Möchte man die Anmeldedaten (Benutzernamen und Kennwort) für eine Remotedesktopverbindung speichern bzw. hat Diese bereits gespeichert, aber Diese greifen nicht zur automatischen Anmeldung an einen Terminalserver, so kann das an der Gruppenrichtlinie
Computerkonfiguration - Administrative Vorlagen - System - Delegierung von Anmeldeinformationen - Delegierung von gespeicherten Anmeldeinformationen mit reiner NTLM-Serverauthentifizierung zulassen
liegen. Diese muss auf “Aktiviert” und entweder der betroffene Terminalserver (“TERMSRV/HOST”) oder eine entsprechende Wildcard (“TERMSRV/*”) konfiguriert werden.
Sobald die geänderte Richtlinie greift, funktionieren die gespeicherten Anmeldedaten.
Hintergrund
In diesem konkreten Fall war es gewünscht, die Daten zu speichern und auf einen Terminalserver, der nicht Mitglied der Domäne ist, zuzugreifen. Unter Windows XP war das problemlos möglich, unter Windows 7 allerdings erst nachdem die oben genannte Richtlinie konfiguriert war.
Mal eine Meldung zu Tine 2.0 in eigener Sache:
Ich habe mich getraut, einen Artikel für freiesMagazin zu schreiben. In der aktuellen Ausgabe 05/2012 ist unter anderem ein Artikel über Tine 2.0 mit dabei, der aus meiner Feder oder besser gesagt aus meiner Tastatur stammt, mit dabei.
Ich muss gestehen, Bloggen und richtigen Artikel schreiben ist ein Unterschied. Zum einen sind die redaktionellen Vorgaben zu beachten, zum anderen der Schreibstil. Nach meiner persönlichen Meinung sind die Regeln von freiesMagazin nicht so schlimm/streng wie gemeinhin erzählt wird. Zum anderen wird man entsprechend darauf hingewiesen, wenn etwas nicht so toll ist. Alles in allem eine feine Sache.
Übrigens: Das Magazin suchst immer Autoren und Themen, guckst du hier.
Es geht fleißig weiter bei OpenMediaVault. Volker hat Version 0.3.0.5 für die aktuelle Beta veröffentlicht. Dabei wurde nicht nur das eigentliche System aktualisiert, sondern auch sämtliche Plugins.


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