Windows: Warum unter Quasi-Terminalservern RemoteApp nicht immer funktioniert

Client-Versionen von Windows zu einem Terminalserver zu machen ist dank diverser Patches oder Lösungen via z.B. RDP Wrapper keine große Sache.

Wenn man allerdings RemoteApp nutzen möchte ist die Wahl der Lösung und ggf. des zugrundeliegenende Betriebssystem von entscheidender Bedeutung. Damit RemoteApp funktioniert, müssen bestimmte Voraussetzungen gegenben sein. Am Beispiel eines Windows Server 2012 R2 Standard lässt sich beim Einsatz von WordPad als RemoteApp und einem Blick in den Task-Manager erkennen, das verschiedene Prozesse involviert sind.

RemoteApp-ProzesseDas ist dabei nur die Spitze des Eisbergs, denn hinter den Kulissen kommen (vermutlich) noch DLLs und Einstellungen in der Registrierung zum tragen. Ein simples Umkopieren von Dateien und Einstellungen scheint nicht auszureichen, wie man unter

RemoteApp not working on Windows 7 Pro #13

(Beiträge von binarymaster ab 13.12.2014) nachlesen kann. Nach dem Selbstversuch mit den Dateien von einem Windows Server 2012 R2 die auf ein Windows 8.1 Pro umkopiert wurden, kann ich bestätigen, das es nicht funktioniert.

Mit Windows 7 Ultimate und Enterprise, Windows 8.x Enterprise und Windows 10 Enterprise gibt es keine Probleme bzw. diese bringen die notwendigen Voraussetzungen mit. Bei allen anderen Windows-Editionen (mit Ausnahme der Server) fehlen z.B. rdpinit.exe, rdpshell.exe usw. und folglich fehlt die RemoteApp-Funktionalität.

Plan B / „Quasi-RemoteApp“

Wenn man schon eine echte RemoteApp verwenden kann, so gibt es die Möglichkeit, etwas ähnliches zu realisieren:

Windows: Mit dem RemoteApp-Helper eine RemoteApp-Alternative bauen

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