Aus OpenOffice wird White Label Office

So langsam wird das Namenschaos perfekt. Zur Historie: Oracle kauf Sun, Oracle verscherzt es sich mit der Community, ein Teil spaltet sich ab und daraus wird LibreOffice, Oracle übergibt OpenOffice an Apache, Namensnutzungsrechte konnten nicht geregelt/geklärt werden, also Namensänderung. Klar soweit?!

Also ab OpenOffice 3.3.1 heisst OpenOffice nun White Label Office.

Einen ersten „Erlkönig“ gibt’s auf der Homepage von Team OpenOffice.

Zusatzfrage: Ändert sich dann wieder die Homepage?!

Update 23-12-2011

Ok, ich schätze mal das Kommentar von Andreas ist nicht ganz unberechtigt. Also starte ich einen neuen Versuch.

Also das Original OpenOffice.org gibt es schon noch. Ist nur die Frage wie lange noch. Auf jeden Fall wird es von Oracle nicht mehr weiterentwickelt und wurde an die Apache Software Foundation (ASF) weitergegeben.

Unabhängig davon hatte sich in der Vergangenheit ein Teil der Entwickler abgespalten und die The Document Foundation gegründet, die wiederum LibreOffice entwickelt.

Also ist White Label Office ein weiterer Fork (Ableger) von OpenOffice.org. So wie LibreOffice, IBM Lotus Symphony, … auch.

Als einzig direkter Nachfolger kann dann nur, wenn es irgendwann mal soweit ist, das OpenOffice von ASF gelten. Den aktuellen Status bei der ASF kann man hier sehen.

Hier noch eine Info von ZDnet.

Ich sag‘ ja, das Chaos ist perfekt. Namen, Versionen, Organisationen… Wer soll/will da noch durchblicken und vor allem, was soll dieses Durcheinander dem Anwender bringen?! Bei den Linux-Distributionen wird es dann wieder unterschiedliche Implementierungen der einzelnen Forks geben usw.

Entwickler, die in ihren Projekten auf ein Office-Paket zurückgreifen, wie z.B. OpenKM, Alfresco, usw., werden da unter Umständen in Sachen Kompatibilität auch ihren Spass haben.

Ein Kommentar

  • Das ist so nicht ganz richtig.

    Es gibt kein OOo mehr, es heißt AOO (kleiner Unterschied) und wird offiziell von Apache entwickelt. Team OpenOffice entwickelt mit White Label Office (WO) unabhängig davon einen Fork – ebenso, wie LibreOffice (LO) mit der TDF.

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