Deutsche Glasfaser – Pro und Contra, Kommentare, Meinungen und Erfahrungen

Im Zuge des möglichen Ausbau eines Glasfaser-Netzes durch die Deutsche Glasfaser in meinem Ort und den weiteren der kommunalen Allianz WEstSPEssart kommen natürlich verschiedene Fragen, Meinungen und weiteres auf.

Wenn wir mal ehrlich sind und man mal recherchiert so findet man zu jedem Anbieter positive wie negative Meldungen im Netz. Dieser Blog kann da ebenfalls als Beispiel dienen, findet sich einiges über die Deutsche Telekom (Nein, kein Bashing, hab‘ nur meistens mit „denen“ zu tun), ebenso wie Easybell oder Arcor (heute Vodafone).

Man sollte nicht alles, was man so hört oder liest mitunter einfach so hinnehmen und zudem nicht gleich von vornherein nur nach Anzahl oder Punkten sowie Sternchen gehen.

Wie war das doch gleich damals?

Wer kann sich noch daran erinnern wie das früher mal war, zu Beginn mit Akkustik-Koppler und Modem sich irgendwo einwählen? Als ich Anfang der 1990er mit Online-Diensten angefangen habe, war Internet noch nicht das große Thema. Man verwendete Mailbox-Systeme, AOL oder CompuServe. Kennt jemand nach Prim@net vom Funkhaus Aschaffenburg? Spannend war’s, stabil nicht unbedingt. Vor allem die Einwahl bei CompuServe in Frankfurt am Main hatte es mitunter in sich (vorallem auch die Kosten, Telefongebühren + Onlinekosten).

Auch die Anfangszeit von ISDN und DSL war mitunter stürmisch. Als das E-Werk Goldbach-Hösbach sein Glasfaser-Netz gebaut hat, brauchte das ebenfalls seine Zeit und am Anfang streikte vor allem die Telefonie. Kurzum: Jede Neuerung hat ihre Startschwierigkeiten und Kinderkrankheiten, bis es rund läuft dauert’s ein wenig. Einen Spruch wie „früher war alles besser“ oder „ich wechsel zurück zu“ kann man sich ggf. schenken.

Ich hab gehört…

Eine Kundin meinte zu mir, sie habe gehört, Glasfaser wäre nicht so stabil. Woher Sie das hat blieb sie schuldig. Das ironische dabei ist, das ihr jetziger Anschluss auch nicht so ganz rund ist. Dieser kann als Beispiel dafür dienen, das man einen VDSL-Anschluss mit bis zu 100Mbit/s bezahlt, letztlich allerdings „nur“ ca. 60Mbit/s ankommen. Von Telefonie-Schwierigkeiten und der DigitalisierungsBox Premium ganz zu schweigen.

Ein Kollege aus Hessen berichtete durchwachsen von seinen Erfahrungen mit der Deutschen Glasfaser. Die Abwicklung wäre chaotisch, aber wenn es mal läuft, dann läuft’s. Interessant war die Anmerkung, das die Geschwindigkeit schwanken würde, wobei er dies gleich im nächsten Satz relativierte da es ja auch auf die eingesetzte Firewall drauf an käme. Klar, der Router und bei Geschäftskunden dann eben eine ggf. nachgeschaltete Firewall oder UTM müssen die Bandbreite ebenso können wie der Rest (Verkabelung, WLAN, etc.).

Gleicher Kollege aber anderer Kunde: Bei diesem wurde im Haus wohl zwischen HÜP und NT eine falsche Glasfaser verlegt bzw. angeschlossen und dadurch war nicht die richtige Geschwindigkeit gegeben. Sowas kann aus verschiedenen Gründen passieren, ob es sich dabei nur um einen Einzelfall handelt, ist nicht bekannt.

Am Info-Abend bekam ich ein Gespräch am Nachbartisch mit, dort meinte jemand, das es ja der absolute Wahnsinn sei, jetzt würde zweimal Glasfaser liegen. Ich sag mal Jein: Ja deswegen, das seitens der Telekom und je nach Ortsteil O2 im VDSL-ausgebauten Bereich Glasfaserleitungen zwischen den Verteilern hat, und Nein, diese gehen nicht bis ins Haus.

In einer idealen digitalen Welt hätten wir alle Glasfaser-Anschlüsse und dieses wäre Open Access und jeder Anbieter könnte und würde das Netz der anderen Anbieter bzw. Betreiber (Mit-)Nutzen. Schön wär’s, ist leider nicht so.

Ich habe gelesen…

Im weitesten Sinne spannender sind Kommentare im Netz. Googelt man nach „Deutsche Glasfaser Meinung“ trifft man zuerst auf folgende Seite:

Trustpilot – Deutsche Glasfaser

Das liest sich erstmal eher schlecht. Ganz anders sieht es einen Suchmaschinen-Treffer später aus:

Vielflieger Treff – FTTH: Erfahrungen mit Deutsche Glasfaser?

Andere Blogger-Meldungen gibt es natürlich auch:

Schondorf.blog – Meine Deutsche Glasfaser Erfahrungen

Und so geht es im Guten wie auch im Bösen weiter.

Oft wird bemängelt, das die Baufirmen aus den Benelux-Staaten oder dem osteuropäischen Raum stammen. Da spielen natürlich auch wirtschaftliche Gründe mit, sprich Kosten, aber auch Verfügbarkeit. Als die Deutsche Telekom in Aschaffenburg Glasfaser ausgebaut hat, waren Osteuropäer am Werk. Das muss im Übrigen nichts negatives sein.

„Service eine Katastrophe“ – Schon mal bei den „üblichen Verdächtigen“ wie Telekom oder Vodafone ewig in der Warteschlange der Hotlines gehangen oder vergebens auf Techniker, Infos, Fehlerbehebung gewartet?! Auffällig sind viele negative Kommentare in den vergangenen Monaten. Ebenfalls sollte man im Hinterkopf behalten, das Kommentare und Bewertungen gefakt sein können. Negative Campaining und Trolle sind leider nichts unbekanntes.

So manches was man liest könnten Erscheinungen des Wachstums der Deutschen Glasfaser sein. Das kennt man von anderen (schnell) wachsenden Firmen, man kommt mit der Arbeit, den Schulungen des Personals, der Aufstockung der Belegschaft usw. nicht mehr nach. Das hilft dem Betroffenen natürlich nicht, ein bischen Verständnis kann man mitunter allerdings aufbringen.

Wenn jemand meldet das wenige Monate nach Vertragsunterzeichnung noch nichts passiert ist, der sollte bedenken, das Planung, Hausbegehungen, Baugenehmigungen, Terminabsprachen etc. Zeit benötigen. Deutsche Glasfaser gibt die Planungsphase, die nach dem Stichtag beginnt, mit zwei bis vier Monanten an, in dieser Zeit finden auch die Hausbegehungen statt. Die Bauzeit bishin zur Aktivierung wird mit ca. einem Jahr angegeben. Das ist soweit überschaubar. Schlimmer geht immer, wie man weiter unten lesen kann.

Probleme den Router betreffend, selbst wenn dieser gemietet ist und dann gleich das gesamte Produkt samt dem Unternehmen zu „verdammen“ und wieder zum Altanbieter zurückwechseln zu wollen ist wenig hilfreich. Zu beachten gilt, das mitunter die Nerven blank liegen und dann Dinge gesagt oder geschrieben werden, die man in einem solchen Moment besser nochmal überdacht hätte. Und einen anderen (besseren) Router zu verwenden ist heutzutage keine Kunst mehr.

Speedtests sind auch so eine Sache, denn „Wer misst, misst Mist“. Also wie und wo wurde gemessen? Über WLAN ist schon mal mehr als kritisch, denn dieses ist anfällig für Schwankungen und oft ein Flaschenhals. Direkt am Router per Netzwerkkabel ist die erste Wahl. Mit mehreren Tools bzw. Seiten prüfen und vor allem mehrere Messungen über einen gewissen Zeitraum durchführen und die Ergebnisse mitteln.

Probleme auseinander Dividieren

Generell schlecht Reden hilft wenig. Aufschlussreich kann das Aufteilen der Probleme sein. Nicht bei jedem gibt es die gleichen Probleme. Im laufenden Betrieb kann das Internet streiken, aber ebenso nur die Telefonie oder DGTV.

Mittels Bagger durchtrennte Leitungen gibt’s bei jedem Anbieter, davor ist niemand gefeit. Helfen kann nur ein Ringnetz, auch Ringschluss genannt, kennt man beispielsweise vom Strom. D.h. das Netz wird unabhängig von zwei Seiten versorgt, fällt eine Seite aus, läuft es dennoch weiter. Das wäre das Optimum. In der wahren Wirklichkeit sieht es bei solch komplexen Dingen dann leider oft anders aus und es kommt zudem schlicht auf die Art der Störung darauf an.

Deutsche Telekom – Glasfaser

Was die Kosten betrifft mal ein kleines Beispiel: Ein Kollege bezahlt für seinen 300Mbit/s Glasfaseranschluss bei der Deutschen Telekom 800,00€ pro Monat. Der Vergleich hinkt natürlich, da es sich um eine Standleitung mit entsprechender SLA und Service handelt.

Zum Thema Stabilität kann ich leider berichten, das beispielsweise im neuen Gewerbegebiet in Mainaschaff alle paar Monate es zu einem längeren Ausfall der Glasfaseranschlüsse kommt. Bislang hat das die Telekom irgendwie nicht im Griff. Wobei nicht unbedingt das Glasfasernetz als solches ausfällt, sondern Fehler beim Routing auftreten.

Ebenfalls kurios ist, das es im Stadtgebiet von Aschaffenburg Anschlüsse gibt, auch in Gewerbeeinheiten, die bislang nicht genutzt werden können. Einer unserer Kunden zog in die Nähe des Hauptbahnhofs und obwohl ein Glasfaseranschluss im Keller vorhanden ist und von keinem Mieter verwendet wird, kann dieser nicht beschaltet werden.

In Ringheim haben wir beim Ausbau des neuen Gewerbegebiets die Situation erlebt, das die Telekom zunächst keinen Anschluss legen wollte, weil es ja Glasfaserausbaugebiet sei. Wann allerdings die Glasfaser verlegt wird, konnte oder wollte man auch nicht sagen. Witzigerweise gab es da schon die ersten Neubauten und ansässigen bzw. zugezogenen Firmen. Nach monatelangem hin und her wurde dann doch Kupfer verlegt, Glasfaser dann erst ein Jahr später. Übrigens bis heute nicht nutzbar.

1&1 Versatel

1&1 wirbt seit der Übernahme von Versatel vor allem bei Geschäftskunden in Ballungsgebieten mit einem Glasfaserausbau. Bei einem meiner Kunden in Frankfurt am Main streikte man schon nach der Vorprüfung (warum auch immer). Ein Kollege unterzeichnete einen Vorvertrag und selbst drei Jahre später ist nichts passiert. Nach langem Hickhack wurde der Vertrag dann storniert und weitere zwei Jahre später ist immer noch nichts passiert.

Fazit

Wie man sieht, lässt sich überall irgendwas finden. Was letztlich für uns hier zusammen mit der Deutschen Glasfaser zustande kommt und dann weiter geschieht werden wir womöglich erleben. Grundsätzlich lohnt es sich allerdings immer, vor allem bei Meldungen im Internet zu schauen, in wie weit die jeweilige Seite vertrauenswürdig ist und eben nicht nur bei einer Seite bleiben. Das passende Stichwort dazu kann womöglich Filterblase lauten.

Nicht vergessen darf man, das dies mitunter nur ein einseitiges Bild darstellt. Zufriedene Kunden, ganz gleich worum es geht, schreiben in der Regel nicht so viel. Bei um die 500.000 Anschlüssen die die Deutsche Glasfaser bislang gebaut hat werden wohl kaum alle nicht funktionieren, der Aufschrei wäre dann wohl ungleich größer.

Im Grunde kann man mit jedem Anbieter Glück wie auch Pech haben. Die hier geschilderten Angaben sind insgesamt nur Einzelfälle und persönliche Erfahrungen. Im Gesamtbild sieht es bestimmt wieder anders aus. Zudem macht jeder Einzelne unterschiedliche Erfahrungen.

Update 19.09.2019

Wenn man sich die Stellenangebote bei Deutsche Glasfaser ansieht, dann bestätigt sich wohl der Eindruck mit dem schnell wachsendem Unternehmen und den damit verbundenen Gegebenheiten:

https://www.deutsche-glasfaser.de/unternehmen/karriere/stellenangebote/

Update 24.09.2019

Nach einem interessanten halbstündigen Telefonat mit Holger, der einige Erfahrung im Plz-Gebiet 4x (Mönchengladbach, Richtung holländische Grenze, Heimat der Deutschen Glasfaser) mit der Deutschen Glasfaser und weiteren Anbietern hat hier nun ein paar weitere Anmerkungen inkl. Ergänzungen von mir:

Verlegt wird die Glasfaser in relativ geringer Tiefe (ca. 30cm unterm Bürgersteig beispielsweise). D.h. je nachdem was auf der Teer-/Asphaltdecke passiert, kann es durchaus vorkommen, das eine Leitung durch Bau- oder Straßenarbeiten gekappt wird. Holger hat das bislang zwei Mal erlebt, die Behebung dauert dann ca. 24-48 Stunden. Die Telekom buddelt da wesentlich Tiefer, was im Umkehrschluss natürlich größere Baustellen und mehr Aufwand bedeutet.

Angemerkt hat er, das in manchen Gebieten nur die gewerblichen Tarife angeboten werden. Das mag daher kommen, das Gewerbegebiete mitunter eigene Verträge haben. Wichtig ist dieses Detail für diejenigen, die an oder in einem Gewerbegebiet wohnen. Details lassen sich in der Regel mit dem örtlichen Bauamt klären.

Je nach Tarif kann es interessant sein, statt Glasfaser mehrere xDSL-Anschlüsse zu bündeln. Das setzt allerdings voraus, das genügend Adernpaare sowie Ports verfügbar sind und man einen Router verwendet, der mehrere WAN-Anschlüsse sowie Trunking oder Load Balancing unterstützt.

Was die Telefonie betrifft rät er eher von der Deutschen Glasfaser ab, wobei es dabei auch auf die Anforderung ankommt. Für Privat mag das noch in Ordnung gehen, was angeboten wird, für’s Geschäft dann eher vorzugsweise via Easybell telefonieren (man ist dort bzw. damit einfach flexibler).

Grundsätzlich findet er Glasfaser gut, wenn sie mal läuft, dann läuft sie. Man muss ja nicht bei der Deutschen Glasfaser bleiben, sondern kann nach den ersten zwei Jahren woanders hin oder auf VDSL wechseln.

Seiner Erfahrung nach hat sich der Service der Deutschen Glasfaser erheblich verbessert, man merkt das die heiße Phase des Ausbaus (in seiner Region) vorbei ist und aufgestockt wurde.

Update 29.09.2019

Gestern sprach mich ein Kunde im Supermarkt an, wie das denn mit der Glasfaser wäre. Ursprünglich wollte er es machen, ist nun aber aufgrund von Aussagen seiner Nachbarn skeptisch. Das waren Aussage wie diese: „Mach das bloß nicht, die reißen die Straße auf, die bohren dir das Haus kaputt!“.

Egal welcher Anbieter (irgend)wann ausbaut, die Leitung muss verlegt werden. Deutsche Glasfaser gibt an, das man möglichst minimal invasiv arbeitet. Grob ausgedrückt bedeutet das: Mit möglichst kleinen Baustellen, es wird oft auf Trenching und die sogenannte Erdrakete gesetzt, und minimalen Bohrungen für die Einführung ins Haus (ca. 7 – 15mm laut Aussage).

Dass das Haus „kaputt gebohrt“ wird dürfte also reichlich übertrieben sein. Wie es übrigens im Haus jenseits des HÜP (Hausübergabepunkt) und NT (Netzabschlussgerät, umgangsprachlich gerne Glasfasermodem genannt) weitergeht ist übrigens einem selbst überlassen! Gleiches gilt im übrigen auch für den klassischen Kupferkabel-gebundenen Anschluss.

Update 30.09.2019

Über die Seite Glasfaser Mömbris, übrigens sehr gute Seite, danke an Jörg für den Tipp, kann man im Beitrag So reibungslos läuft der Ausbau in Geiselbach eine Präsentation vom Bürgerforum Geiselbach abrufen. In dieser kann man am konkreten Beispiel aus der Quasi-Nachbarschaft sehen wie es laufen kann. Von wegen „Die Bohren einem das Haus kaputt“ etc.

Mal ganz abgesehen davon, wenn bei über 500.000 realisierten Glasfaser-Anschlüssen durch die Deutsche Glasfaser das Echo ein anderes wäre, wenn alle oder ein überwiegender Teil davon nicht taugen würden. Als aktuelles Gegenbeispiel kann der Kabelnetz-Anbieter Pyur gelten, siehe:

golem.de – P(y)ures Chaos

Update 21.02.2020

Typos entfernt und Links näher zusammen gebracht.

32 Kommentare

  • Pingback: Glasfaser Netzausbau durch die Deutsche Glasfaser im Raum Aschaffenburg – Andy's Blog

  • Hallo Andy,

    ich lese aus deinem Blog immer mal wieder den einen oder anderen Artikel, da ich auch mit Securepoint, MDaemon und Mailstore bei Kunden arbeite.

    Zu Deutsche Glasfaser kann ich eigentlich nur positiv berichten. Wer da jetzt gebuddelt und gebohrt hat, ist mir egal. Hab den Anschluss jetzt ein Jahr und bisher keine Störungen.
    Sitze hier, hinter Xanten am Niederrhein, auf dem Acker…:-) Ich habe in der Wohnung nur den NT ohne Router und meine eigene Fritzbox 7360.
    Die 200 MBit (UP/Down) sind immer vorhanden, meist etwas mehr. Und nicht wie früher dieses …..bis zu….
    Ein bisschen Tricky war die Erreichbarkeit von außen, da ja kein IPV4. Habe ich mit einem Linux VServer bei Strato, der von ipv4 auf ipv6 umsetzt, gelöst. Statt VPN nutze ich einen SSH Tunnel. Auch das funktioniert seit einem Jahr mehr als gut.
    Einziges Problem (sofern man es so nennen möchte) bisher ist, das der IPV6 Prefix sich schon mal ändert. Anfang des Jahres kam es mehrmals vor aber seit Monaten wieder alles gut.
    Zu TV und Telefonie kann ich nichts sagen, da ich TV gar nicht nutze und ungefähr 3 Telefonanrufe im Jahr über Festnetz bekomme. Die klappen aber 🙂
    Zum Support kann ich sagen, das die bisher immer freundlich waren. Technisch sitzt da aber nichts hinter 🙂 …Können Sie mir sagen warum der IPV6 Prefix sich immer ändert? ……Öh….Ist die Leitung zu langsam?….. OK, hat sich erledigt, schönen Tag noch.
    Ist bei den anderen aber auch nicht besser.

    Ich kann einen echten Glasfaser Anschluss wie von der „Deutsche Glasfaser“ nur Empfehlen.

    Gruß aus Xanten
    Thomas

  • Hallo Thomas,

    vielen Dank für dein Kommentar. Endlich mal was positives 😉

    Das mit IPv4 bzw. NAT bzw. DS-Lite habe ich mir schon gedacht und ehrlich gesagt auch erwartet.

    Statische öffentliche IP gibt’s erst ab den richtigen Geschäftskunden-Tarifen (DG professioanal 200 gehört da noch nicht dazu, erst ab DG business Start, ist dann eine andere Preisklasse, dafür symmetrisch und SLA).

    Die Idee mit dem vServer ist gut, ich arbeite gerade an einem Beitrag wie man das mit einem VPN-Client zu Hause und einen VPN-Server auf dem vServer lösen kann.
    Dann wäre das sich ändernde Prefix etc. egal.
    Grundsätzlich gibt’s ja mehrere potentielle Workarounds für das Thema.

  • Vielen Dank für die ausgewogene Aufbereitung des Themas, das in D ja erst noch im Kommen ist. Da tut ein solcher professioneller Blick auf die Gegebenheiten gut, und die Aufforderung zur emotionsfreien Gelassenheit ist sicher heutzutage sehr angebracht! Nochmals: Danke!

  • Erfahrungen mit Deutscher Glasfaser:

    DG = Drecksbude ‼️

    Sorry wenn ich das so deutlich auf den Punkt bringen muss, aber…..

    1.) DG ist völlig unfähig was eine ordentliche Beratung angeht.
    2.) Anschluss nach mehreren Zusagen erst mit 1,5 Jahren Verspätung bereit gestellt.
    3.) Seit 2.12.2019 funktioniert der Telefonanschluss nicht.
    4.) seit 20.12.2019 funktioniert der Internetanschluss nicht mehr.
    5.) Zusagen von der DG werden entweder nicht bearbeitet, revidiert oder fehlerhaft durchgeführt. Siehe auch 3. und 4.
    6.) Verträge werden entweder falsch aufgenommen, oder ohne Zustimmung von Geschäftskunden auf Privatkundenvertrag durch die DG geändert.
    7.) Der Geschäftsbetrieb Der ASD-GmbH in 47647 wurde durch die DG völlig stillgelegt.

    Alles in allem absolut nicht brauchbar der Laden‼️

    Inzwischen hat DG 5x versucht nachzubessern, ohne Erfolg.
    Allerdings im Abbuchen von verschiedensten Beträgen OHNE Rechnungslegung können sie.
    Sowas hab ich überhaupt noch nicht erlebt.

    Erschreckend das man als Kunde die Hinweise der Mitarbeiter erfahren muss. Hätte man dies vorher gewusst hätte ich DG nie als Vertragspartner in Erwägung gezogen, siehe Bewertung als Arbeitgeber auf http://www.kununu(dot)com/de/deutsche-glasfaser-unternehmensgruppe1/kommentare

    Deutsche Glasfaser ist einfach nur unterirdisch ‼️‼️‼️‼️‼️‼️
    Vertrag mit DG wurde heute fristlos gekündigt.

  • > 1.) DG ist völlig unfähig was eine ordentliche Beratung angeht.

    Die Beratung erfolgte durch die DG selbst oder irgendwelche Vertriebspartner?
    Mit dem Vertrieb haben wir durchwachsene Erfahrungen gemacht.

    2.) Anschluss nach mehreren Zusagen erst mit 1,5 Jahren Verspätung bereit gestellt.

    Was sind die Gründe für die Verspätung? Baulich/Witterung/etc.?

    3.) Seit 2.12.2019 funktioniert der Telefonanschluss nicht.
    4.) seit 20.12.2019 funktioniert der Internetanschluss nicht mehr.
    5.) Zusagen von der DG werden entweder nicht bearbeitet, revidiert oder fehlerhaft durchgeführt. Siehe auch 3. und 4.

    Alles im allem auf jeden Fall ärgerlich, habe ich allerdings auch zu genüge mit Telekom und Vodafone erlebt.

    6.) Verträge werden entweder falsch aufgenommen, oder ohne Zustimmung von Geschäftskunden auf Privatkundenvertrag durch die DG geändert.

    Ersteres habe ich von Kollegen gehört, war dann aber auch eher das Thema von Vertriebspartnern und nicht der DG ansich.
    Letztere ist zumindest mir neu.

    7.) Der Geschäftsbetrieb Der ASD-GmbH in 47647 wurde durch die DG völlig stillgelegt.

    Das ein gestörter Internet- und Telefonanschluss den Geschäftsbetrieb beeinflusst ist heutzutage verständlich, aber das der gesamte Geschäftsbetrieb stillgelegt ist würde wohl eher bei einem Callcenter zutreffen.
    Von daher scheint diese Aussage doch etwas übertrieben. Ärgerlich ist die Störung aber auf jeden Fall.

    Als Unternehmen sollte man allerdings immer einen Notfallplan haben. Beispielsweise Internet via LTE, DSL-Fallback o.ä. und Telefonie via Easybell o.ä. (Hauptsache Telefonie mit normadischer Nutzung und nicht Anschlussgebunden a la Telekom und Co.).
    Beides lässt sich zudem kurzfristig realisieren.

    > Inzwischen hat DG 5x versucht nachzubessern, ohne Erfolg.
    > Allerdings im Abbuchen von verschiedensten Beträgen OHNE Rechnungslegung können sie.
    > Sowas hab ich überhaupt noch nicht erlebt.

    Ich schon, wieder mit den bereits genannten Providern, die sich Marktführer nennen.

    > Erschreckend das man als Kunde die Hinweise der Mitarbeiter erfahren muss.

    Welche Hinweise?

    > Hätte man dies vorher gewusst hätte ich DG nie als Vertragspartner in Erwägung gezogen, siehe Bewertung als Arbeitgeber auf http://www.kununu(dot)com/de/deutsche-glasfaser-unternehmensgruppe1/kommentare

    Andere sind da mitunter auch nicht viel besser.

    > Deutsche Glasfaser ist einfach nur unterirdisch ‼️‼️‼️‼️‼️‼️

    Solche Aussagen kenne ich auch von anderen Anbietern.

    > Vertrag mit DG wurde heute fristlos gekündigt.

    Sofern Nichterfüllung und Nachbesserung zutreffen geltendes Recht.

    Andere Frage: Was steht denn nun als Alternative zur Verfügung?

  • Jean-Mary Gilgamesh

    Heute 27. Jan. 2020 um 19 Uhr ) war bei uns in Bad Lausick im Kurhaus eine DG-Veranstaltung ,wo sich die DG vorgestellt hatte. Unser Bürgermeister sprach die Einleitungsworte und der DG-Mann legte los um uns ( ca. 250 – 350 Bürger von 10 000 Einwohner ) seine Glasfaserleitungen und die neue ,,Welt,, des schnellen Internets vor zu stellen. Nach ca. 20 Muniten war er fertig und wir Zuhörer relativ beeindruckt.
    Auf meine Frage ob denn keine Frage und Antwort aus den Reihen der Zuschauer möglich seinen, meinte er, NEIN. Da sitzen ja mehrere DG-Mitarbeiter mit den Vorverträgen die alle Fragen beantworten würden.
    Als Journalist ( in Rente ) bin ich es gewohnt das ,,öffentliche,, Anfragen bei derartigen Veranstaltungen fast immer möglich sind, damit nicht jeder Bürger einzeln nachfragen muss.
    Bei Nachfragen an den Beratertischen wurden viele Fragen zu späteren Preisen und Zusatzkosten und Betriebsanfangszeiten nur zurückhaltend beantwortet. Lediglich das der ,,Vertrag,, ab den 2. Jahr das doppelte kosten würde, als von 25 Eiuro auf ca. 50 Euro im einfachsten Servicepaket wurde klar beantwortet.
    Aber was die vielen Zusatzprogramme und eventuellen Gerätschaften kosten, wurde ausweichend beantwortet und ohne Festlegung.
    Dies hat mich verwundert und veranlasst die Firma DG zu durchleuchten. Mein Ergebnis erweckte bei mir Gier ( auf einen Glasfaseranschluss ) aber auch Angst ein Kunde dieser Firma zu werden. Inbesondere das vermutliche wirtschaftliche Endziel des derzeitigen Hauptaktionärs , sowie seine Verkaufspläne lassen mich frösteln.
    Schließlich will die jede Firma Gewinne machen und US-Firmen ( auch Finanzgesellschaften ) besonders gerne.
    Uns somit zu Lasten der Kunden die der Firma ausgeliefert sind.
    Meine Frage ob die Firma Durchleitungsrechte an andere Anbieter abgeben würde, wurde mit Ja beantwortet. Aber warf ich ein, wenn dieser Durchleiter das Glasfasernetz billiger anbietet, würdet ihr ja ein Minus geschäft machen, was mir unlogisch erscheint.
    Die überaus zahlreichen Kundenbeschwerden auf verschiedenen Portalen mit immer den gleichen Problemen können auch nicht als einsamme Einzellfälle gesehen werden. Ja selbst eine Kündigung des Vertrages nach 2 Jahren erscheint mangels Reaktionslosigkeit von DG fragwürdig. Eine 30 cm Kabelverlegetiefe halte ich für ein Witz.
    Auch das die DG-Werber im Stil einer Zeitungsdrückermannschaft arbeiten, macht keinen guten Eindruck.

    Nee nee nee, ich bleibe vorerst mal bei der Telekom 1 & 1

    ,,Der Buchheimer,,

  • > Auf meine Frage ob denn keine Frage und Antwort aus den Reihen der Zuschauer möglich seinen, meinte er, NEIN.

    Das war bei allen DG-Veranstaltungen die ich besucht habe (nicht nur im eignene Ort sondern auch drum herum) definitiv nicht so.
    Es mag allerdings sein, das je nach Region und Mannschaft das unguterweise anders gehandhabt wird.

    Was den Vetrieb betrifft, ja, das kommt schlicht auch auf den jeweiligen Vertriebler drauf an wie gut oder schlecht dieser drauf ist. So ganz glücklich bin ich diesbezüglich auch nicht.

    > Lediglich das der ,,Vertrag,, ab den 2. Jahr das doppelte kosten würde, als von 25 Eiuro auf ca. 50 Euro im einfachsten Servicepaket wurde klar beantwortet.

    Ist bei anderen Anbietern, als Paradebeispiel 1&1, auch so vom Prinzip her. Leider Marktüblich.

    > Mein Ergebnis erweckte bei mir Gier ( auf einen Glasfaseranschluss ) aber auch Angst ein Kunde dieser Firma zu werden. Inbesondere das vermutliche wirtschaftliche Endziel des derzeitigen Hauptaktionärs , sowie seine Verkaufspläne lassen mich frösteln.

    Man kann mit jedem Anbieter Glück wie auch Unglück haben. Die DG (und ihre Eigner) bilden da leider keine Ausnahme.

    > Schließlich will die jede Firma Gewinne machen und US-Firmen ( auch Finanzgesellschaften ) besonders gerne.

    Telekom, 1&1 und co. etwa nicht?

    > Uns somit zu Lasten der Kunden die der Firma ausgeliefert sind.

    Was ist hiermit gemeint?

    > Meine Frage ob die Firma Durchleitungsrechte an andere Anbieter abgeben würde, wurde mit Ja beantwortet.

    Andere Anbieter können das Netz der DG nutzen. Neuerdings im Rahmen eines Pilotprojekts nutzt das sogar die Deutsche Telekom:

    Deutsche Telekom nutzt das offene Netz von Deutsche Glasfaser

    > Aber warf ich ein, wenn dieser Durchleiter das Glasfasernetz billiger anbietet, würdet ihr ja ein Minus geschäft machen, was mir unlogisch erscheint.

    Die Kosten der Provider unter sich ist etwas anderes als zwischen Provider und Endkunde. Am Beispiel von VDSL ist es ja auch oft so, das die Leitung als solches der Telekom gehört, aber 1&1, Easybell und Co. diese nutzen. Dort ist dann ebenfalls so, das der Anschluss bei 1&1 und CO. günstiger ist, als bei der Telekom.

    Ggf. kommen noch Regelungen der Bundesnetzagentur hinzu.

    > Die überaus zahlreichen Kundenbeschwerden auf verschiedenen Portalen mit immer den gleichen Problemen können auch nicht als einsamme Einzellfälle gesehen werden.

    Die gibt es allerdings auch bei anderen Anbietern, mal abgesehen davon das alle die zufrieden sind (ganz gleich welcher Anbieter) wohl kaum genauso laut „schreien“.

    > Ja selbst eine Kündigung des Vertrages nach 2 Jahren erscheint mangels Reaktionslosigkeit von DG fragwürdig.

    Das man nicht aus einem Vertrag „herausgelassen“ wird passiert leider auch anderswo. Ich drufte in der Vergangenheit schon mal fleissig seinerzeit bei Arcor und später mal bei der Telekom bezahlen ohne Leistung in Anspruch zu nehmen!
    Bei Kunden habe solche Geschichten leider ebenfalls erlebt.

    > Eine 30 cm Kabelverlegetiefe halte ich für ein Witz.

    Begründung?

    > Auch das die DG-Werber im Stil einer Zeitungsdrückermannschaft arbeiten, macht keinen guten Eindruck.

    Haben wir aber auch mit der Telekom schon ein paar mal erlebt. Aktuell während der Nachfragebündelung durch die DG sogar verstärkt und teils mit unlauteren Mitteln als auch solchen Aussagen wie „wir machen das gleiche wie die Deutsche Glasfaser“ oder „sie brauchen kein Glasfaser, denn sie haben ja schon eines“ (Anmerkung von mir: Der gute Mann meinte damit vmtl. die Leitung in der Straße zum DSLAM).

    Der Vollständigkeit halber: Nein, die Telekom macht nicht das Gleiche wie die DG. Sie baut hier bei uns kein Glasfaser (FTTH, FTTB) aus und hat dies auch nicht vor. „Man denke frühestens ab 2023 darüber nach und selbst wenn man ausbauen würde, dann auch nicht flächendeckend“ so die Aussage. Unkonkreter geht es wohl kaum und dann noch Rosinenpickerei. Was bleibt einem da groß als Alternative wenn es um die Erneuerung der Infrastruktur geht?

  • Hallo Andy,
    Hm…. Sehr Interessanter Blog. Sicher gibt es bei jedem Anbieter was zu Meckern. Stutzig macht mich nur immer wieder wie geballt dann diese Negativ Erfahrungen der Deutschen Glasfaser Kunden sind. Das es bei dem ein oder anderen mal hakt kann vor kommen. Auch ich habe hier und da schon mit meinem derzeitigen Anbieter Probleme gehabt die dann aber auch wieder behoben wurden.
    Was mir zudem auch aufgestoßen ist, das die Deutsche Glasfaser zum Verkauf stand bzw. steht. Da man nach einem Verkauf als Kunde selber nie weis was danach kommt, sehe ich das Skeptisch. Sicher man hat Verträge die bis zur Beendigung auch eingehalten werden, von beiden Seiten, aber was kommt danach? Meist ein Wechsel weil der derzeitige Anbieter teurer wird oder eben auch Vertragspunkte streicht. Bei uns (NRW, Rhein-Erft-Kreis) wurde gerade eine sogenannte Bündelungsbefragung gemacht. Diese wurde sehr massiv und geballt in unserem Ort vorangetrieben. Sogar mehrmalige Türgeschäfte sollten gemacht werden, was mir Persönlich doch sehr aufgestoßen ist. Ich habe keinen Vorvertrag gemacht weil eben meine eigene Recherche zu dem Anbieter durch gehend und vor allem Negativ ausgefallen war. Ich selber, Hausbewohner und Eigentümer der Immobilie habe keinen Vertrag mit der DG gemacht. Ich komme mit dem Anschluss den ich derzeit habe sehr gut zurecht. Nun steht der Ausbau an…. da bin ich gespannt wie sich diese bei uns gestalten….

  • Da die DG mittlerweile über 630.000 Glasfaser-Anschlüsse umgesetzt hat und mittlerweile sogar die Telekom im Rahmen eines Pilotprojekts auf deren Netz setzt sind die Negativ-Meldungen die man auf den ersten und ggf. zweiten Blick findet eher gering. Klar läuft nicht überall alles sofort rund, das ist bei anderen Anbietern allerdings ebenfalls so. Was diese Verkaufsthemen betrifft, so kann man aktuell in Frage stllen, ob das noch aktuell ist, da die DG gerade erst ihren Finanzierungsrahmen erhöht hat. Kritik am Vertrieb kann ich teilsweise nachvollziehen, so ganz zufrieden wie das hier läuft/gelaufen ist sind wir auch nicht. Die DG hat bislang soweit wie ich das mitbekommen haben immer zu gunsten des Kunden gehandelt. So wurden die Bestandsanschlüsse auf min. 300 Mbit/s erhöht, ohne zusätzliche Kosten! Als Gegenbeispiel hat mir die Telekom eine Geschwindigkeitserhöhung meines VDSL-Anschlusses auf bis zu (!) 250 Mbit/s angeboten, allerdings nur, wenn ich monatlich mehr Zahle. Man kann mit jedem Anbieter Glück wie auch Pech haben. Für unsere Region sehe ich mittelfristig keine Alternative und auf der anderen Seite ist es ja auch so, das Konkurrenz das Geschäft belebt. In den Gemeinden in unserer Nähe wo der Ausbau bereits läuft, klappt es bislang und man ist zufrieden.

  • Und heute in den Medien: Bei DG wechseln sobald die Zustimmung der Behörden vorliegen die Investoren bei der DG. KKR (USA) und Reggeborgh (Niederlande) werden durch EQT (Schweden) und Omers (Kanada) ersetzt. Das Investiotionsvolumen soll bei bis zu 7 Milliarden Euro liegen. Also kein Verkauf, keine Pleite und nun auch keine amerikanische Firma mehr „hintendran“. Damit sollten diese Kritikpunkte erledigt sein.

  • Zu dem Zeitpunkt wo wir uns als Endverbraucher uns entscheiden sollten, bei der DG den Vorvertrag zu Unterschreiben, das war Mitte ende November 2019 waren ganz andere Informationen im Umlauf! Für mich waren diese so konfus das man eben als Endverbraucher, zu diesem Zeitpunkt nicht abschätzen konnte wo die Reise überhaupt hin geht. Aber auch heute würde ich mich dennoch nicht an die DG binden wollen. Glasfaser Technik ist sicher die bessere Wahl als eben die Kupferkabel aber ich wäge ab was ich im bzw. mit dem Internet machen möchte. Ich kaufe mir auch keinen Rennwagen wenn ich nur mal eben zum Bäcker Brötchen holen möchte. Da tut es auch ein Kleinwagen, wenn man den vergleich versteht. Wenn jemand Natürlich online die komplexesten Spiele spielt, neben an die Frau den Aktuellsten Kinofilm Streamt und der Sohnemann dann noch Musik runter lädt und die Tochter ihren Youtube Kanal Pflegt, die Oma dann mit dem IPad auch noch Kochrezepte runter lädt, dann benötigt man sicher schon eine bessere Leitung…. Aber das muss man dann von fall zu fall abwägen. Ich hab abgewogen….

  • … sei auch noch die aggressive Werbung erwähnt die bei uns im Ort fast 3 Monate mit der DG gemacht wurde. Das war ebenso penetrant wie die Postwurfsendungen im Briefkasten. Als hätten die es nötig gehabt auf Kundenfang zu gehen. Alleine das war schon sehr fragwürdig. Bei uns stand man mehrmals vor der Türe und wollte uns einen Vertrag an drehen obwohl wir mehrmals gesagt haben das wir keinen möchten. Selbst auf die anfrage bei der Stadt schrieb man mir zurück das man der DG ebenso Skeptisch gegenüber stand. Sowohl aus der IT Abteilung als auch die Koordinierende stelle der Stadt. Deren Meinung deckte sich mit meinen Recherchen die ich gemacht hatte.

  • Bei uns wurde vor Kurzem der Anschluss aktiviert.
    Tarifpreise im ersten Jahr gut, natürlich zum Anlocken und Werben, im zweiten Jahr, wie Internet in Deutschland sowieso, zu teuer.
    Die normalerweise schon seit analogen Zeiten bekannten,bei anderen Anbietern selbstverständlichen Telefonie-Komfortdienste, wie „Anklopfen“,“Makeln“ etc. sind bei der DG nicht selbstverständlich und müssen in den beiden unteren Tarifen mit 3€/mtl. extra bezahlt werden.
    Weder der 4 Wochen vorher angekündigte Termin zum Hausanschluss innerhalb von 14-17h, noch der bei Terminbestätigung vereinbarte Anruf auf Handy eine halbe Stunde vorher wurden eingehalten.Die Arbeiten fanden dann von 17:40 bis 18:45 statt. Wir waren für die Handwerker an dem Tag die Letzten und die wollten schnell (auch verständlich) fertig werden und so wurde dann auch gearbeitet. Diese Mitarbeiter, aber noch mehr die, offenbar aus Osteuropa, bei denen ich mich herzlich bedanke, die die Kabel von MO-FR,teilweise auch SA von morgens 7 – 19-20h bei Wind und Wetter in Akkordmanier in den von Straßen, Wege, durch Grundstücke legten , erinnern an moderne globalisierte Ausbeutungsarbeitsverhältnisse oder moderne Sklaverei nach dem Motto Hauptsache billig und schnell aber möglichst hohe Rendite.
    Der Online-Service im Portal funktioniert nur eingeschränkt. Weder das Verschicken einer Nachricht unter „Kontakt“ noch das Ändern der komplizierten, von DG festgelegten Benutzerkennung funktioniert.
    Der Service am Telefon ist gut und freundlich und reagiert schnell.
    Sollte sich preislich nichts zum Günstigeren ändern oder das Netz für andere Anbieter geöffnet werden bin ich wieder weg.
    Mit DSL sind wir bis jetzt sehr gut gefahren und hatten gute Telefonie mit Komfortdiensten zum günstigeren Preis.

  • …. und das sind dann wieder für mich die Gründe warum ich mir das Glasfaser Kabel von der „Deutschen Glasfaser“ nicht Bestellt bzw. verlegen lasse. Wenn ich so was wieder lese bestätigt es mich in meiner Entscheidung einen Großen Bogen um die DG zu machen…. Ich werde schon nicht sterben wenn ich mich nicht an die DG Binden werde.

  • > Tarifpreise im ersten Jahr gut, natürlich zum Anlocken und Werben, im zweiten Jahr, wie Internet in Deutschland sowieso, zu teuer.

    Ist bei anderen Anbietern leider oft genauso, ist also kein DG-„Phänomen“.

    > Die normalerweise schon seit analogen Zeiten bekannten,bei anderen Anbietern selbstverständlichen Telefonie-Komfortdienste, wie „Anklopfen“,“Makeln“ etc. sind bei der DG nicht selbstverständlich und müssen in den beiden unteren Tarifen mit 3€/mtl. extra bezahlt werden.

    Die Durchschnitts-Privathaushalte die ich in den vergangen Jahren bzw. Jahrzehnten erlebt habe nutzen seltenst Komfortfunktionen.
    Mal abgesehen davon: Soweit mir bekannt ist, kann das die Fritz!Box, es gibt demnach keine zwingende Notwendigkeit das Provider-/Amtsseitig zu machen.

    Unabhängig davon kann man die Telefonie zudem Internet-Provider-unabhängig z.B. über Easybell, Sipgate und Co. laufen lassen:
    Easybell – Privatkunden – Telefon

    Das muss nicht über einen Festnetz-/Internet-Anbieter laufen.

    > Weder der 4 Wochen vorher angekündigte Termin zum Hausanschluss innerhalb von 14-17h, noch der bei Terminbestätigung vereinbarte Anruf auf Handy eine halbe Stunde vorher wurden eingehalten.Die Arbeiten fanden dann von 17:40 bis 18:45 statt.

    Ist leider auch bei anderen Anbietern ähnlich. Ich weiß gar nicht wie viele Stunden bzw. zusammengerechnet Tage ich schon auf Telekom-Techniker, ganz gleich ob Neuanschluss oder Störung, ich vergebens gewartet habe und dann allen ersntes die Aussagen kame wie „es wäre niemand vor Ort gewesen“ oder „Anschrift nicht gefunden“.

    > erinnern an moderne globalisierte Ausbeutungsarbeitsverhältnisse oder moderne Sklaverei nach dem Motto Hauptsache billig und schnell aber möglichst hohe Rendite.

    Läuft bei den anderen allerdings genauso bzw. sind mitunter ja die gleichen Firmen nur andere Auftraggeber. Da sind die Kunden allerdings mit dran Schuld, wenn’s nach dem „Geiz-ist-Geil“ und hauptsache billig Prinzip läuft.

  • Hallo,
    Dieser Bericht zur DG hat mich, wir stehen momentan vor der Entscheidung, ob wir einen DG-Vertrag abschließen, eher dazu bewogen, dies nicht zu tun. Andy‘s Kommentare und das stringente Bemühen um ein Gutreden der DG, ist alles andere als überzeugend. Wenn bei DG ein Service unwiderlegbar schlecht ist, ist sein Argument ‚die anderen sind noch schlechter‘. Zum einen ist das, nach eigenen Erfahrungen mit der Telekom gerade in den letzten 6 Monaten, faktisch falsch (Rückrufservice innerhalb 2 Stunden, kompetente Beratung, sehr freundliches Personal etc.) und zum anderen ist es schon armselig (sorry) DG als die Einäugigen unter den Blinden darzustellen und dies dann positiv werten zu wollen. Das ganze macht auf mich den Eindruck als sei dies nicht frei von Eigeninteressen und daher werde ich diesen Bericht sicher nicht in meine Entscheidungsfindung einfließen lassen. Im übrigen finde ich es gelinde gesagt fragwürdig, dass man sich zur Verarbeitung der persönlichen Daten einverstanden erklären muss, um hier einen Kommentar einzustellen, und dass dies Bedingungen dazu nicht direkt anklickbar / einsehbar sind ( oder hat das Methode?).

  • Axel Kirschbaum ASD-GmbH

    Wie bereits in meinem ersten Post vom 29.01.2020 beschrieben…..
    – Anschluß funktioniert bis heute nicht.
    – Zahlungen wurden eingestellt.
    – DG buchte weiter ab, obwohl SEPA-Auftrag entzogen war.
    – Zurückweisungen der Zahlungen wurden mit Mahn- und Buchungskosten beaufschlagt.

    – Die DG-Drecksbude besteht auf die Gesamt-Vertragsdauer und Sperrung des Anschlusses wenn ich die Forderungssumme nicht ausgleiche.
    => Perfekt!! Was soll´s…hat eh nicht funktioniert. Macht für mich keinen Unterschied. Lasse das Ganze jetzt vor Gericht auflaufen.

    Übrigens: Am 12.2.2020 Widerspruch gestellt gegen die Beharrung der DG auf die gesamte Vertragslaufzeit. DG bis heute nicht in der Lage darauf zu antworten. Wahrscheinlich benötigen die wieder ein Einschreiben mit Rückschein um zu reagieren.
    Auch egal….gerne auch das.

    @Andy: Deine Frage wer wäre eine Alternative?
    Antwort: Jeder, absolut jeder, kann nur besser sein als die Deutsche Glasfaser, absolut jeder !!! Dazu gehört wahrhaftig nicht viel bei dem was ich mit der Trümmertruppe erlebt habe.

  • Ich sage nicht, das die anderen schlechter sind, nur gibts da mitunter die gleichen oder ähnliche Probleme. Man kann mit jedem Anbieter Glück wie auch Pech haben. Aktuell kämpfe ich z.B. mit Vodafone im Kundenauftrag, einmal mit der Mobilfunksparte das da Verträge falsch bis gar nicht gebucht sind und einmal mit der Festnetzsparte einen Anschluss richtig zum Laufem zu bekommen. Die DG mag nicht unbedingt die Lösung für alles sein, für uns in der Region aber im Moment und auf lange Sicht die einzige Möglichkeit Glasfaser zu bekommen.

    Der Vollständighalber (ein weiteres Mal): Ich bekomme absolut nichts von der DG.

  • Kunden als auch mir bekannte Unternehmen und Kollegen von mir haben auch schon mal vergebens Monate bzw. Jahrelang auf Anschlüsse, ganz gleich ob Standleitung, SDSL und GF bei Telefonica und 1&1 gewartet. Von diversen „Störungen“ mit Telekom, Vodafone, usw. ganz zu schweigen. Ist natürlich sehr Schade, das es in diesem Fall nicht funktioniert und die Abwicklung zudem so bescheiden ist. Dann bleit wohl nur der Rechtsweg, wenn alle anderen Versuche gescheitert sind. Ein Kunde mit Filialnetz wurde z.B. nach einer simplen Tarifumstellung seitens der Telekom quasi offline geschaltet, das Ganze dauerte dann Monate bis wieder alles lief, die Ausfallzeiten waren gigantisch, konnte doch wahlweise eine oder mehrere Filialen sowie manchmal auch die Haupstelle nicht arbeiten und man stellte sich in Bonn ebenfalls quer. Trotz das die Sache vor Gericht ging und die Telekom verurteilt wurde, hat man bis heute (wir reden hier mittlerweile von Jahren!) keine Entschädigung gesehen.

  • Hallo Andy,

    erst einmal vielen Dank für deinen Blog Eintrag über die DG!
    Ich selber bin gerade „im Ausbau“ und bisher lief alles glatt, sprich Verlegung der Leitung mit Hausanschluss lief genau so wie abgesprochen. Bin gespannt, wie es weitergeht. Habe gleich 1GB Leitung gebucht: wer hat, der hat 😉

    Bitte berichte weiter in deinem Blog zu diesem Thema!

    Wenn mir noch eine Bemerkung erlaubt ist: „Probleme auseinander Dividieren“ gibt es genau sowenig wie „Zuammen Addieren“ 😉

    Viele Grüße Tobias

  • Hallo Andy,

    beim Durchstöbern Ihres Blogs und beim Lesen Ihrer Antworten auf die hiesigen Kommentare beschleicht mich das ungute Gefühl, dass Sie das Unternehmen Deutsche Glasfaser in Schutz nehmen und nach außen hin neutral-positiv darstellen wollen. Wer genau hinschaut, erkennt Ihr wahres Gesicht. Sie verraten sich mit verschiedenen Aussagen, z. B. dass das Unternehmen bereits 500.000 Anschlüsse verlegt hat und dass Sie bei mehreren Info-Veranstaltungen der DG anwesend waren. Wieviel Geld wird Ihnen gezahlt?

  • > Wieviel Geld wird Ihnen gezahlt?

    0,00 €

    Und auch sonst gibt es nichts.

  • Auf der Transparenz-Seite der eigens für den Ausbau durch die Deutsche Glasfaser in unserer Region eingerichteten Blogs ist aufgelistet wieviel Zeit und Aufwand bislang aufgebracht wurde:

    https://www.glasfaser-wespe.de/transparenz/

    Das Engagement erfolgt rein Privat und absolute Unentgeltlich. Weder ich noch meine Firma erhalten irgendeine Art von Zuwendung oder Bevorzugung. Darüber hinaus ist meine Firma kein Vertriebs- oder Service-Partner.

  • Hallo Andy.

    Dein Versuch möglichst neutral zu bleiben…..In aller Ehre.
    Aber…
    Die Erfahrungen die ich mit der Deutschen Glasfaser gemacht habe und derzeit noch mache, wir reden hier immerhin über einen Zeitraum von Anfang Dezember 2019 bis einschliesslich heute und noch darüber hinaus, sind einfach nur unterirdisch.
    Fakt ist:
    – Seit Dezember ist die DG nicht in der Lage die portierten Rufnummern der Telekom freizuschalten weil ein funktionierender Internetanschluss schlichtweg fehlt.
    – Seit Dezember macht die DG auch keinerlei Anstalten diesen Mangel zu beheben.
    – Ende Dezember wurde das SEPA-Lastschriftverfahren für die DG gekündigt und die DG wurde darüber informiert. Bis in den März hinein wurde trotzdem abgebucht weil dies ebenfalls schlichtweg ignoriert wurde.
    – Statt einen funktionierenden Internetanschluss wartet die DG stattdessen mit fortlaufenden Mahnungen und Androhungen zur Abschaltung der Rufnummern auf.

    Letzteres ist mir mittlerweile gleichgültig, da ich sowieso die Nummern zwangsläufig wechseln musste auf Grund der Unfähigkeit und Mißachtung aller Fakten, die der DG durchaus bekannt sind.
    Nicht zuletzt hat dies erhebliche Kosten nachgezogen da es sich hier um den Anschluss eines laufenden Betriebes handelte.

    Daher meine grundsätzliche Empfehlung:
    FINGER WEG VON DER DEUTSCHEN GLASFASER!!
    Wenn ein Problem vorhanden ist es wird nicht gelöst und wird weiteren Ärger nach sich ziehen.

    Auch wir wurden durch die DG verleitet ein Vertragsverhältnis einzugehen. Abgesehen von den andauernden Verzögerungen bis das die Glasfaser endlich verlegt wurde. Vielleicht nicht ganz das Verschulden der DG, allerdings Informationen darüber wurden nicht mitgeteilt. Da musste man schon selber aktiv werden. NAch 3 Jahren des avisierten Termines war es den endlich soweit und die Katastrophe nahm ihren Lauf wie zuvor beschrieben.

  • Na ja. Hier meine Erfahrungen mit der Deutschen Glasfaser: in unserer örtlichen Werbe-Zeitung machte unser Bürgermeister persönlich Werbung für den Glasfaseranschluss der DG. Nach Umfragebündelung entschieden sich genügend Bewohner für DG. Knapp, aber genügend. Ich war dabei. Ich wartete sehnlichst auf Glasfaser um von Versatel wegzukommen. Fürchterlicher Laden. Alles von DG klappte wie versprochen. Die osteuropäischen Spatenpaulis legen auf meinem Grundstück ( Trinkgeld und Cappuchino gab ich ) die Hausleitung nach meinen Wünschen: tadellos. Der Rest, wie NT usw auch perfekt. Wirklich: alles gut gemacht. Endlich, ich hatte Glasfaser. Das klappt seit 2 Jahren prima, einige Störungen und Probleme inbegriffen. Service war dann gut erreichbar und nett. Die Tickets ( so nennen die die Störungsmeldungen ) wurden gut und effizient abgearbeitet. Die vertraglichen Leistungen im Tarif 400/200 erhalte ich zwar bis heute nicht ( Breitbandmessung der Netzagentur sagt durchschnittlich 258/185 Mbit/Sek ) aber wer bietet mehr?? Bei der 36 Stunden dauernden Störung im März 2020 in Wittenborn ( bei Bad Segeberg ) erhielt ich sofort mit der April Rechnung eine 10 € Gutschrift. Nervig war die Störung schon, aber nett die Gutschrift. Das Kabel wurde übrigens durch Bagger durchtrennt, das habe ich mit eigenen Augen gesehen bei meiner Motorradfahrt dort. Insgesamtes Fazit von mir: niemand ist fehlerfrei, aber diesen Glasfaser Anschluss habe ich nie bereut. Für ca. 55 € p.Monat ist das ok, wenn man davon absieht, dass Internet in good old Germany sowieso viel zu teuer ist, aber wir haben es ja! Also, nicht immer meckern, sondern nutzen und eigene Erfahrungen, ob positiv oder negativ, veröffentlichen. Gruß aus dem hohen Norden.

  • Thomas Lindemann

    Hallo Andy,
    Ich bin zwar nicht der Schreiber schlechthin, aber ich möchte hier auch mal was zum Besten geben.

    Ich wohne in einem Dorf mit ca. 1000 Einwohner! Vor 2,5 Jahren haben wir VDSL von der Telekom bekommen. Habe ich natürlich sofort gebucht. Laut Telekomberater habe ich ei Anrecht auf eine monatliche Wechselprämie, die Zusammen ca.300 Euro bei einem 2 Jahresvertrag ausmacht. Super!
    Ich habe das Geld nur leider nicht bekommen. Anruf bei der Hotline, „Sie haben da etwas falsch verstanden.“ hieß es. Toll. Glücklicherweise hatte ich das Gespräch aufgezeichnet. Nach mehreren Telefonaten usw. habe ich dann eine Einmalzahlung von 300 Euro bekommen .So, 100.000 Leitung bekommen. Leistung max 60.000 . Ok, ist aber akzeptabel. Dann zum Ende der 2 Jahre Vertragsdauer gekündigt. Rückruf von der Telekom: “ Warum kündigen sie?“ Antwort: weil ich nicht bereit bin 50 Euro im Monat zu zahlen. Kundenberater: ja, dann haben sie alles richtig gemacht. Ich geben ihnen 12 Monate je 25 Euro Rabatt. Ziehen sie jetzt die Kündigung zurück? Ich: ja klar. Also alles wieder Grün. Ich frage was mit den Kunden ist, die sich nicht melden? Antwort: die haben Pech und zahlen weiter den vollen Preis. Soviel einmal zu dem Kundenservice der Telekom. Übrigens sind die damals hier auch von Haus zu Haus gerannt und haben VDSL beworben. Jetzt kommt aber der Hammer, ich habe teilweise Verbindungsabbrüche und Probleme mit der Sprachqualität. Als Router nutze ich eine Fritzbox 7590 und ich kann auch damit umgehen. Anfage bei der Telekom.: Rückruf Techniker: wir testen ihre Leitung. Gemacht getan: Rückruf des Technikers: Ja, sie haben recht, sie haben eine sehr hohe Verlustquote in ihrer Umgebung. Leider können wir da nichts machen, die Kupferkabel sind eben zu alt. Schönen Tag noch. So isses nun. Keine Hilfe, nichts!! Soviel zum Service der Telekom.
    Nun läuft bei uns auch die Bündelungsanfrage der DG. Ich werde es definitiv mit denen Versuchen. Wenn es nichts ist, kann ich immer noch zur Telekom oder Vodaphone usw. wechseln.
    Wobei die Telekom schon einen Ausbau bei uns Ausgeschlossen hat. Deshalb „do your own research“ höre nicht auf die Trolle und Fake Kommentare und dann mach was du denkst.
    Auch meine Daten speichere ich hier gern. Die sind eh schon bei Google, Facebook, Microsoft, usw. Deshalb spielt das auch keine Rolle 🙂

  • Die Deutsche Glasfaser überschüttet die Bürger mit Postwurfsendungen bestimmt über 10 Prospekte. Ich bin Privatanwender, Mails abrufen, Onlinebanking, ab und zu mal einen Film in der Mediathek schauen und etwas im Internet surfen. Dafür brauche ich kein Glasfaser, mir reicht VDSL 50 oder 100. Ich hatte viele negative Berichte über die deutsche Glasfaser gelesen und ich mag es üvrthauog nicht, wenn ich mit Werbung zugemüllt werde. Außerdem bin ich seit über 30 Jahren zufrieden mit der Telekom. Ich habe es nicht eilig und irgendwann bekomme ich VDSL. Das reicht mir völlig.

  • > Die Deutsche Glasfaser überschüttet die Bürger mit Postwurfsendungen bestimmt über 10 Prospekte.

    Machen andere leider auch so. ich bekomme regelmässig Werbung von Unitymedia, ironischerweise liegt bei uns im Quartier bzw. in der Straße noch nicht mal ein TV-Kabel.

    > mir reicht VDSL 50 oder 100
    > Ich habe es nicht eilig und irgendwann bekomme ich VDSL. Das reicht mir völlig.

    Was für einen Anschluss haben Sie im Moment?

    Es geht ja auch nicht alleine um schnell-schnell, die alten Kupferkabel werden im Laufe der Zeit nicht besser und irgendwnan muss die Infrastruktur erneuert werden und das besser bevor es zum (Total-)Ausfall kommt.

  • Axel Kirschbaum

    Zunächst einmal möchte ich die Kurzfassung meiner Beurteilung über die DG vorwegnehmen, erklärt sich dann im weiteren Verlauf:

    Die Deutsche Glasfaser ist eine Ansammlung von ignoranten, dilettantisch und völlig, technisch als auch kaufmännischen, Analphabeten. Ein Kontakt, geschweige denn ein Vertragsverhältnis ist auf jeden Fall zu vermeiden. Dies gilt im besonderen für Selbstständige, Firmen und Gewerbetreibende.

    Begründung:
    – Vertragsabschluss 2015, erste Lieferung sollte spätestens 2017 sein. Ergebnis: erst in 2019 erfolgte Lieferung
    – Portierung der Rufnummern zur DG erfolgte Beginn Dezember 2019, Ergebnis: keine Funktion wegen falscher Beratung durch die DG bei der Auswahl des Routers.
    – Aufforderung einen funktionierenden Router zu liefern, zu unseren Lasten, wurde mehrfach zugestimmt und gleich widerrufen. Ergebnis: Firma stand ab 4.12.2019 ohne jegliche Kommunikationsform da. Ergebnis: Mailberkehr, Telefonate, Online-Meetings, Bankverkehr, Auftragsbearbeitung sehr stark eingeschränkt bis nicht möglich.
    – Nach letzter Zusage das Router geliefert werden sollte, stellte die DG jegliche Kommunikation ein. Ergebnis: zu letzt genannter Zustand konnte erst auf mehrfache Nachfrage von uns zum 20.12.2019 gelöst werden in dem ein Router endlich durch die DG bereit gestellt wurde.
    – bei Anschluss des gelieferten Routers wurde festgestellt, das dieser nicht wie besprochen vorprogrammiert wurde.
    Ergebnis: eine Aktivierung des Anschlusses konnte trotz mehrfachen Versuches, im großen zweistelligen Bereiches, auch mit mehrfacher telefonischer Unterstützung durch die DG nicht hergestellt werden, da die Internetleitung nicht aktiv war.
    – selbst auf mehrfachen Hinweis auf zuletzt genannten Umstandes reagierte die DG nicht mit einer verbalen Silbe, geschweige den mit irgendeiner Aktion.
    Ergebnis: sämtliche Arbeiten wurden zum 30.12.2019 von uns eingestellt und alle Aufträge der DG fristlos gekündigt.

    Jetzt der Kaufmännische Teil:
    – mit der Kündigung wurden auch sämtliche SEPA Lastschriftaufträge mit der DG gekündigt.
    Ergebnis: Die DG hat dies mal ignoriert und weiter abgebucht.
    – Diese Abbuchungen wurden mehrfach von uns reklamiert. Ergebnis: Die DG hat auch dieses ignoriert und uns die Stornogebühren durch Zurückweisung der SEPA Lsstschrift unberechtigter Weise in Rechnung gestellt. Dieser Zustand blieb dann latent bis Mai 2020.
    – da wir sämtliche Zahlungen, auf Grund unserer berechtigten fristlosen Kündigung, verweigerten wurden wir mit div. „2.Mahnungen“ überzogen.
    Ergebnis: die DG erkannte die fristlose Kündigung sowie Schadensersatzansprüche durch Aufwendungen sämtlicher Geschäftspapiere, Umstellung von Internetseiten, Umstellungen von Online-Shop auf neue Rufnummern nicht an. Unser Schaden liegt im oberen 4-Stelligen Bereich.
    – erneute SEPA Lastschrift Abbuchung im Juni. Ergebnis: Angeblich durch einen Systemfehler erfolgte die Abbuchung. Der Systemfehler saß wohl eher VOR dem Rechner.
    – Jetzt im Juli erhielten wir dann die Ankündigung dass der Anschluss (wir hatten 2x ) gekündigt wird und seitens der DG Schadensersatzforderungen gestellt werden. Gleichzeitig stellte man uns eine Ratenzahlungsmöglichkeit in Aussicht.
    Ergebnis/Fazit: Die DG ist eine Trümmertruppe die völlig planlos durch die Weltgeschichte läuft

  • Hallo Axel Kirschbaum, Oh man…. das ist harter Tobak…. Ich hätte schon längst die Geduld mit denen verloren. ende 2019 wurde bei uns im Rheinland eine Bündelungsbefragung gestartet. Hier wollte/ will die DG ein Glasfaser netz aufbauen und ist Klinken Putzen gewesen. Das war nachher so penetrant aufdringlich gewesen das ich dann auch unsere Stadt Vertretung angeschrieben habe und die Antwort fand ich mehr als Interessant. Ich äußerte denen gegenüber meine Skepsis, weil ich im Vorfeld auch viele dieser Negativ Meldung gelesen habe und nur vereinzelt, hier und da dann auch mal was Positives. Die Negativen Nachrichten waren aber vorherrschend.
    Und genau das bestätigte mir man von unserer Stadführung und den zuständigen Mitarbeitern das man der DG ebenso Skeptisch gegenüber steht und hatte einen Kooperationsvertrag mit denen geschlossen wo viele Punkte aufgeführt sind die die DG und die Subunternehmer die dann die Tiefbau Arbeiten ausführen zu erfüllen hat. Eine davon ist z.b. das die Arbeiten vor Dezember 2020 zu beginnen haben. Nun ist in der Corona Zeit ja auch alles anderes und bezweifle das dann diese Tiefbau Arbeiten auch wirklich bald in unserer Region beginnen. Ich hab Gott sei Dank keinen Vorvertrag geschlossen. Ich komm mit meiner Leitung sehr gut hin…. Wenn ich das wieder Lese bestätigt mich das nur eben keinen Vertrag mit der DG geschlossen zu haben. Trotz alle dem viel Glück das es hier in Deinem sinne noch abgewickelt werden kann.
    Gruß Guido Kehder

  • Gabriele Glaser

    Guten Morgen.
    Also wir in unserer Gemeinde sind gerade mittendrin im Ausbau mit der Deutschen Glasfaser. Wir haben so viel negatives gelesen, z.B. sie würden nicht ordentlich arbeiten, es würde ewig dauern bis alles was aufgebuddelt wird auch wieder verschlossen ist. Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass wir dann hier wohl die Meisterbuddler haben. Die buddeln sich in unserer Gemeinde mit einer enormen Geschwindigkeit durch den Ort, das es eine wahre Freude ist. Auch die Kommunikation kommt nicht zu kurz.
    Bei uns mussten sie Fußweg und im Garten buddeln und innerhalb eines Tages war es auch wieder geschlossen und man sieht gar nichts mehr. Die Mitarbeiter sind nett und freundlich und die Hausbegehung bei uns war auch super. Ich jedenfalls freue mich auf meinen Anschluss.
    In diesem Sinne noch einen schönen Tag.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gabriele Glaser

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