Google Chrome Remote Desktop – Ein kurzer Test

Google hat mit Chrome Remote Desktop eine Beta-Version seiner Fernwartungslösung vorgestellt. Über den App Store kann die Anwendung geladen werden und läuft vollständig innerhalb des Chrome-Browser.

Die Lösung arbeitet Plattform-unabhängig.

Wie sich das Ganze in der Praxis schlägt, soll dieser Kurztest zeigen.

Die Testumgebung: Google Chrome 14 auf einem Apple MacBook Pro von 2010 des Supporters und Iron Portable auf einem virtuellen Windows XP Professional.

Zunächst muss auf beiden Computern zum einen der Chrome- oder ein Chromium-Browser vorhanden, als auch die Chrome Remote Desktop-App installiert sein. Nach dem Klick auf „Zu Chrome hinzufügen“ wird ca. 19 MB große App heruntergeladen und installiert. Ein Neustart des Browser oder gar des Systems ist nicht notwendig. Allerdings ist ein Google Account notwendig, andernfalls wird die App nicht installiert.

Nachdem Start der App verlangt, sofern nicht vorhanden, Chrome Remote Desktop zunächst weitere Berechtigungen.

Erst wenn diese Berechtigungen erteilt wurden, kann der Computer freigegeben werden bzw. kann auf einen entfernten Computer zugegriffen werden.

Nach einem Klick auf „Diesen Computer freigeben“ wird ein Zugriffs-Code generiert, der dem Supporter mitgeteilt werden muss.

Und so sieht letztlich die Fernwartungs-Sitzung für den Supporter aus:

Fazit

Eine Interessante und vorallem einfache Lösung. Die Performance war in diesem Test gut. Features wie Datei-Übertragung oder Chat habe ich jetzt nicht gefunden. Da ist TeamViewer, UltraVNC SC und co. wohl weiter vorne. Die CPU-Belastung ist erfreulich niedrig. Eine schöne Lösung, aber nur für Leute die Google mögen 😉

(Screenshots: Google & andysblog.de)

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