Windows: Meine liebsten USB-Stick-Tools

Ich sitze hier gerade bei meinem allmorgendlichen Cappucino und aktualisiere so nebenbei diverse Tools auf meinem USB-Stick und dachte mir gerade, das könnte man doch auch mal verbloggen, was man so an „Alltags“-Werkzeugen immer in der Hosentasche dabei hat.

Hierbei handelt es sich ausschließlich um portable Windows-Tools aus unterschiedlichen Kategorien. Quasi alles, was man im Windows-Notfall-Arbeitsalltag benötigt. Dabei handelt es sich weitgehenst um Freeware als auch Open Source.

Anti-Malware

ClamWin Portable – Ist zugegeben kein Highlight in Sachen Anti-Malware, ich habe aber dennoch immer wieder den einen oder anderen Treffer damit gelandet, wo die kommerziellen Anbieter versagt haben, Open Source

Emsisoft Emergency Kit – Der Notfallkoffer in Sachen Malware, früher habe ich die einzelnen Tools von Emsisoft im Einsatz gehabt, jetzt das Ganze als Kit, Freeware

Hijack This – Nützliches Tool, um sich einen Überblick zu verschaffen. Vorallem hilfreich in Verbindung mit einer Logfileauswertung wie hier, Freeware

Browser

Google Chrome Portable – Wozu einen portablen Browser? Naja, zerschossene IEs, verseuchte Browser, etc., Freeware

Daten retten / Daten wiederherstellen

TestDisk – Ist zwar nicht ganz simple im Handling, tut dafür seinen Dienst sehr gut, Open Source

PhotoRec – Bilder wiederherstellen, kommt aus dem gleichen Lager wie TestDisk, ebenfalls nicht ganz handy, aber gut, OpenSource

Hier nehme ich auch gerne Drive Snapshot um ein Image zu erstellen. Defekte Sektoren werden dabei automatisch erkannt und nach mehreren (fehlgeschlagenen) Leseversuchen übergangen.

Datensicherung

Drive Snapshot – Schnell und einfach Images erstellen und das ohne Setup, kommerziell

Toucan – Backups erstellen, Ordner synchronisieren, Verschlüsselung, Open Source

Ent-/Packer

7-Zip Portable – Brauche ich meist nur zum Entpacken, Open Source

Universal Extractor – Entpackt viele Setups, Freeware

Fernwartung / Fernzugriff

Portable RealVNC Server – Mein portabler VNC-Server, Freeware

RealVNC Viewer – Braucht man ab und an um auf VNC-Server zugreifen zu können, Freeware

TeamViewer Portable – So kann man auch mal von unterwegs eine Session starten oder jemanden helfen, Freeware für Privat

Festplatten-Tools

HD Tune – Festplatten auf Fehler prüfen, Performance-Test, es handelt sich um ein Setup das man mit dem Universal Extractor entpacken kann, Freeware für Privat

Kennwörter wiederherstellen

Mail PassView – Kennwörter von E-Mail-Programmen auslesen, Freeware

MessenPass – Kennwörter von Messaging-Programmen auslesen, Freeware

Netzwerk

CurrPorts – Nützliches Tool, um sehen zu können, auf welchen Ports welches Programm funkt, Freeware

NetWorx Portable – Bandbreiten-Monitor für’s Netzwerk, Freeware

SmartSniff – Mein Lieblings-Sniffer unter Windows, Freeware

Skripting

AutoIt – Einfache Skript-Sprache zum Automatisieren von Setups & Arbeitsabläufen, wie ich finde eine sehr mächte Sache, kann auch GUIs und EXE-Dateien erstellen, Freeware

Seriennummern wiederherstellen

ProduKey – Liest Office- und Windows-Seriennummern bzw. Product Keys aus, Freeware

System

AutoRuns – Mit diesem Tool wird jede Autostartmöglichkeit in Windows angezeigt, Freeware

Process Explorer – Ich nenne es mal einen richtigen Task-Manager, mit diesem Tool sieht man fast alles, fast deshalb, da Rootkits sich zu gut verstecken, Freeware

Process Monitor – Wunderbares Tools, um zu sehen, welcher Prozess worauf zugreift, hiermit lassen sich fehlende DLLs, Berechtigungsprobleme etc. feststellen, Freeware

PsTools – Nützliche Sammlung kleiner Tools, Freeware

SIW – System-Informationen zu Hard- und Software anzeigen, Freeware für Privat

Speccy – Hardware-Informationen anzeigen inkl. Temperatur, Freeware

Yet Another Process Monitor – Hat den Vorteil gegenüber Process Explorer, das man auch remote auf ein System zugreifen kann, vorteihaft in Domänen-Netzwerken, Open Source

Verschiedenes

Daneben gibt es noch einen Ordner mit verschiedenen Tipps und Tricks, diversen Skripten etc. Parallel dazu ist es hilfreich eine Boot-CD/DVD zur Hand zu haben, in meinem Fall  die Ubuntu Desktop Live/Setup-CD. So kommt man auch an ein totes System nochmal ran oder kann auch mal eine Festplatte clonen etc.

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