Undelete Tools

image Es kommt manchmal vor, das man etwas gelöscht hat, was man doch noch braucht oder schlimmer noch, einem das Dateisystem oder gleich der Datenträger abraucht.

Für solche Fälle (und den Fall das man keine Datensicherung hat) gibt es kleine Freeware oder Open Source Helferlein im Netz.

 

Gute Erfahrungen bei gelöschten Datenträgern (USB Stick, Speicherkarte von der Digital-Kamera, gelöschte/formatierte Festplatte) habe ich mit nachfolgenden Programmen gemacht:

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Recuva (als Installer und Portable verfügbar)

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Smart Recovery (Speziell für Speicherkarten, USB Sticks, usw.)

Unter Windows Vista/7 kommt unter Umständen eine Meldung das die Datei gif89.dll fehlt. In diesem Fall das Programm Als Administrator ausführen.

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File Recovery

Und für die ganz harten Fälle, sofern kein ein größerer Hardware-Schaden vorliegt oder die Daten nach Militär-Standards gelöscht und überschrieben worden sind, gibt es dann noch TestDISK. Hier kommt man um die Kommandozeile nicht herum. Ein wenig Übung ist durchaus hilfreich und man sollte Wissen, was man tut.

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TestDISK (OS-unabhängig, ISO-Image verfügbar, Partitionen wiederherstellbar)

Darüber hinaus gibt es unter anderem noch

Glary Undelete

NTFS Undelete (benötigt keine Installation, unterstützt nur NTFS, ISO-Image verfügbar)

Restoration (benötigt keine Installation)

mit denen ich bislang nicht gearbeitet habe. Was nicht ist, kann ja noch werden.

Abgesehen von TestDISK sind die Tools in der Regel leicht zu handhaben. Die Oberflächen sind übersichtlich und meist selbst erklärend.

Ein wenig Geduld sollte man mitbringen, vor allem wenn größere Datenträger gescannt werden. Richtig langwierig wird es auch bei Tiefen-Scans.

Ein kleiner, aber wichtiger Tipp am Rande: Auf die Partition oder Festplatte die Programme zu installieren auf der die Daten verloren gegangen sind, ist keine gute Idee. Dadurch erhöht sich das Risiko, das die freigegebenen Bereiche überschrieben werden und damit das was man retten möchte ebenfalls überschrieben wird. Eine Rettung wird dadurch schwierig bis unmöglich. Also die betroffene Festplatte an einen anderen PC klemmen und von dort aus scannen. Oder, sofern vorhanden, eine Boot-CD/DVD verwenden.

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