Vielleicht war es einfach nur Pech: Im August 2025 schrieb ich über unsere Erfahrungen mit der Deutschen Glasfaser. Im Anschluss an den damaligen Beitrag wollte ich Wissen, was der Tarif DG small business kostet. Diese Auskunft sollte dauern.
Es könnte eigentlich ganz einfach sein und den Preis des (genannten) Tarifs einfach auf die Homepage stellen, aber dem ist nicht so. Stattdessen soll man sich melden. Imho wäre eine weitere Möglichkeit gewesen, den Preis im Kundenportal zu hinterlegen, aber naja, zu einfach.
Also ich tat wie mir geheißen und kontaktierte die DG. Einmal, zweimal, mehrfach. Am Ende sollte es einen Monat in Anspruch nehmen, bis das Angebot vorlag. Zig Mal angerufen, Kontaktformular, Chatbot/Messenger (aka Ida), etc. alles bemüht. Zwischenzeitlich gab es offenbar Probleme mit dem IVR, da kam man öfter mal nicht weiter und das mehrere Tage hintereinander. Vereinbarte Rückrufe klappten ebenso wenig. So geht Service am Kunden.
Allem Anschein nach ist man bei manchen wie dem genannten Tarif so organisiert, das eine jeweils regionale Stelle sich darum kümmern muss. Diese prüft ob der Tarif schaltbar wäre und eine öffentliche IPv4-Adresse verfügbar ist. Klingt danach, als ob je nach Ecke mit unterschiedlichen Carriern oder Backbone-Anbietern gearbeitet wird. Kann man so machen, kenn’ ich auch von manchen Stadtwerken so.
“Lustig” wurde es dann, als es hieß ein Angebot wäre verschickt worden, wir hatten allerdings keines erhalten. Wie sich nach mehrfachem Nachfragen herausstellte hatte man einen Schreibfehler in der E-Mail-Adresse. Warum sollte man auch die nehmen, die in den Stammdaten des Kunden hinterlegt ist? Sei’s drum. Die Mail kam jedenfalls aufgrund besagten Fehlers nicht an, mal Nachfragen warum die nicht durchkommt oder wie es generell um das Interesse besteht tut man allerdings auch nicht. Wenn man etwas verkaufen möchte, wäre das allerdings vorteilhaft.
Lange Rede, gar kein Sinn: Nach ein paar Wochen lag dann endlich ein Angebot – also eine Preisliste – vor. Das Ganze ist ein Baukasten-System, also zunächst der Anschluss an sich, dann on top (wenn man möchte) Telefonie. Allerdings, grob überschlagen, würde der DG small business rein von der Bandbreite her gut das 2.8-fache von dem Kosten, was für einen DG pro verlangt wird. Die Unterschiede sind: Keine Telefonie enthalten (gibt es Extra), gleicher Servicelevel, statische IPv4 und IPv6 enthalten (bei DG pro nicht).
Selbstverständlich gibt es bei der Telefonie dann mehr Möglichkeiten als die wie sie im DG pro-Tarif enthalten sind. Das gilt dann allerdings auch nur, wenn man diese über die DG nutzen möchte.
Summa summarum kommt man allerdings auf einen recht ordentlichen monatlichen Betrag. Ob es das einem dann Wert ist, muss im Einzelfall entschieden werden. Ich frage mich allerdings, was genau die DG unter “small business” versteht.
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Verheiratet, Vater von zwei Kindern, eines an der Hand, eines im Herzen. Schon immer Technik-Freund, seit 2001 in der IT tätig und seit über 15 Jahren begeisterter Blogger. Mit meiner Firma IT-Service Weber kümmern wir uns um alle IT-Belange von gewerblichen Kunden und unterstützen zusätzlich sowohl Partner als auch Kollegen.

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