Smart Home: Comet DECT Heizkörperregler

So langsam zieht das Thema Smart Home bei uns ein. So wurde bereits im Sommer ein AVM FRITZ!DECT 210 im Außenbereich installiert, um saisonabhängig verschiedene Dinge, im Moment hängt die Weihnachtsbeleuchtung dran, zu schalten. Nun kam passend zur Heizperiode ein Comet DECT Heizkörperregler hinzu.

Warum nicht von AVM?

Vom FRITZ!Box-Hersteller gibt es mit dem FRITZ!DECT 301 ebenfalls einen Heizkörperregler. Der ist allerdings im Vergleich zum Comet DECT teurer und zum anderen liest man in so manchen Bewertungen und Kommentaren mitunter durchwachsenes zu Qualität, Batterielaufzeit und weiteres.

Mir war jetzt erstmal wichtig, ein neues Thermostat für den Heizkörper im Keller-Büro zu haben, der programmierbar und für den Einstieg günstig ist. Da die nicht-smarten Teile teils fummelig zu programmieren sind, sagte mir eine Variante die per Browser und ohne Hersteller-Cloud konfigurierbar ist eher zu.

Dazu kam nun der Zufall, das der Comet DECT im Angebot war und zudem von der Stiftung Warentest in der Ausgabe 01/2017 als „Gut“ getestet wurde.

Was gibt’s als Alternative?

Als weitere Variante gibt es Heizkörperregler die per USB oder Bluetooth ansprechbar sind, das wäre sicher auch eine Option. Wie es sich dann aber mit so mancher App und dem Nach-Hause-Telefonieren oder der Langzeitpflege (Updates, Unterstützung neuer Android/iOS-Version) verhält ist dann ein anderer Punkt. Jedenfalls wollte ich nicht von einem Smartphone was dieses Thema betrifft abhängig sein.

Der Vollständigkeit halber erwähnt sei natürlich, das es Regler für verschiedene Smart Home-Systeme gibt.

Comet DECT

Bei der Inbetriebnahme kann man sich auf das mitgelieferte Handbuch verlassen. Bislang war alles genau so wie beschrieben. Nach dem Anbinden an die FRITZ!Box meldete das Gerät zudem gleich die Verfügbarkeit eines Updates, das sich ohne Probleme installieren lies.

Was soll man sagen?! Einen Zeitplan für das Heizen zu „Malen“ ist halt imho schneller und einfacher, als z.B. auf irgendwelchen kleinen Gummitasten rumdrücken zu dürfen:

Dazu gibt es noch Einstellungen wann nicht geheizt werden soll, dies sogar dediziert für Urlaub und Heizperiode. Eine Fenster-auf-Erkennung ist ebenfalls an Bord. Ein weiterer Vorteil ist die Einstellung eines Offsets (Temperaturabweichung) zwischen der am Heizkörper gemessen und der tatsächlichen Raum-Temperatur. Das macht im Moment gut 2° C bei uns aus.

Und noch was: Kalkschutz ist ebenfalls implementiert, d.h. einmal wöchentlich fährt das Ventil einmal komplett auf und zu, dies verhindert, das sich Kalk ablagert und das Ventil unbrauchbar wird. Genau dieses Problem hatten wir an diesem Heizkörper vor nicht allzulanger Zeit schonmal, von daher nun die Hoffnung, das einem das (so schnell) nicht wieder begegnet.

Klitze kleine Kritik

Im Gegensatz zum eingangs erwähnten FRITZ!DECT 210 wird in der Übersicht („Heimnetz – Mesh“) nicht die aktuell gemessene Temperatur angezeigt, lediglich die Soll-Temperatur wird dargestellt:

Das ist nun nicht weiter tragisch, denn entwender unter „Heimnetz – Smart Home“ oder nach einem Klick auf „Details“ bekommt man die aktuelle Temperatur. So nebenbei bemerkt: In der FRITZ!App hingeben wird die gemessene Temperatur angezeigt.

Der Wechsel

Da wir Heimeier-Heizkörperventile haben, war der Austausch ein Kinderspiel. Kurz die Rohrzange angesetzt und gedreht, schon war der alte Regler ab und Schwupps der Neue dran.

Abschlussbemerkung

Das Thema Smarter Heizkörperregler ist bei uns jetzt noch frisch, mal sehen, wie sich auf die Dauer das Ganze schlägt. Nach der zügigen und simplen Inbetriebnahme muss ich folgendes zum Besten geben: Wenn doch nur alles so einfach wäre!

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