Thunderbird und Antiviren-Programme sind so eine Sache. Nicht gerade selten kann es vorkommen, das der Mailclient ein Eingreifen durch den Virenschutz verhindert.

Oft geht es dabei um Dateien in dieser Art:

C:\Users\%username%\AppData\Local\Temp\<Nummer>\newmsg

Diese gibt es nur, wenn folgendes aktiviert ist:

Extras - Einstellungen - Datenschutz & Sicherheit - Sicherheit - Antivirus - "Antivirus-Software ermöglichen, eingehende Nachrichten unter Quarantäne zu stellen"

Eigentlich soll dies verhindern, das es zu Schwierigkeiten kommt, der Beobachtung nach ist allerdings – zumindest zeitweise – das Gegenteil der Fall.

Die Ursache hierfür liegt wohl darin, das Thunderbird zunächst sozusagen die Finger auf dieser Datei hat und externe Programme wie der Virenschutz nicht Wissen lässt, wann diese beispielsweise fertig geschrieben ist, gelöscht oder verschoben werden kann. Das erklärt warum der Virenschutz erst dann effektiv etwas ausrichten kann, wenn der Mailclient beendet ist.

Im Zweifelsfall bleibt einem nichts anderes übrig, als den Mailclient zu beenden und den Virenschutz sozusagen aufräumen zu lassen.

Besser ist in jedem Fall, das schädliche E-Mails erst gar nicht ins Postfach gelangen. Da in diesem Fall der Kunde allerdings direkt bei seinem Mail-Provider zugreift, hat man (wie so oft bei großen Anbietern) wenig Einfluss darauf, ob und welche Filtermaßnahmen dort laufen oder überhaupt verfügbar sind.


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