Windows: Datensicherung auf freigegebene USB-Festplatte verzögern

Wenn mehrere Systeme (PCs, Server, …) auf eine USB-Festplatte die im Netzwerk freigeben ist gleichzeitig sichern wollen, kann es je nach Performance zu diversen Schwierigkeiten kommen.

Ein Punkt wäre dabei die Geschwindigkeit, die schlicht in den Keller geht, bei längeren Zugriffen kommt es auch gerne zu Timeouts und damit zu Verbindungsabbrüchen.

Am Beispiel von Drive Snapshot heisst es dann mitunter, dass das Ziel oder das Hashfile (wenn es denn auf der USB-Festplatte liegt) nicht gefunden werden konnte, oder weitere netzwerkbezogene Meldungen.

Stein des Anstoßes für diese Zeilen ist eine Kunden-Situation, bei der während der Server-Migration nach wie vor auf eine USB-Festplatte die mittels USB 2.0 angebunden ist gesichert wird. Zwei Server schaffen es noch nahezu gleichzeitig (Startzeitpunkt um eine Stunde verschoben) zu sichern, beim Dritten war dann Schluss.

Als workaround kann man die Startzeitpunkte weiter auseinderlegen, in der Regel hilft das bei der Vollsicherung die mehrere Stunden dauert dann eher wenig. Es kommt schlichtweg auf die Situation an.

Drive Snapshot-spezifisch kann man über „–LimitIORate“ eine Limitierung der Geschwindigkeit vorgeben, das hilft allerdings erfahrungsgemäss nicht immer. Auch hier kommt es einfach darauf an.

Eine weitere Idee kann sein, die Sicherungen nicht pro Server mittels jeweiliger Aufgabe laufen zu lassen, sondern zentral von einem Server aus der Reihe nach mittels psexec anzustarten. Das hätte den Vorteil, das die Last vertretbar ist, die Sicherungen der Reihe nach laufen und dazwischen ggf. keine Überschneidung oder unnötiger Leerlauf liegt.

Kann oder möchte man nicht direkt etwas ändern, da z.B. der Wochentag mit in die Sicherung einbezogen ist, kann ein Trick darin bestehen, innerhalb der Skripts eine Pause bzw. Verzögerung zu setzen.

Beim Kunden ist es so, das die Fehlersituation nur bei der Vollsicherung eintritt, daher wurde schlicht im Backup-Skript eine sechs stündige Pause für den dritten Server „eingebaut“:

timeout /t 21600 /nobreak

Diese Zeile wurde direkt vor dem snapshot-Befehl eingefügt.

Zu beachten gilt, wenn für das Backup Dienste beendet werden, das diese bei Zeiten wieder laufen sollten.

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