Drive Snapshot und AutoBackupSize

Seit Version 1.43 gibt es bei Drive Snapshot den Parameter „–AutoBackupSize:512“. Dieser bewirkt, das Partitionen bis zu einer Größe von 512 MB automatisch mitgesichert werden.

In der Benutzeroberfläche ist diese Funktion ebenfalls zu sehen:Drive Snapshot - advanced options

Hintergrund dieser Funktion ist, das z.B. die Windows-Boot-Partition (System-reserviert, zw. 100-350 MB groß, i.d.R. ohne Laufwerksbuchstaben), EFI-/GPT-Partitionen und weitere automatisch mitgesichert werden sollen.

Ist per Kommandozeile bzw. Skript der Parameter nicht gesetzt oder in der Benutzeroberfläche auf den Wert „0“ gesetzt, so wird die Funktion deaktiviert.

Laut meinen Tests gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten bzw. fallen in den Bereich „Gut zu wissen“:

  • Wurden die Partitionen bereits gesichert, so erfolgt keine erneute Sicherung. Wird die Backup-Datei beschädigt könnte das im Restore-Fall zum Problem werden.
  • Es wird keine Hash-Datei erstellt (siehe dazu nächster Punkt).
  • Bei differentiellen Sicherungen greift dieser Parameter nicht. D.h.: Ist eine Sicherung einer kleinen Partition bereits vorhanden, wird weder eine differentielle Sicherung noch eine neue Vollsicherung erstellt. Ferner greift die Namensgebung wie z.B. „Diff-$disk.sna“ nicht. Die gesicherte Partition heisst „HD1-1.sna“ usw.
  • Da die Boot-Partition von Windows ab Vista keine Volumenschattenkopie (VSS) unterstützt kommt es bei der Verwendung von AutoBackSize zu Fehlereinträgen im Ereignisprotokoll. Wie sich das Umgehen lässt habe ich hier beschrieben.

AutoBackupSize erstellt damit quasi eine einmalige Vollsicherung, der kleinen Partitionen. Zugegeben, meist ändern sich solche Partitionen nicht oder nur sehr selten, bedenken sollte man die Gegebenheiten dennoch.

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