Kurze Erinnerung an eine vergangene Panda Security-Roadshow

Nach der Meldung das WatchGuard Panda Security gekauft hat kam mir eine Szene aus einer Jahre zurückliegenden Panda-Roadshow in den Sinn.

Seinerzeit fragte zu Beginn der Veranstaltung Herr Lindner, seinerzeit Chef der Bydata AG aus der später die Panda Security Deutschland, eine 100%-iger Tochter der Panda Security Spanien wurde, in die Runde wer denn schonmal einen amerikanischen Virenschutz deinstalliert, Panda oder einen nicht-amerikansichen Virenschutz installiert hat und dann plötzlich Malware findet.

Die Handzeichen waren zahlreich, wenn nicht sogar der überwiegende Teil der Anwesenden.

Man kann da nun hineininterpretieren was man möchte. Solche Erfahrungen habe ich im Laufe der Jahre jedenfalls mehrfach gesammelt. Klar, ein Virenschutz alleine kann unmöglich sämtliche Malware dieser Welt kennen. Kombiniert mit einem persönlichen Erfahrungswert aus AOL-Zeiten (Nein, hatte ich nie, hatte aber mit Leuten zu tun, die bei diesem Provider waren) könnte man sich zusätzlich etwas zusammenreimen. Damals stolperte ich mehrfach über Schädlinge, die interessanterweise nur bei AOL-Kunden und mit nicht-amerikanischen Virenscannern zu finden waren. Reiner Zufall oder doch symptomatisch? Ich weiß es nicht.

Spätestens seit den Snowden-Enthüllungen weiß man, das die USA nicht gerade zimperlich sind, wenn sie auf digitalem Wege etwas wollen. Von der erzwungenen Mitarbeit von US-Firmen mit den Sicherheitsbehörden, ohne das sie sich dazu äußern dürfen, ganz zu Schweigen.

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