Windows: Fehlende Kapazität bei USB-Festplatten

Bei einem Neukunden fiel bei der Überprüfung der Datensicherung auf, das diese mittels robocopy realisierte Lösung nicht funktioniert und darüber hinaus bei zwei von drei USB-Festplatten mehr Speicher als belegt angezeigt wurde, als das es tatsächlich der Fall ist.

Der genaue Umstand konnte leider nicht geklärt werden, aber scheinbar hing es mit den fehlerhaften robocopy-Skripten zusammen.

So wurde z.B. der Parameter „/XJ“ nicht verwendet, was wiederum dazu führte, das robocopy jeder Verknüpfung folgte und am Beispiel der „Anwendungsdaten“ schlicht in eine Endlosschleife lief.

Die Ordner-Pfade sahen dann unter anderem so aus:

G:\Users\Administrator\Anwendungsdaten\Anwendungsdaten\Anwendungsdaten...

Das Laufwerk G: ist in diesem Fall eine der USB-Festplatten.

Selbst nach dem Löschen aller gesicherter Ordner auf den betreffenden USB-Festplatten zeigte der Windows-Explorer an, das von den netto 1,36 TB immer noch gut ein TB belegt sein soll.

Eine Datenträgerüberprüfung mit dem Befehl chkdsk und HD Tune förderte keine Fehler zu Tage. Letztlich wurde das Problem durch eine Schnellformatierung behoben.

Ein Kommentar

  • Gleiches Phänomen trat bei einem Kunden mit der Windows Sicherung auf. Formatierung hat das Problem ebenfalls behoben.

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