Windows: Kein Glück mit dem Fujitsu ServerView Operations Manager

Irgendwie haben wir mit dem Setup des Fujitsu ServerView Operations Manager kein Glück. Zwar lässt sich scheinbar alles notwendige erfolgreich installieren, allerdings ist’s nach der ersten Anmeldung dann Essig.

Es ist ja nicht so, das man es nicht schon ein paar Mal versucht hätte. Mit dem RAID Manager hatten wir zumindest bislang keine Probleme. Und eigentlich benötigen wir keine ausgewachsene Suite zur Überwachung eines kompletten RZ, da es uns jenseits des RAID nur um das Monitoring der übrigen Hardware geht, ergo nur der ServerView System Monitor parallel zum RAID Manager notwendig wäre.

Zugegeben, wir haben nur zwei Fujitsu-Server im Einsatz. Ein Econel 100 S2 wurde uns von einem Kunden „vererbt“ und dient hier zum Testen, ein TX150 S7 steht beim Kunden. Letztgenannter hat ein Management Modul onboard, so das die Überwachung der Hardware (Lüfter, Spannungen, Temperatur) darüber erfolgt.

Das ist natürlich bequem, da keine Software installiert werden muss, damit das Betriebssystem nicht belastet wird und generell die Angelegenheit unabhängig vom installierten System ist. Gerade letzteres ist von Vorteil, da sich darüber z. B. defekte Lüfter oder RAMs erkennen lassen können, die mitunter dafür sorgen, das ein installiertes Betriebssystem nicht mehr startet. Aber es hat nun mal nicht jeder Server ein Management Modul, wenn gleich die Verfügbarkeit steigt.

Unsere Probleme mit dem ServerView Operations Manager zeigen sich mitunter in diesem Screenshot:

Man wollte lediglich einen neuen Server hinzufügen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Java-Version (6, 7) installiert ist oder ob die ServerView Suite unter Windows Server (2003, 2008 R2, 2012) oder einem Client-Windows (7, 8) läuft.

Auch wird im Assistenten, der nach der ersten Anmeldung startet, kein Text sondern nur „Welcome 1, Welcome 2, usw.“ angezeigt.

Was uns auch aufgefallen ist, sind die ständigen Meldungen von Java. Leider muss sehr oft etwas bestätigt werden.

Anbei unsere Installationschritte im Groben:

  • SNMP (bei Windows Server über den Server-Manager, bei Client-Windows über die Systemsteuerung) installieren.
  • .NET Framework 3.5 (beinhaltet 2.0 und 3.0) installieren.
  • Java (6 oder 7) installieren.
  • Fujitsu ServerView Operations Manager herunterladen und installieren. Dabei den Dialogen folgen.

Auf den zu überwachenden Servern muss ebenfalls SNMP installiert werden. Darüber hinaus wird ein ServerView Agent benötigt. Anbei die Schritte für einen Hyper-V Server:

  • In einer Eingabeaufforderung folgenden Befehl ausführen:
dism /online /enable-feature /featurename:snmp

9 Gedanken zu „Windows: Kein Glück mit dem Fujitsu ServerView Operations Manager

  1. Hm komisch. Also ich hatte mal mit dem Raid Manager mal das folgende Problem. Sobald ich von meinem Client zugegriffen habe gab es eine Fehlermeldung. Das Problem lag aber an meinem Client bzw. der Tatsache das ich xp und 32Bit IE hatte. Mit einem Windows 7 und 64bit Client konnte ich ohne Probleme mit am Raid Manager anmelden bzw. auf den Server vom Client aus zugreifen. Welche Version von Java wird auf dem Server verwendet? 32Bit? 64?

  2. RAID Manager tut wie gesagt ohne Probleme, nur der „große Bruder“ eben nicht.
    Aber guter Hinweis. Ich habe eben noch mal nachgesehen, es ist 32-bit Java auf der ServerView-Maschine installiert.
    Ich habe dann kurzerhand 32-bit Java deinstalliert und 64-bit Java installiert.
    Seitdem geht noch weniger als vorher, wie z.B. endlose Ladebalken oder leere Seiten nach der Anmeldung als auch Timeout/Connection lost zur Datenbank.
    Der Browser (IE/FF/Chrome, 32-/64-bit) spielt, zumindest bei uns, anscheinend keine Rolle.

  3. Schade = Ja. Mit Fujitsu gesprochen: Nein. Sind ja nur zwei Maschinen. Es wäre halt mal interessant gewesen, das mal live, in Farbe und bunt zu sehen.

  4. Hi. Ich habe genau das gleiche Problem.
    Gibt es hierfür inzwischen eine Lösung?

  5. „Glück“ ist auf jeden Fall der richtige Begriff. Diese sogenannte Software ist so unglaublich schlecht, macht echt keinen Spaß damit zu arbeiten. Wenn man nur Fujitsu Server im Einsatz hat, bleibt einem jedoch nichts anderes übrig (zumindest ist mir nichts anderes bekannt).
    Bei uns läuft es allerdings (meistens). Probleme treten aber auch bei uns meistens in Verbindung mit Java auf.

  6. Moin,
    das sieht nach der falschen Version von Java aus.
    Installier auf dem Server „Java Runtime Environment“ und starte ServerView mal mit dem IE. Java Runtime Environment for Windows® 32 Bit ist z.B. auf der mitgelieferten ServerView DVD enthalten (ServerViewSuite)

    Viel Erfolg

    Georg P

  7. Das hatte ich auch mal versucht und die Sache mit 32/64-bit hatten wir auch schon (siehe Kommentare).
    Leider alles ohne Erfolg.

    Mittlerweile sind mir ein zentrales Monitoring (Server-Eye) und Server bzw. Mainboards mit BMC/IPMI am liebsten.
    Letzteres vorallem auch deshalb, das man nicht zwingend auf bestimmte Betriebssysteme und deren Software „festgefahren“ ist.

    Oder anders gesagt: Was nutzt einem die schönste Software, wenn die Kiste steht wegen einem Hardware-Defekt.

  8. Du musst deine Serveradresse in den Java Sicherheits ausnahmen hinzufügen .

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