WordPress-Installation oder wie ein Blog entsteht – Ein Live-Bericht

Ein Live-Bericht? Ja. Denn ich schreibe diese Zeilen parallel zum Setup eines neuen WordPress-Blogs.

Naja, neu ist relativ. Nach langem hin und her überlegen, habe ich mich dazu entschlossen meine Domain andydope.de für einen eigenständigen Blog zu verwenden. Das neue Blog soll sich primär um Musik und meinen persönlichen Kram drehen.

Warum nicht auch auf Andy’s Blog? Naja, nachdem sich dieser Blog mittlerweile eher Techniklastig ist und ich Stammleser ja nicht verwirren und vergraulen will, erschien mir diese Aufteilung am sinnvollsten.

Lange Rede, kurzer Sinn. Nun folgt die Quasi-Anleitung, wie man WordPress bei All-inkl.com installiert und mit diversen Plugins garniert.

Vorbereitung

  • Da die Domain andydope.de bis gestern Abend noch bei 1&1 gehostet war, wurde zunächst eine Domain-Übernahme (KK) durchgeführt. Dieser Schritt entfällt, sofern eine vollständig neue Domain registriert wird.
  • Ich verwende auf meinem Webspace für jede Domain ein separates Verzeichnis. Ergo erstmal via FTP verbinden und ein neues Verzeichnis anlegen.
  • Dann das aktuelle deutsche WordPress herunterladen, entpacken und in das neue Verzeichnis hochladen.
  • WordPress benötigt eine MySQL-Datenbank. Diese im KAS von All-inkl.com anlegen.

Installation

  • Bevor man die eigentiche Installation von WordPress starten kann, muss man zunächst die Datei „wp-config-sample.php“ in „wp-config.php“ umbenennen und wie folgt editieren:
"database_name_here" durch den Datenbanknamen ersetzen.
"username_here" durch den Benutzername für die Datenbank ersetzen.
"password_here" durch das Passwort für den Datenbank-Benutzer ersetzen.
"localhost" durch den Hostname des Datenbankservers ersetzen.
"wp_" durch ein anderes Datenbank-Prefix ersetzen. Diese Einstellungen dient der Sicherheit.
Sicherheitsschlüssel (Security Keys) hier online erzeugen und einfügen.
  • Bevor man nun das Setup aufruft sollte man im KAS von All-inkl.com unter Tools – Besitzrechte anklicken und für das WordPress-Verzeichnis die Rechte auf den PHP-User setzen. Andernfalls kommt es später zu Problemen bei der Installation von Plugins, Themes, usw. Dieser Vorgang kann einen Moment dauern.
  • Das Setup mittels des Aufruf der URL „http://domain.tld“ ausführen.
Einen "Blogtitel" vergeben.
"Benutzernamen" - NICHT admin oder ähnliche bekannte, leichte Namen verwenden!
"Passwort" - Ein sicheres Passwort verwenden (Groß-/Klein-Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen).
"E-Mail-Adresse" - Eine gültige E-Mail-Adresse eintragen.
  • Abschließend auf „WordPress installieren“ klicken.

Nun kann man sich mittels URL „http://domain.tld/wp-login“ anmelden. Alternativ funktioniert auch „http://domain.tld/wp-admin“.

Basis-Konfiguration von WordPress

Zunächst wird eine Basis-Konfiguration von WordPress vorgenommen. D.h. ein paar Einstellungen vornehmen und Plugins, ggf. auch ein Theme installieren oder ein bestehendes Theme anpassen.

Unter „Einstellungen“ einen „Slogan“ eintragen und die „Zeitzone (Europa-Berlin)“ konfigurieren. Damit die Änderungen übernommen werden auf „Änderungen übernehmen“ klicken.

Unter „Permalinks“ „Benutzerdefinierte Struktur“ auswählen und die Variable „/%postname%“ eintragen. Diese Konfiguration sorgt dafür, das Artikel und Seiten direkt via URL „http://domain.tld/ARTIKELNAME“ bzw. SEITENNAME aufgerufen werden können. Dadurch wird die Veröffentlichung von Artikeln Suchmaschinen-freundlicher.

Plugins installieren

Es gibt so ein paar Plugins, die habe ich in fast jeder WordPress installation:

WP Security Scan – Sicherheits-Scan für WordPress

WP-CleanUmlauts2 – Deutsche Umlaute anpassen (ä->ae, usw.)

FancyBox for WordPress – LightBox-Effekt für die Bildanzeige

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Das eine oder andere Plugin ist noch zu konfigurieren.

Die wichtigste aller Seiten erstellen

Man kommt nicht drum herum, ein Impressum zu erstellen. An dieser Stelle kann von meiner Seite aus keine Rechtsberatng erfolgen. Bin ja kein Jurist. Aber als Hilfestellung sei der Impressum Generatur von eRecht24.de empfohlen.

Man arbeitet sich durch den Generator, erstellt anschließend eine neue Seite in seinem WordPress und fügt das Impressum ein.

Den Blog mit Leben füllen

Soweit, so gut. Nun geht es langsam an die persönlichen Anpassungen, d.h. Logo, Favicon, usw.

Da ich gerne weiß, wie viele Besucher es auf den Blog schaffen, welche Artikel wie oft gelesen werden usw. verwende ich das Widget von ourStats.

Jetzt muss Content her, also viel recherieren und schreiben.

Happy reading! 🙂

2 Kommentare

  • Ich würde noch raten in der wp-config.php die Zeile „define(‘FS_METHOD’,’direct’);“ hinzuzufügen. Dann macht WordPress direkt Download und erspart für Zukünftige Updates die FTP-Daten Abfrage.

    VG

  • Bin mir gerade nicht sicher, aber ich glaube WordPress macht das per default automatisch. Wenn man FTP oder SSH nutzen möchte, dann ist wohl zusätzliche Handarbeit notwendig. Bei meinen bisherigen WP-Installationen wurde ich noch nie nach FTP-Daten gefragt, ganz gleich ob lokal oder bei irgendeinem Provider.

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