ArchivistaVM 2.0 im Schnelltest

Durch einen Hinweis von Urs Pfister in den Kommentaren zu meinem Artikel Kostenlose Virtualisierungslösungen für Unternehmen – Eine Übersicht kam ich nun darauf ArchivistaVM 2.0 zu testen.

ArchivistaVM ist ein Fork von Proxmox. Allerdings mit dem Schwerpunkt auf KVM. OpenVZ wird von Archivista nicht unterstützt und ist folglich nicht in deren VM-Lösung vorhanden.

Das Installations-ISO von ArchivistaVM ist gerade mal 330 MB groß und kann hier heruntergeladen werden. Wie der Hersteller auf der Homepage verspricht, ist das System sehr schnell installiert. Die beschriebenen ein bis zwei Minuten bzw. 100 Sekunden sind dabei, je nach Hardware und wie schnell man die abgefragten Informationen eingibt, durchaus realistisch.

Ein, wie ich persönlich finde, gravierender Vorteil von ArchivistaVM 2.0 ist die lokale Verwaltung. Der „Trick“ dabei ist Simple. Lokal läuft ein Browser, der die Web-Oberfläche anzeigt. Die lokale und die Remote-Verwaltung unterscheiden sich also nicht. Dadurch kann man sich einen dedizierten Management-PC sparen.

Falls man lokal doch mal die Konsole benötigt, muss man nur ALT+F7 drücken und anschließend das root-Kennwort eingeben.

Ferner steht die Konsole remote auch via SSH zur Verfügung.

Die Zugangsdaten direkt nach der Installation sind:

Benutzername: root
Kennwort: archivista

Für den Schnelltest habe ich eine virtuelle Maschine erstellt und sowohl mit meiner Drive Snapshot Rescue-CD getestet als auch einen Windows Server 2008 R2 Standard mit integriertem Service Pack 1 installiert. Soweit lief alles ohne Probleme und  die virtuelle Maschine fühlt sich flott an. Weitere Tests oder gar Benchmarks habe ich nicht durchgeführt.

Angaben zum Test-System:

Entry-Server von der Firma Wortmann

  • CPU: Intel Xeon 3050 2x 2.16 GHz
  • RAM: 6 GB DDR2 ECC
  • HDD: 1×160 GB SATA II
  • Mainboard: Intel S3200SH

Kurz gesagt: Eine schöne Lösung, die schnell installiert ist und sowohl lokal als auch remote verwaltet werden kann.

2 Gedanken zu „ArchivistaVM 2.0 im Schnelltest

  1. Pingback: Portabler KVM-Server mit ArchivistaVM | Andy's Blog – Linux, Mac, Windows

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