Drive Snapshot im c’t-Notfall-Windows 2018

In der aktuellen Ausgabe der c’t 21/17 bzw. im aktuellen Notfall-Windows 2018 ist wieder eine zeitlich begrenzte Version von Drive Snapshot enthalten. So steht der Datensicherung (zumindest bis Ende 2018) nichts im Weg.

Links:

c’t-Notfall-Windows 2018

8 Kommentare

  • Hallo Andy,

    vielen Dank für Deine Beobachtung, ich persöhnlich verwende seit geraumer Zeit eine Lösung von Veeam und zwar den Veeam Agent for Microsoft Windows in der kostenfreien Variante.
    https://www.veeam.com/de/windows-endpoint-server-backup-free.html

  • Hallo Steffen,

    den Veeam Agent nutzen wir bei manchen Kunden ebenfalls. Leider ist dieser nicht so mächtig bzw. flexibel wie Drive Snapshot. Das fängt bei den Optionen an und hört bei der Portabilität (die „snapshot.exe“ kann auf jedem Windows ohne Installation gestartet werden, inkl. WinPE zum Sichern und Wiederherstellen) auf.

  • Ich verstehe es nicht. Was ist nach dem 31.12.2018. Kann man dann auch danach eine Wiederherstellung machen?

  • Datensicherungen können mit dieser Spezial-Version von Drive Snapshot „nur“ bis zum 31.12.2018 erstellt werden.
    In die Datensicherung reinschauen, Daten oder komplette Partitionen oder Festplatten kann man auch nach diesem Datum jederzeit wiederherstellen.

    Der Vollständigkeit halber: Drive Snapshot muss nicht zwingend zum Sichern oder Wiederherstellen aus dem Notfall-Windows heraus ausgeführt werden. Es handelt sich um eine einzelne Exe-Datei („snapshot.exe“), die auf jedem halbwegs aktuellen Windows ausgeführt werden kann.

  • Danke Andy für die Information.
    Ich will wegen schlechter S.M.A.R.T.- Werte meine Systemfestplatte auswechseln.
    Dabei bin ich – nach langem Suchen – auf das Seagate Tool „DiscWizard“ gestoßen, welches dann auch das machen kann; sprich Klonen der Systemfestplatte. Das ist wohl die Freeversion von Aconis True Image. Das ist wohl die beste Lösung. Alles andere ist wohl zu kompliziert, zumal auch ein sehr gutes deutsches Handbuch per PDF mit allen wichtigen Erläuterungen.

  • Mit Acronis und angeknacksten Festplatten bin ich in der Vergangenheit schon öfters baden gegangen, entweder liefen die Backup-Jobs nicht durch oder die Backups waren nicht wiederherstellbar.
    Klonen von einer defekten Festplatte kann mitunter schwierig bis unmöglich sein, kommt meiner Erfahrung nach immer auf den Schaden darauf an.
    Anbei bemerkt: Mit dem im Notfall-Windows enthaltene MiniTool Partition Wizard kann man wohl auch klonen, getestet habe ich das allerdings noch nicht. Anleitungen dazu finden sich im Netz.

    Je nachdem wie labil die Festplatte ist würde ich zuerst die wichtigsten Nutzdaten kopieren, dann erst versuchen ein Abbild zu erstellen (Acronis, Drive Snapshot, RAWcopy, was auch immer).

    Bei Drive Snapshot kann man die fehlerhaften Sektoren zu den betroffenen Dateien auflösen lassen. Das ist dann ungemein hilfreich um feststellen zu können, welche Daten ggf. beschädigt oder endgültig verloren sind oder ob z.B. Windows überhaupt noch startfähig ist. Anbei mal ein Beispiel von einem gestrigen Fall (wurde übrigens mit dem Notfall-Windows der ct bearbeitet):

    Im Protokoll der Drive Snapshot-Sicherung findet sich neben der direkten Anzeige das x Sektoren beschädigt sind folgende Zeile:

    12:33:09 8 unreadable Sectors found! Please visit E:BackupKundeNotebook1 - Defekte 1TB FestplatteBadSectors_C.txt

    In der Datei „BadSectors_C.txt“ wird die zum Auflösen notwendige Befehlszeile als auch die Sektoren genannt:

    ; ** Bad Sector Information for: MININT-PEJI09 from 10/04/2017
    ; ** To retrieve the associated filenames start
    ; ** Snapshot --locatesector @"E:BackupKundeNotebook1 - Defekte 1TB FestplatteBadSectors_C.txt"
    C: 103219168 Sector bad (read needs 368 ms)
    C: 103219169 Sector bad (read needs 376 ms)
    C: 103219170 Sector bad (read needs 376 ms)
    C: 103219171 Sector bad (read needs 379 ms)
    C: 103219172 Sector bad (read needs 376 ms)
    C: 103219173 Sector bad (read needs 376 ms)
    C: 103219174 Sector bad (read needs 378 ms)
    C: 103219175 Sector bad (read needs 375 ms)

    Nach dem Ausführen von „Snapshot –locatesector @“E:BackupKundeNotebook1 – Defekte 1TB FestplatteBadSectors_C.txt““ erhält man folgende Ausgabe:

    UNREADABLE Sector 103219168 (Cluster 12902396) is located in file: C:WindowsSystem32configSOFTWARE
    UNREADABLE Sector 103219169 (Cluster 12902396) is located in file: C:WindowsSystem32configSOFTWARE
    UNREADABLE Sector 103219170 (Cluster 12902396) is located in file: C:WindowsSystem32configSOFTWARE
    UNREADABLE Sector 103219171 (Cluster 12902396) is located in file: C:WindowsSystem32configSOFTWARE
    UNREADABLE Sector 103219172 (Cluster 12902396) is located in file: C:WindowsSystem32configSOFTWARE
    UNREADABLE Sector 103219173 (Cluster 12902396) is located in file: C:WindowsSystem32configSOFTWARE
    UNREADABLE Sector 103219174 (Cluster 12902396) is located in file: C:WindowsSystem32configSOFTWARE
    UNREADABLE Sector 103219175 (Cluster 12902396) is located in file: C:WindowsSystem32configSOFTWARE

    Bei „C:WindowsSystem32configSOFTWARE“ handelt es sich um einen Teil der Windows-Registry. Damit war dann auch geklärt, warum das Notebook nicht mehr startete.

  • Danke Andy für die Erläuterungen.
    Ich hatte mich vor genau einem Jahr mit Drive Snapshot mal befasst. Ich werde es mir noch einmal genau anschauen und dann vielleicht doch mit diesen Programm machen. Die Sicherungen werde ich neben Windows-Bordmitteln auch mit anderen machen, so auch dann mit Drive-Snapshot.

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