Everywhere Cloud – Cloud-Dienste und kein Ende

Alles in die Cloud. Facebook Timeline, Google, Telekom Cloud, Amazons „Split Browser“ usw.

Nach dem Willen der Big Player soll alles auf Ihren Servern abgelegt werden. Idealerweise das gesamte Leben. Also alle Fotos, die Musiksammlung, Notizen, Office-Dokumente, Apps, Einstellungen, das persönliche Tagebuch…

Das könnte durchaus in Stress ausarten. Welchen Dienst aktualisiert man als erstes? Wo stelle ich das neueste Foto zuerst ein? Wen kann ich wo und wie erreichen?

Schließlich darf niemand benachteiligt werden, nicht das noch jemand Böse wird, das er bzw. sie es nicht als erstes erfährt, was man sich gerade gekauft hat oder wie lange man auf dem Klo war 😉

Man braucht einen Dienst um alle anderen Dienste zu synchronisieren, also eine Cloud für die Cloud. Serverfarm und Rechenzentrum sind ja schließlich Legacy-Begriffe.

Da fragt man sich, wie „out“ Telefon, SMS und E-Mail eigentlich wirklich sind. Denn trotz Multi-Messenger, Skype, Social Networks und co. erreiche ich zumindest meine Umgebung am ehesten über die klassischen Kommunikationswege.

Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand. Nicht nur das nahezu jeder diese Oldschool-Anbindung, sei es via Festnetz oder Mobil hat, sondern das eben SMS, Telefon und E-Mail einfach netzübergreifend funktionieren.

Sicher, immer mehr Anbieter integrieren sich Gegenseitig, aber es wird auch immer Differenzen geben.

Nein, das ist kein Abgesang auf die schöne neue Welt, sondern lediglich ein paar Gedanken zum aktuellen Stand. Schließlich hat man schon ein paar Jahre mit x-verschiedenen Messengern hinter sich. Chats, Foren und Plattformen kommen und gehen sehen und nur relativ wenig ist davon bis heute geblieben. Manchmal ist Beständigkeit eine feine Sache, gerade in dieser schnellen Zeit.

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