Hardware: Unerwartete Speicherfehler nach RAM-Aufrüstung

Ein nicht mehr ganz taufrischer PC mit einem ASUS Z170M-PLUS Mainboard sollte von den bislang 8 GB RAM auf sein Maximum von 64 GB aufgerüstet werden, allerdings war kein Arbeitsspeicher mehr von der Kompatibilitätsliste im Handel verfügbar. Auf gut Glück und weil’s Angebots- bzw. Preislich attraktiv war, wurde zu einem G.Skill AEGIS DDR4 64GB 2400-15 Quad-Kit (4x 16 GB) gegriffen. Rein von den Eckdaten her sollte das Klappen und das tat es letztlich, auch wenn nicht gleich auf Anhieb.

Im Idealfall baut man kompatiblen Arbeitsspeicher in einen PC ein und es läuft einfach. Leider ist das nicht immer der Fall, da sich manche Boards und Riegel nicht unbedingt mögen, obwohl die Spezifikationen passen sollten. In dem hier beschrieben Fall lag es letztlich an etwas anderem.

Zuerst wurde der alte Arbeitsspeicher, bei dem ohnehin ein Riegel bereits defekt war, ausgebaut. Im zweiten Schritt wurde der neue Arbeitsspeicher eingebaut und ein Speichertest mit MemTest86 und Memtest86+ durchgeführt. Leider zeigten sich dabei Fehler:

Es spielte zudem keine Rolle, ob nur ein, zwei oder alle Riegel oder Slots belegt waren. Ein BIOS-Update half ebenfalls nicht. Erst ein Blick ins BIOS und das Ändern des AI Overclock Tuner von “XMP” auf “Auto” sorgte dafür, das bei den Speichertests keine Fehler mehr auftraten:

Der Arbeitsspeicher läuft so zwar etwas langsamer (2133 statt 2400 MHz), dafür ist das System (wieder) stabil.

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