Humax HD-5400S – DVB-S SAT-Receiver mit HDMI

So, mal ein nicht IT-technisches Thema oder je nachdem wie man’s nimmt mit so manchen Features.

Wir, d.h. meine bessere Hälfte und ich, haben uns vor ein paar Tagen einen neuen SAT-Receiver zugelegt.

Hintergrund der „Aktion“ war, das mich die vielen Kammeffekte im Bild gestört haben, da der alte Receiver noch via SCART mit dem TV verbunden war. So war das früher mal mit alten Fernsehern und damals neuen Receivern. War auch „sehr schlau“ mittels DVB-S digitales SAT-Fernsehen zu bekommen und dann zu analog zu konvertieren. Naja, soviel zur Historie.

Der zweite Punkt war oder eigentlich ist, das meine bessere Hälfte Italienerin ist und von daher neben deutschem auch italienisches Fernsehen schauen möchte.

Wer sich nicht mit der Materie auskennt, hier ein paar kleine Infos:

Ein paar italienische Sender gibt’s zwar auch auf Astra, aber eben nicht alle. Die sind auf Eutelsat (Stichwort: Hotbird) zu finden.

Was braucht man nun alles?

Hier mal die grobe Stückliste:

  • Eine SAT-Schüssel die zwei LNB aufnehmen kann, damit ein LNB auf Astra und ein LNB auf Eutelsat ausgerichtet werden kann.
  • Ein DiSeq-Schalter, damit beide LNB auf eine Leitung geschaltet werden können. Eutelsat muss dabei „A“ sein, sonst darf man später umstöpseln.
  • Einen SAT-Receiver der Tivü-kompatibel ist. Tivü wird benötigt für die verschlüsselten Programme in bella Italia.
  • Eine Tivüsat-Karte. Diese muss freigeschaltet werden. In unserem Fall ging das über’s Internet.

Übrigens hab‘ ich das nicht selbst gemacht, sondern die Jungs das Tüffteln lassen, bei denen ich vor sagenhaften 20 Jahren mal Praktikum gemacht habe. Ja, Klein-Andy wollte mal Radio- und Fernsehtechniker werden. Es war einmal…

Nachdem wir ein paar SAT-Receiver verschliessen hatten, sind wir dann beim HUMAX HD-5400S gelandet. Dies ist bis jetzt der einzige Receiver der so funktioniert, wie er soll.

Der kostet zwar ein paar Euro, aber tut und bietet ein paar nette Features.

So kann man auf eine angeschlossene USB-Festplatte aufnehmen oder via Netzwerk(kabel) vom DLNA-kompatiblen Medienserver (NAS, etc.) Musik, Video, usw. streamen.

Letzteres habe ich bislang nicht getestet, denn Hauptsache TV gucken geht. Und das tut es. Sauberes Bild (Endlich!).

Für den Fall, das man noch kein HDMI im TV-Gerät hat, gibt’s dennoch einen SCART-Anschluss. Ein entsprechendes Kabel wird auch mitgeliefert. Leider ist kein HDMI-Kabel im Lieferumfang enthalten. Schade.

Ahso: Nein, ich bzw. wir nutzen keine kostenpflichtige privaten HD-Inhalte. Zumindest nicht aus good, old germany.

So, hier noch ein paar Bilder vom unboxing:

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