VMware ESXi: Was tun, wenn der Host nicht mehr bootet?

Auch ein ESXi-Host kann mit einem Stopfehler stehen bleiben. In der VMware-Welt nennt sich das PSOD (Purple Screen Of Death). Die Gründe können umfangreich sein. Häufig genügt fehlerhafte Hardware wie z.B. defekter RAM oder ein problematischer RAID-Controller. In der Praxis kam es sogar schon mal vor, das eine bestimmte USB-Tastatur den Start eines Hosts verhinderte.

Allerdings kann auch ein Stromausfall und ein Versagen der USV dafür sorgen, das ein System inkonsistent wird.

Welche Optionen hat man in einem solchen Fall?

Seit VMware 5.x besteht die Möglichkeit, bei der Installation auszuwählen, ob ein Upgrade oder eine Neuinstallation unter Beibehaltung des Datastores, sofern Dieser lokal vorliegt, vorzunehmen.

Bei einer Neuinstallation gilt allerdings zu beachten, das die Host-Konfiguration wiederhergestellt werden muss. Ferner müssen die virtuelle Maschinen importiert werden.  Letzteres geschieht über den vSphere Client und dem Durchsuchen des Datastores:

  • Zunächst muss man in das Verzeichnis der zu importierenden virtuelle Maschine wechseln und die *.vmx-Datei mit der rechten Maustaste anklicken.
  • Nun „Zur Bestandsliste hinzufügen…“ auswählen und den Anweisungen folgen.
  • Bei der ersten Ausführung wird man gefragt, ob die VM verschoben oder kopiert wurde. Diesen Dialog mit einen der Möglichkeiten bestätigen.
  • Nun kann die VM gestartet werden.

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