Windows: Alternativen zum AVM KEN!

Vielerorts läuft (noch) eine oder mehrere Installationen der Software KEN! von AVM. Da das Produkt abgekündigt wurde und nicht mehr weiterentwickelt und unterstützt wird, ist es an der Zeit, sich Gedanken über eine Alternative zu machen. Ferner häufen sich die Probleme mit der KEN! Server und Client-Software seit Windows 7 und 64-bit.

Was leistet KEN!?

KEN! ist eine integrierte Lösung von E-Mail-, Proxy-, ISDN- und Groupware-Server. Durch die Verwendung der E-Mail-Standards SMTP, POP3 und IMAP kann jedes beliebe E-Mail-Programm auf der Anwenderseite verwendet werden.

Möchte man die Groupware-Funktionen, wie gemeinsamer Kalender und gemeinsames Adressbuch, mittels KEN! Organizer nutzen, so wird Microsoft Outlook benötigt, da die Lösung als AddOn realisiert ist.

Mit der Möglichkeit, eine ISDN-Karte über das Netzwerk zur Verfügung zu stellen, können  von jedem Arbeitsplatz aus Faxe gesendet und empfangen werden.

Der Proxy-Server dient dazu, einen Internet-Anschluss zu teilen, also mehrere Benutzern gleichzeitig zur Verfügung zu stellen. Dies wurde vor allem in Zeiten des Internet-Zugangs mittels ISDN genutzt.

Ein großer Vorteil von KEN! ist, das es nur eine Lizenz gibt, d.h. man kaufte das Produkt und musste nicht weitere Module oder Zugriffslizenen anschaffen. Sozusagen ein Server für Alle und Alles.

Welche Alternativen gibt es?

E-Mailserver

Eine direkte Alternative auszumachen stellt sich als gar nicht so einfach heraus. Geht es z.B. nur darum einen neuen E-Mailserver zu verwenden, so reicht die Spanne von kostenfrei, wie z.B. hMailServer, bis hin zu kostenpflichtig.

Groupware

Bei Groupware, die Outlook unterstützt kommt man kaum an einer kommerziellen Lösung vorbei. Je nach Größenordnung lohnt sich evtl. der Windows Small Business Server 2011 Standard, denn dieser hat bereits den Exchange Server mit dabei und ist als Gesamtlösung preislich wie funktional sehr interessant.

Alternativ kann man aber auch Lösungen wie MDaemon von alt-n einsetzen. Dieser ist Modular aufgebaut, per Standard funktioniert SMTP und POP3, in der Pro-Version auch IMAP. Möchte man die Groupware-Funktionalität in Verbindung mit Outlook nutzen, so kann man einen Outlook-Connector lizenzieren. Insgesamt kommt der MDaemon in der Regel günstiger als ein Exchange Server und sogar günstiger als so manche nachfolgend genannte Groupware-Lösung.

Eine weitere Möglichkeit bietet OLfolders von Quester. Die Software bietet ebenfalls gemeinsames Nutzen von Kalender, Adressbücher und alle weiteren Outlook-Ordnern wie z.B. Journal und Notizen. In der PE-Version ist kein Mailserver enthalten, hingegen in der „Standard“-Version schon, allerdings nur mit SMTP- und POP3-Unterstützung. Auf dem OLfolders-Server muss Outlook installiert sein.

Folgende Lösungen bieten nur Groupware-, aber keine oder kaum E-Mail-Funktionalität:

Ähnlich wie OLfolders arbeitet auch Public ShareFolder der SDMD GmbH. Auch hier wird ein installiertes Outlook auf dem Server benötigt. Public Sharefolder bietet keinen eigenen E-Mailserver an. Sehr gut realisiert ist die Dokumentation. Diese kommt On- wie Offline daher, ist übersichtlich und leicht verständlich.

OLfolders und Public Sharefolder haben gemeinsam, das sie nicht von Haus aus als Dienst laufen, d.h. am „Quasi“-Server muss ein Benutzer angemeldet sein und die Anwendung muss ausgeführt werden. Bei beiden Lösungen besteht allerdings die Möglichkeit, sie auch als Dienst zu installieren. Der zusätzliche Aufwand hält sich in Grenzen.

Ohne Server-seitige Outlook-Installation kommt WinPST Share Outlook aus, stattdessen wird entweder auf eine JET- oder MS SQL (Express)-Datenbank gesetzt. Leider ist die Anwendung nur in Englisch verfügbar. Eine Synchronisation in Echtzeit ist nicht vorgesehen, stattdessen wird ein Intervall konfiguriert, das bedeutet, das Änderungen frühestens nach einer Minute zur Verfügung stehen. Dafür ist diese Software im Vergleich zu den anderen getesteten Lösung die Günstigste. Allerdings ist dies abhängig vom Dollarkurs, da das Programm nur über die Homepage des Herstellers bezogen werden kann.

Auch der Softalk Share Server verzichtet auf eine Outlook-Installation auf dem Server und arbeitet wie WinPST mit einer JET- oder MS SQL (Express)-Datenbank. Als Besonderheit gegenüber den anderen Produkten bietet diese Software die Möglichkeit, die Clients von zentraler Stelle aus zu installieren und upzudaten. Ferner ist eine Backup- und Restore-Möglichkeit integriert und sogar ein IMAP- und vCal-Server ist vorhanden. Diese dienen dazu, mobile Geräte anzubinden, damit Diese E-Mails und Termine empfangen können. Umständlicherweise ist bei der Client-Installation ein Neustart notwendig. Diese Lösung nur in Englisch verfügbar.

Da sich in manchen (Menü)-Punkten WinPST und Share Server sehr ähneln, stellt sich die Frage, ob es sich dabei um ein lizenziertes Produkt eines bestimmten Herstellers handelt oder ob WinPST eine abgespeckte Version des Share Servers ist.

Mit MAPILab Groupware Server steht eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, die „Groupware-Funktionen“ von Outlook  im Netzwerk zu nutzen. Leider gab es im Test Probleme bei der Client-Installation. Auf dem Server, auf dem ebenfalls ein Outlook 2010 installiert war, lief alles soweit zufriedenstellend. Im Gegensatz zu den anderen Lösungen, werden in diesem Fall die öffentlichen Ordner über Outlook erstellt. Das bietet zum einen zwar Vorteile, aber auch Nachteile, da die Berechtigungen wiederum nur über das Administrations-Tool vergeben werden können. So schien es zumindest im Test.

Wie KEN! lassen sich die hier genannten Alternativen auch auf einem Windows-Client wie XP oder 7 installieren und setzen nicht zwingend einen Windows Server voraus. Schon alleine dadurch lassen sich Kosten sparen.

Eine Frage die man stellen muss ist, ob man die Synchronisation mit Smartphones benötigt. Hier gibt es eine Reihe von Protokollen und Unterschieden, ferner müssen je nach Lösung entsprechende zusätzliche Lizenzen erworben werden.

Eine native Unterstützung von Outlook bietet keine der genannten Lösungen, das kann eben nur der Exchange Server von Microsoft.

ISDN und Fax

Ein netzwerkfähiger Faxdienst ist seit Windows Server 2003 (auch im Small Business Server) in Verbindung mit Windows XP und neuer enthalten und funktioniert in Abhängigkeit der Fax-Hardware und deren Treibern recht gut. Voraussetzung ist allerdings, das die Fax-Hardware über TAPI angesprochen werden kann.

Alternativ kann man eine andere Fax-Software wie z.B. Shamrock CapiFax einsetzen.

Möchte man eine sogenannte LAN-, Netzwerk- oder Remote-CAPI einsetzen, so wie es im Grunde der KEN! auch gemacht hat, z.B. um eine vorhandene ISDN-Karte in einem bestehenden PC oder Server in eine virtuelle Maschine oder an Arbeitsplätze weiterzuleiten, so kann man z.B. Shamrock CapiServ verwenden. CapiServ ist Freeware und arbeitet nach dem Client-/Server-Prinzip. Man muss allerdings beachten, das nur 32-bit Anwendungen unterstützt werden. Die Software läuft aber auch unter 64-bit Windows.

Fazit

Neben den bereits genannten Lösungen gibt es noch viele weitere Möglichkeiten. Letztlich muss geprüft werden, welche Lösung zu den Anforderungen des Kunden passt oder wie sich sogar aktuelle Trends und Weiterentwicklungen zum Nutzen des Kunden implementieren lassen, wie z.B. Synchronisation mit mobilen Geräten.

Geradezu ein Klassiker an möglichen Problemen stellt dabei der Fax und ISDN-Teil dar. Ist es doch mit der Kombination AVM KEN! und Fritz!Card samt Software keine größere Sache, ISDN-Möglichkeiten an die Arbeitsplätze weiterzugeben.

Allerdings sollte man auch daran denken, das z.B. bei Fritz!Fax, die Faxe lokal auf dem Computer, das bedeutet pro Arbeitsplatz, gespeichert werden. Bei einem modernen Faxdienst liegen die Faxe auf dem Server und sind somit in der Regel auch in die Datensicherung eingebunden. Dies sollte beachtet werden, vor allem dann, wenn wichtige geschäftliche Unterlagen per Fax übertragen werden. Von daher an dieser Stelle der Hinweis auf mögliche, rechtliche Archivierungspflichten.

Persönliche Bemerkung

Ich habe meinen letzten „selbstinstallierten“ KEN! vor gut 10 Jahren seinerzeit durch einen Windows Small Business Server 2003 Standard abgelöst. Der KEN! wurde zuletzt nur noch für E-Mail genutzt. Ich möchte KEN! nicht schlecht machen oder Tod reden. Das gute Stück läuft nach wie vor, aber wie immer bei Legacy-Software ist es nur eine Frage der Zeit, bis nichts mehr läuft.

Warum nicht Tobit David?

Ich möchte niemanden verärgern, aber mit David von Tobit habe ich bislang nur schlechte Erfahrungen gemacht. Ganz gleich ob die Software als E-Mailserver oder nur als Faxserver lief. Allerdings muss ich dazu sagen, das es sich dabei um keine selbst vorgenommenen Installationen handelte, sondern um welche, die bereits bei Kunden vorhanden waren.

Hinweis

An dieser Stelle der Hinweis, das dieser Artikel nicht ganz objektiv ist. Es kommen persönliche Erfahrungswerte zum tragen und nein, es soll keine Werbung für einen bestimmten Hersteller oder Anbieter sein!

Update 14.04.2012

Public ShareFolder, WinPST, Softalk Share Server und MAPIlab Groupware Server hinzugefügt.
Zusätzliche Infos und Anmerkungen hinzugefügt.

33 Kommentare

  • Ich dachte KEN wäre schon seit Ewigkeiten tot. Das letzte mal als ich Ken zu Gesicht bekommen habe, war glaube ich kurz nach dem Jahr 2000 also ähnlich wie du, seit Ewigkeiten nicht mehr.

  • Die letzte große Version war KEN! 4 und das war so um 2006 rum, glaub‘ ich zumindest.
    Das letzte Update ist von 2010 und kurz darauf kam seinerzeit die Abkündigung, wenn ich mich nicht irre.

  • Ich selber nutze (noch) einen Exchange 2007 Server und installiere beim Kunden auch am liebsten nur die Lösung von Microsoft, weil die einfach, oberflächlich gesagt, für ein Klein- oder MIttelständisches Unternehmen, Kopf und Fuß hat – plus problemlose Sync per ActiveSync oder OA.

    Als Faxlösung war früher Outlook / Exchange + Tobit Fax immer gerne und schnell eingerichtet. Heute würde ich glatt sagen macht so etwas zur Not auch eine FritzBox mit Server-Share$ für das Ablegen der Dokumente auf dem Server.

    Ansonsten gäbe es ja noch „hunderte“ Alternativen wie Zarafa oder Scalix. Wobei ich finde, dass die meisten irgendwie nur versuchen den Exchange zu kopieren.

    KEN selber habe ich nie bedienen müssen. 🙂

  • Hi Timo,

    hast recht, die meisten kopieren mehr oder weniger den Exchange samt OA.
    Den meisten Funktionsumfang hat nun mal der Exchange, mal abgesehen von der nativen Anbindung von Outlook und ActiveSync-Clients.
    Sofern man Dieses natürlich benötigt. Möchte man z.B. auch Outlook ersetzen, dann geht das Ganze auch recht günstig mit Tine 2.0 und co.
    Aber wie immer kommt es aufs Geld und den benötigten Funktionsumfang drauf an.
    Exchange benötigt halt schon ein Server-BS und da wird’s dann relativ schnell teuer.
    Bei einem 5-Personen-Büro kommt da hinsichtlich der Kosten evtl. schon Unmut auf.
    In solchen Umgebungen kommt mitunter noch nicht mal eine Windows-Domäne, sondern lediglich eine Arbeitsgruppe zum Einsatz.
    Oder evtl. auch ein SBS 2011 Essentials/Standard/Premium. Ab SBS Standard stellt sich die Frage nach der Groupware schon nicht mehr.

    Beim Exchange bleibt ja noch die Frage, wie lange man die öffentlichen Ordner noch (nach)installieren kann, da ja MS es lieber sieht, wenn die Kunden zusätzlich noch SharePoint verwenden.

    Alles in allem finde ich das Thema im Moment schon sehr spannend.
    Aber zugegebenermaßen finde ich eine richtige Server-Lösung, in diesem Fall meine ich damit solche Lösungen, die zum Funktionieren kein Outlook auf dem „Quasi“-Server benötigen und von vornherein als Dienst laufen, schon besser.

    Wie gesagt, KEN! ist bzw. war eigentlich nicht schlecht, aber wie heißt es so schön bei WÜF (Weit über Fünfzig, Jürgen von der Lippe) „Es ist vorbei“.

  • nach meinem Kenntnisstand arbeitet avira an einem nachfolgeprodukt für KEN …. also mal abwarten 😉

  • Ein Antiviren-Hersteller, der an einer Kommunikationsplattform schreibt, klingt spannend 😉 Genug mögliche Lösungen gibt es ja, nur eben nicht mehr zu diesem Preis-/Leistungsverhältnis.

  • Pingback: Windows: MDaemon – E-Mail- und Groupware-Server mit Outlook-Anbindung und mehr | Andy's Blog – Linux, Mac, Windows

  • Moin,
    Avira hat den Support für Ken!4 für den 31.05.2013 abgekündigt!!!
    Bin gerade händeringend auf der Suche nach bezahlbaren Alternativen/Lösungen für ca. 15 Clients.
    Bin über jede weitere Empfehlung oder über Kpmmentare zu selbst getesteten Lösungen dankbar

    Gruß
    SL

  • Kommt natürlich immer auf die Anforderung drauf an. Anbei mal ein paar Fragen:

    – Geht es nur um E-Mail oder auch Groupware (z.B. Gemeinsame Kalender, gemeinsame Adressbücher usw.)?
    – Wird Outlook verwendet und muss Dieses jenseits von POP3/IMAP/SMTP angedockt werden?
    – Benötigt man Sync mit Smartphones (z.B. Adressbuch, Kontakte, Kalender)?
    – Wird ein Web-Zugriff benötigt?
    – Wie sieht denn der aktuelle Workflow bzw. die Integration mit evtl. anderen Anwendungen aus?

  • Hallo,

    sehr guter Beitrag vielen Dank. Ich suche auch für unser kleines Unternehmen eine Alternativ Lösung für Ken. Microsoft SBS ist keine Alternative aufgrund der aktuellen Preisexplosion in dem Bereich.
    Wichtig für uns ist eine reine Email Lösung. Groupware, ISDN Funktionalität ist nicht wichtig. Wichtig z.B. wäre weiterhin Emails nur im internen LAN verschicken zu können. Viele User sollen keinen Außenkontakt haben. Wichtig wäre auch eine Unterstützung von Thunderbird neben Outlook natürlich. Uns geht es wie oben schon erwähnt um die reine Email Geschichte wie bei Ken. (Die Antiviren Lösung für KEN haben wir auch im Einsatz, hierfür gibt es ja aber genug andere Alternativ Lösungen). War wäre denn da so zu empfehlen ?

  • Dann wäre evtl. der hMailServer einen Blick wert:

    http://hmailserver.com/

    Der kost nix und tut gut.
    Im Gegensatz zum KEN ist das halt ein richtiger Mailserver und kein „Mail-Proxy“.
    Läuft auch unter „Quasi“-Servern wie Windows XP.

    E-Mail-Clients können, sofern Sie IMAP oder POP3 und SMTP unterstützen, beliebige angedockt werden.

    Der SBS ist wegen der abgekündigten Standard-Edition, die Exchange enthielt sowieso zusehends uninteressant, außer man möchte mit seinen Mails zu Hosted Exchange, Office 365 und co.

  • Hallo,

    vielen Dank für die Info. Kann ich den hmailsever eigentlich auch parallel zu Ken installieren um Ihn erst in Ruhe zu testen und dann Schritt für Schritt mit den einzelnen Email Accounts umzuziehen ? Oder kommen die sich evtl. in die Quere (BS ist Windows Server 2003).

    Gruß

  • Die kommen sich wegen der Ports, 110 für POP3, 143 für IMAP, 25 für SMTP, in die Quere.
    Diese kann man ändern.

    Alternativ das Ganze in einer virtuellen Maschine oder auf einem PC testen.

  • Beim hMailServer müsste man halt das Verbieten zum Senden von E-Mails ins Internet über Regeln und Routen realisieren.
    Alternativ, wenn man ein Budget hat, kann man das auch mit einem MDaemon Server machen.
    Dort kann man z.B. pro Benutzer konfigurieren, was er darf.

  • Ich löse das ganze erst einmal so das ich den KEN erst einmal noch normal weiterlaufen lasse. Er ist ja nicht kaputt nur weil er abgekündigt worden ist 😉
    AntiVir für Ken läuft im Juni aus. Dafür gibt es jetzt eine andere Server – Client basierte Lösung. (Avira Endpoint Security wahrscheinlich). Ist zwar nicht so komfortabel wie mit der Integration in KEN aber wir hatten vor KEN auch so eine Lösung und die ging auch ohne Probleme. Werde mich dann wohl erst wieder mit dem Thema ausführlicher beschäftigen wenn es eine neue Server Version für unseren Internet Server gibt. Gruß

  • > Er ist ja nicht kaputt nur weil er abgekündigt worden ist

    Das habe ich schon oft gehört, aber wehe wenn’s dann kracht und es keine (Sicherheits-)Updates und Support mehr gibt.

  • Pingback: Windows: hMailServer – Bestimmten Benutzern verbieten E-Mails nach außen zu schicken | Andys Blog – Linux, Mac, Windows

  • Wollte noch mal meinen aktuellen Stand der Dinge berichten. Ich habe jetzt für unsere Anforderungen wirklich eine optimale Lösung gefunden. Kostenpflichtig zwar – aber dafür habe ich jetzt Ruhe. Email Server inkl. Firewall und Antivirenlösung, VPN, Email Archivierung etc.
    Nennt sich Intranator Business Server von Intra2Net.
    Habe mal gehört angeblich sollen dort auch Leute arbeiten die früher bei AVM den Ken programmiert haben. Aber ohne Gewähr. Wie gesagt – nicht ganz billig – aber evtl. für Firmen eine gute Alternative. Habe damit jetzt den KEN abgelöst. Gruß !

  • Ergänzung zum Post oben:
    Intranator Appliance Pro (Hardware) + Intrantator Business Server
    Groupware ist u.a. auch noch Bestandteil !

  • Danke für’s Feedback!

  • Auf http://www.wo-ist-ken.info wird das neue Endpoint Security 24 Monate von Avira in Verbindung mit Mailserver und / oder Proxy stark rabattiert angeboten.

    Nur so als Zusatz ;).

  • Hallo Leute,
    bis ich mir eine Lösung (ggf.) aus Einzelmodulen zusammengebastelt habe, lasse ich die KENs weiterlaufen. Normalen AVIRA Virenschutz auf Clients und Server installieren, im KEN den Virenschutz komplett abschalten und Achtung, in der Konfiguration von ANTIVIR (Expertenmodus) die IMAP Überprüfung ausschalten _und_ bei Fund das sofortige Löschen der verdächtigen Mails einschalten. (Wird das nicht gemacht, wird ab dem nächsten Virus das Abholen aller Mails des betroffenen Postfachs blockiert). Fürs Faxen nehme ich übrigens bereits die Shamrock gratis CAPI, funktioniert super auch auf 64Bit Clients, Faxfunktion in KEN ausschalten, Shamrock läuft mit Fritzfax! Eine Server-Lösung die nicht unter Windows läuft (wie in einem vorherigen Post beschrieben) möchte ich nicht haben, auch nicht, wenn die Funktionalität toll ist.
    Grüße
    Der Kenfan

  • Auch dazu sage ich nur: Wehe wenn der KEN stirbt oder es sonstige Probleme gibt, dann steht man ohne Support da. Viel Glück!

  • Hallo Andy, ich wollte jetzt auch noch mal kurz zu Ken was sagen.
    Ich habe bei einem Kunden auf einem 2012er Essentials Server den Ken installiert (die vorletzte Version, die auch bei 64bit Windows 7 die Klientsoftwareinstallation erlaubt. Lief prima mit Outlook 2007 und 2010 mit aktivem Ken-Organizer. Leider erstellt Ken beim aktivieren der Organizerorganisation eine Ansi-pst auf den Klients und wenn diese die 2GB-Grenze überschreiten, ist Tuck! Habe leider keine Möglichkeit gefunden diese in Unicode zu konvertieren ohne dass der Organizer nicht mehr läuft. Vielleicht hat jemand hierzu eine Idee.
    Grüße

    Grüße Gerd

  • Zum Konvertieren von PST-Dateien habe ich bislang den hier verwendet:

    http://www.winpst.com/Ansi_PST_to_Unicode.html

    Allerdings nicht in Verbindung mit KEN.

    Ich weiß nicht, in wie weit der Ken-Organizer von ANSI/Unicode-PSTs abhängig ist.
    Möglicherweise gibt’s da schlicht keine Lösung für.

  • Deine Aussage zum Thema TOBIT geht ja mal gar nicht, oder? Du kennst das Produkt nicht, hast es nicht selber installiert und redest es schlecht? Das ist nicht die feine englische Art. Ich installiere seit über 10 Jahren David und meine Instanzen laufen alle tadellos. Ich habe aber auch schon zich Kunden gehabt, die über Tobit am schimpfen waren, weil die Instanz ohne Hirn installiert und konfiguriert wurde. ALLE habe ich sauber ans laufen gebracht.

  • Die Erfahrungen stehen im Beitrag.
    Ich bestreite ja nicht, das Tobit (ebenso wie andere Lösungen) je nach Anforderung laufen und tun was Sie sollen.
    Schätzungsweise macht jeder andere Erfahrungen und dann kommt es noch auf Drittapplikationen an.

    Ein Beispiel bei einem Kunden mit Tobit:

    Tobit lief zwar an und für sich, aber die Branchenanwendung konnte nicht mit dem Tobit Client integriert werden. Dort wird zwingend Outlook vorausgesetzt.
    Folglich passt Tobit nicht so ganz. Ferner klappt der Sync mit den Smartphones nicht, das nur am Rande. In diesem Fall löste MDaemon den Tobit ab.

    Umgekehrt kann es genauso laufen, Dinge mit mit Lösung X nicht gehen, funktionieren mit Lösung Y.

    Was mir von dem einen oder anderen Kunden zugetragen wurde, war auch das Thema Update-Politik und Preise bei Tobit. Um was es dabei allerdings genau ging, kann ich nicht sagen.

  • Schonmal was von Kerio und deren Lösungen Connect (Mailserver) und Control (Proxy-Firewall) gehört? Komplett plattformunabhängig, in sich abgeschlossen (benötigt keinen extra E-Mail Client oder Ähnliches), aber dennoch voll kompatibel.

  • Gehört ja, live und in Farbe gesehen nein.
    Werd’s bei Gelegenheit mal testen.

  • Hoi Andy
    Ich setze heute noch KEN 4 bei mehreren Firmen ein:
    KEN Server läuft auf Windows Server 2016 (x64)
    KEN Client auf Windows 10 (x64)
    Outlook 2016 (x64)
    AVIRA Endpoint als Schutz
    Probleme habe ich keine und würde, resp. werde es weiter einsetzen.
    Zwei Kleinigkeiten stören mich dabei:
    – Abwesenheitsmeldungen als nur TXT Datei, mindestens RTF wäre eine Verbesserung.
    – KEN Organizer kann ich ab Outlook 2013 nicht 100% einsetzten.
    Meine Fragen:
    – Kennst du eine Lösung zu oben genannten Themen?
    – Gibt es inzwischen doch etwas wie KEN Nachfolger?
    Besten Dank und Gruss
    KEN User

  • Wir setzen sowohl bei uns als auch den meisten Kunden den MDaemon Messaging Server ein:

    http://www.altn.de/md_main.cfm

  • Hallo „KEN User“,
    auch ich setzte immer noch KEN 4 ein, jedoch nur auf Windows7 32bit Rechnern. Wie hast Du das geschafft KEN 4 auf Win10 X64 zu installieren. Der letzte KEN 4 Client bricht ja mit der Meldung ab, das diese Software keine X64 Systeme unterstützt. Zu gern würde ich den KEN 4 Client und Server auf Windows 10 (X64) mit übernehmen.

    Grüße und vielen Dank Vorab.

    Herzi1001

  • Hallo Herzi1001
    Wao, KEN ist doch noch nicht tod 🙂
    AVM hat die Version 04.01.14 (KEN- Server und Client) für 64bit OS kompatibel gemacht und herausgegeben.
    Danach als klar wurde, dass mit KEN bald Schluss sein wird, hat AVM noch eine Letzte Vesion 04.01.25
    herausgegeben, diese aber wieder nur für 32bit OS.

    Zwischen 04.01.14 und 04.01.25 gab es fast keine Korrekturen, man kann es so sagen:
    04.01.25 ist ein x32 Update von 4.00.93
    04.01.14 ist ein x64 Update von 4.00.93

    Ich setze immer noch KEN ein, auf Server 2016 x64 und Windows 10 Pro x64 Release 1809,
    und FritzBox 7590, welche von KEN auch immer noch unterstützt wird.

    Ein KEN Ersatz habe ich immer noch nicht gefunden.
    mdaemon könnte eine Alternative sein, habe es aber noch nicht wirklich getestet,
    ich kann mir vorstellen, dass ich KEN zusammen mit mdaemon betreiben werde.

    Beste Grüsse
    KEN User

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