Drive Snapshot und Exchange Server

Die Sache mit Tandberg hat mich dazu gebracht, mal darüber nachzudenken und letztlich zur Sicherheit nachzufragen, was Drive Snapshot bzw. der Hersteller Tom Ehlert Software in Sachen Exchange Server und Umlaufprotokollierung empfiehlt.

Wie gewohnt kam die Antwort schnell und verständlich.

Wie viele andere Backup-Programme auch nutzt Drive Snapshot die Schattenkopie-Funktion (VSS) um den Exchange Server bzw. dessen Datenbanken zu sichern.

Ich zitiere mal die E-Mail:

„Wenn die Transaktionsprotokolle im Anschluss an ein
erfolgreiches Backup gelöscht werden sollen, müssen Sie die Version
1.42 verwenden und den Modus –AllWriters wählen. Dann wird der
Exchange Server über den Verlauf der Sicherung informiert und kann im
Anschluss seine Transaktionsprotokolle löschen. Sie müssen alle
Partitionen, die Daten oder Protokolle beinhalten, gleichzeitig
sichern.“

Das sagt quasi schon alles. Eine gute Erklärung zu VSS und den Parametern findet sich auf der Homepage des Herstellers. Ein Beispiel für ein Skript wurde auch gleich mitgeschickt:

snapshot C:+D:+F: x:\image-$disk.sna --AllWriters --LogFile:c:\snap.log

Auf diese Art und Weise erhält man ein vollständiges Abbild der Laufwerke, also der kompletten Windows-Installation inkl. aller Daten und Anwendungen, wie eben dem Exchange Server oder auch Active Directory. Dadurch das man Drive Snapshot sowohl auf einem anderen Computer ohne Installation oder von einer CD/DVD oder USB-Stick mit WinPE ausführen kann, stellt die Wiederherstellung einzelner Dateien als auch vollständiger Systeme ebenfalls kein Problem dar.

Vielen Dank an Herrn Pawletta von Tom Ehlert Software für die schnelle und kompetente Antwort.

P.S.: Wenn doch nur jeder Support so wäre.

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