Probleme beim ersten Zugriff auf USB- oder NAS-Laufwerke nach StandBy

Aus Energiespargründen gehen in der Regel USB-Festplatten als auch Laufwerke in NAS-Systemen nach einer gewissen Zeit der Inaktivität in den Standby. Das ist grundsätzlich eine gute Sache, spart Strom und erhöht mitunter die Langlebigkeit.

Die andere Seite der Medaille können allerdings Schwierigkeiten beim ersten Zugriff auf eben solche Laufwerke sein, die noch schlafen, denn es dauert mehr oder weniger lange, bis diese dann bereit sind.

In Verbindung mit diversen Kopier-, Sync- als auch Drive Snapshot-Skripten ist es bereits öfters zu Timing-Problemen, genauer ausgedrückt Abbrüchen gekommen, da das Ziel (USB, NAS) noch nicht bereit war.

Bei USB-Laufwerken hat sich unter Windows bewährt, vor dem eigentlichen Skript-Vorgang irgendeinen Zugriff durchführen zu lassen, der das Laufwerk aufweckt. Am einfachsten also z.B. ein simples „dir LW:“. Evtl. noch gefolgt von einer Pause in der Form „timeout /t 60“.

Bei NAS-Systemen, auf die z.B. mittels Netzlaufwerk zugegriffen werden soll, kann es helfen, nach dem „net use…“ eine Pause „timeout /t 120“ einzufügen.

Am Beispiel von Synology’s DS216se gehen die Laufwerke nach 20 Minuten Inaktivität in den StandBy, nach dem ersten Zugriffsversuch dauert es eine Weile, bis der Zugriff wirklich gelingt. Kommt es seitens der zugreifenden Anwendung oder des Befehls vorher zu einem Timeout, hat man evtl. ein Problem.

Alternativ könnte man die Zeit bis zum StandBy hochsetzen oder diesen ganz deaktivieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.