Reolink RLN16-410 – Network Video Recorder für bis zu 16 PoE-Kameras

Wie bereits im Beitrag Reolink RLC-420-5MP – Testbericht angekündigt, kam relativ zeitnah zur Teststellung ein Projekt mit 12 Kameras und einem NVR (Network Video Recorder) zustande. Das Material ist mittlerweile eingetroffen und wird gerade für den Kunden vorbereitet. Ich nutze diese Gelegenheit um über das Set bzw. Bundle schreiben zu können.

Die NVR’s von Reolink gibt es sowohl einzeln als auch im Set mit vier oder acht Kameras. Dann gibt es noch die Variante mit PoE als auch WLAN. Grundsätzlich sollte man bei der Wahl des NVR auf die maximalen Kanäle bzw. hautpsächlich auf die Anzahl der PoE-Kameraanschlüsse achten, es gibt Geräte mit acht und sechzehn Kanälen/Ports. Sofern man noch keine Kameras hat, sind die Sets oder Bundles im Regelfall preislich interessanter.

Wichtig zu wissen ist, das die NVR’s nur mit den Kameras von Reolink kompatibel sind, fremdfabrikate können nicht angebunden werden! Für wen genau das notwendig ist, der muss entweder mit Motion/MotionEye aus dem open source-Lager basteln oder beispielsweise auf ein NAS von Synology setzen.

Dieser Beitrag basiert auf dem Reolink RLK16-410B8. Dieses Set beinhaltet den RLN16-410 NVR mit einer 3TB Festplatte und acht Reolink RLC-410-5MP Kameras.

Inbetriebnahme

Für die Inbetriebnahme ist zwingend der Anschluss eines Displays via VGA oder HDMI als auch eine Maus notwendig. Dies sollte vor dem Einbau beispielsweise in einen Netzwerkschrank beachtet werden. Eine Maus liegt dem Paket bei, eine Tastatur wird nicht benötigt.

Wichtig: Das Display muss angeschlossen werden, bevor der NVR mit Spannung versorgt wird! Umgekehrt gilt das Gleiche.

Womöglich lag es an der Kombination, allerdings klappte die Inbetriebnahme nicht mit einem Display das mit einem Adapterkabel von DVI auf HDMI angeschlossen war. Der Anschluss via VGA (trotz laufenden Betriebs) klappte hingegen sofort.

Zur Eingabe des Passworts im Assistenten dient die Maus, eine USB-Tastatur wird scheinbar nicht erkannt oder unterstützt und funktionierte beim Test nicht. Das Passwort kann später z.B. via Reolink Client geändert bzw. gesetzt werden.Die Sprachauswahl ist überschaubar, leider steht deutsch nicht zur Verfügung.

Generell sollte man darauf achten, den Ersteinrichtungs-Assistenten zeitnah zu Durchlaufen, da andernfalls nach fünf Minuten die Ansicht automatisch zur Kamera-Übersicht wechselt und man so ggf. nicht mehr zum Assistenten zurückwechseln kann.

Alternativ kann man über das normale Menü die gewünschten Einstellungen vornehmen oder den Assistenten neustarten. Einfach in der Kamera-Übersicht mit der rechten Maustaste klicken und nach der Anmeldung rechts unten aus das „Wizard“-Symbol klicken. Zudem kann die „Menü“-Taste am Gerät benutzt werden.

Der NVR hat einen Lüfter, der (imho) zwar nicht besonders laut, aber auch nicht gerade besonders leise ist.

Kameraanbindung

IP-Kameras werden entweder bei der Erstieinrichtung oder später per Voreinstellung automatisch hinzugefügt und können anschließend konfiguriert werden.

Die Kameras erhalten via DHCP eine IP-Adresse aus dem Netz 172.16.25.x, sofern sie via PoE-Port direkt am NVR angeschlossen sind. Werden die Kameras im LAN betrieben, erhalten Sie vom dortigen Router oder DHCP-Server eine IP-Adresse.

Vorteilhaft ist, das man Einstellungen von einem Kanal (Kamera) auf einen Anderen kopieren kann, dies spart Zeit bei der Konfiguration.

Nebenbei bemerkt, das Trennen bzw. Entfernen einer Kamera ist etwas umständlicher:

Reolink Support – FAQ – Delete IP Camera’s Information from PoE NVR

Aufzeichnung

Per Voreinstellung nimmt der NVR dauerhaft auf, in der Zeitleiste der Wiedergabe wird dann farblich unterschiedene ob Normal (blau), d.h. keine Ereignisse, oder Ereignis (rot), gemeint ist Bewegung, stattgefunden hat.

Aufzeichnungen werden überschrieben, sobald der Speicherplatz zur Neige geht. Ein Löschen nach Zeitraum X ist leider nicht möglich. Umgekehrt ist auch keine Archivierung von Aufzeichnungen möglich. Relevante Videos sollten heruntergeladen und auf einem anderen Gerät gespeichert werden.

Ein manuelles Löschen einer Aufzeichnung ist nicht möglich.

Fernzugriff auf den NVR

Mit Hilfe des Reolink Clients, den es für Windows und Mac gibt, kann nicht nur auf den NVR zwecks Live-Video und Wiedergabe zugegriffen, sondern die nahezu komplette Konfiguration vorgenommen werden. Was nicht geht ist z.B. das Hinzufügen von Kameras oder Herunterfahren.

Ein Zugriff via Browser soll sowohl per http als auch https (mit selbstsigniertem Zertifikat, nicht austauschbar) möglich sein. Leider wird nur der Internet Explorer unterstützt und das auch nur wenn man ein Plugin installiert:

Reolink Support – FAQ – How to Access Reolink NVR on Local Network via IE Web Browser

Es gelang mir nicht, trotz Plugin-Installation den Browser-Zugriff zum Laufen zu bekommen. Der bis hierhin gute Eindruck wird durch die IE/Plugin-Thematik leider etwas getrübt.

Update 03.07.2019: Kaum den Beitrag veröffentlicht kam eine Antwort vom Support. Es soll nächsten Monat eine neue Firmware geben, die dann Firefox und Chrome ohne Plugin unterstützt.

Selbstverständlich gibt es auch eine Smartphone-App sowohl für Android als auch iOS, mit deren Hilfe auf das Live-Bild sowie die Aufzeichnungen zugegriffen werden kann.

Datensicherung / Speicherplatz erweitern

Lokal kann eine Datensicherung via USB-Festplatte erfolgen. Ein Upload von Videos ist zudem via FTP möglich. Ein Zugriff z.B. mittels ssh/scp und co. ist leider nicht gegeben.

Nebenbei bemerkt: Der vorhandene eSATA-Anschluss dient zur Erweiterung des Speicherlatzes. Siehe dazu:

Reolink Support – FAQ – How to Expand the Capacity of Reolink NVRs

Headlessbetrieb des NVR

Quasi einhergehend mit dem Fernzugriff kommt der Monitor-lose Betrieb. Angenommen der NVR befindet sich in einem Netzwerkschrank, dann muss nicht zwingend Display und Maus angeschlossen sein.

Zu beachten ist, das es kein Herunterfahren aus der Ferne gibt. Lediglich „Reboot“ ist möglich. Ebenso wenig können, wie bereits erwähnt, die IP-Kamera-Anbindung verwaltet werden.

Entgegen der Doku kann allem anschein nach auch ohne vorige Verbindung im laufenden Betrieb zumindest ein VGA-Display angeschlossen werden.

Eigener bzw. abgesetzer PoE-Switch

Bei einem Kunden kam die Frage auf, das der NVR im Büro stehen sollte, die Kameras allerdings in einem separaten Gebäude installiert sind. Zwischen diesen Gebäuden existieren nur zwei Ethernetkabel, d.h. ein weiteres Verlegen von Kabeln ist nicht möglich.

Man kann die PoE-Kameras an abgesetzen PoE-Switche betreiben und der NVR greift entweder über seine PoE-Ports oder über seine LAN-Schnittstelle auf diese zu.

Wichtig hierbei ist, das die PoE-Ports der NVR’s „nur“ 100Mbit/s können und der Hersteller lediglich die Anbindung von maximal drei Kameras pro PoE-Port auf diese Art empfiehlt. Siehe dazu:

Reonlik Support – FAQ – Can I Add a PoE Switch Between the Reolink PoE Cameras and Reolink PoE NVR?

Auf Nachfrage beim Support mit dem skizzierten Szenario kam dann wie bereits erwähnt die Möglichkeit, über den LAN-Port zu arbeiten. Im Test klappte zudem der Mischbetrieb, also PoE-Kameras direkt am NVR sowie eine im LAN.

Telefonieren nach Haus?

Reolink-Geräte sind ab Werk so eingestellt, das mittels UUID und über einen Hersteller-Server ohne Änderungen an der eigenen Firewall ein Zugriff von außen möglich ist. Für den ungeübten Anwender ist das eine bequeme Angelegenheit, entfällt so das Einrichten von DDNS, Firewall-Port-Freigaben und mehr. Wenn man diese Möglichkeit nicht nutzen möchte, deaktiviert man einfach UUID in den Einstellungen des jeweiligen Geräts.

10 Kommentare

  • Vielen Dank für den zutreffenden Beitrag. Ich nutze selbst seit 6 Monaten die getestete Überwachungsanlage mit derzeit 9 angeschlossenen RLC-420-5MP-Kameras und war bisher im Wesentlichen mit dem System zufrieden. Positiv ist die Bild- und Nachtsichtqualität sowie die vielfältigen Einstellmöglichkeiten. Negativ, dass man einzelne Aufnahmen nicht auf der festplatte löschen und man die Kameras nicht in die Cloud einbinden kann. Störend ist auch, dass die Kanäle der Kameras nicht nach den Anschlussnummern des NVR vergeben werden. Eine manuelle Anpassung ist wohl nicht möglich.

    Seit einigen Tagen ist nun plötzlich ein Problem aufgetreten, das ich bisher nicht lösen konnte. Obwohl auf der Festplatte noch mehr als 2 TB freier Speicherplatz zur Verfügung stehen, erfolgt keine Aufzeichung der aktivierten Kameras. Auch die Wiedergabe der gespeicherten Daten ist nicht möglich. Sowohl beim Client als auch mit der App. Erst nach einem Neustart oder nach einer Netztrennung funktioniert die Aufzeichnung dann wieder nebst Wiedergabe der gespeicherten Daten. Das jedoch nur für 1 oder 2 Stunden. dann ist wieder „Funkstille“. Nach einem weiteren Neustart geht es dann wieder für 1 oder 2 Stunden usw… Der Fehler liegt wohl beim NVR, da alle Kameras davon betroffen sind.

    Auch Versuche der ftp-Speicherung auf eine festplatte, die an der Fritzbox hängt, führen zum ähnlichen Ergebnis. Kurze Speicherung, dann Abbruch der Aufzeichung.

  • Hallo Peter,

    mir fehlt leider noch die Langzeiterfahrung mit Reolink.
    Cloud ist für uns bzw. unsere Kunden kein Thema bzw. i.d.R. nicht gewünscht.
    Das mit dem Löschen ist mir ebenfalls aufgefallen, laut Support wurde das Anliegen an die Entwicklung weitergegeben.

    Das das Aufzeichnungsthema betrifft, hast du mal den Support angeschrieben?
    Ich könnte mir vorstellen, das ggf. die Festplatte evtl. einen Hau weg hat.

  • Hallo Andy,

    den Support habe ich zeitgleich angeschrieben. An ein Festplattenproblem hatte ich auch schon gedacht. Dass jedoch beim ftp-upload zur externen USB-Festplatte ähnliches geschieht, spricht eigentlich dagegen.

    Die Cloud hätte ich gerne zur Sicherung der Nachtaufzeichungen bei Bewegungserkennung, da bei einem Einbruch/Diebstahl meist der Rekorder einschl. Platte weg ist. Bis dahin hilft nur die Doppelstrategie an den neuralgischen Stellen (Netgear+Cloud).

    Die fehlende Möglichkeit, Dateien gezielt zu löschen, führt leider dazu, dass die Festplatte recht schnell „vollgemüllt“ wird. Insbesondere da die Bewegungserkennung bei geänderten Lichteinfall in die Räumlichkeiten (Sonne/Wolken) jedesmal anspricht. Bei 4 Kameras, die hier davon betroffen sind, kommt (bei 5MP) schon eine Menge zusammen. Sofern man zur Vermeidung die Empfindlichkeit herunterfährt, ist die Bewegungserkennung deutlich eingeschränkt. Das ist jedoch kein Reolink Problem und dürfte bei vergleichbaren Kameras ähnlich auftreten. In Sachen gezielter Datenlöschung sehe ich jedoch Bedarf zur „Nachbesserung“.

  • Ein Kollege der schon etwas Reolink-Erfahrung hatte hat mal gemeint, das von (Firmware-)Update zu Update die „Dinger“ besser werden. Da ja nächsten Monat eine neue Firmware für die NVR kommen soll, tut sich ja evtl. noch was.
    FTP- und (USB-)HDD-Problem macht imho schon Sinn, wenn z.B. erst auf die interne HDD gespeichert/gecached wird (und da schon irgendwas klemmt) und dann nicht nach extern gegangen werden kann. Ist aber alles Spekulation.

    Mit Bewegungserkennung hatte ich diese Woche in einer Instar/Synology-Kombi ebenfalls so meinen Krampf. Wobei das hauptproblem interessanterweise bei den Inhouse-Cams aufgetreten ist, obwohl deutlich jemand herumgelaufen ist, schlug die Erkennung nicht an. Das ganze dann auf Empfindlichkeit 1 (statt 10) heruntergesetzt und (bis jetzt) gut ist’s.

    Mal sehen wie es bei meinem Kunden dann so läuft, wenn die Cams/Nvr fertig installiert sind (aktuell werden noch Kabel gezogen).

    Was genau meinst du mit Doppelstrategie mit Netgear?
    Etwa ein Switch zwischen NVR und Cams und dann „Ausleitung“ der Daten?

  • Hallo Andy,

    „Was genau meinst du mit Doppelstrategie mit Netgear?“

    Aufgrund der fehlenden Cloudfunktion bei Reolink werden im Innenbereich zusätzlich noch einige drahtlose Arlo-Cams in Richtung einbruchgefährdeter Stellen montiert, die dann im Fall der Fälle sofort in die Netgear-Cloud funken. Demzufolge ist es für die bösen Buben auch sinnlos, den Reolink-Recorder zu suchen und ggf. abzuräumen. Auch zum Suchen des kabelgebundenen Routers bleibt nicht viel Zeit, da Arlo ja schon beim Eindringen sofort eine Einbruchsmeldung absetzt. Selbst der Stromunterbrechung einiger Oberschlaumeier kann man entgegen wirken unter Verwendung eines versteckten LTE-Routers nebst USV usw…

    Auf den Punkt gebracht: Mit einer Reolink-Cloud könnte man sich die aufwendige Doppelstrategie sparen.

    Zum technischen Problem:

    An der Firmware kann es eigentlich nicht liegen, da das Reolink-System bisher störungsfrei gelaufen ist. Sicherheitshalber habe ich die aktuelle Version (N180811) noch einmal aufgespielt. Dabei hat das NVR dann seltsamerweise die Kanäle (willkürlich) neu belegt.

    FTP habe ich vorerst deaktiviert und werde nun beobachten, was geschieht.
    Die Antwort des Supports (auf Englisch) war bisher unbefriedigend. Die Firmware sei nicht aktuell und ich solle ein Video des Problems anfertigen. Neuere Firmware – als die installierte – wird derzeit bei Reolink nicht zum Download bereitgestellt ( System = demzufolge auf dem neuesten Stand) und wie ich ein Video anfertigen soll, bei einem Speicher- und Wiedergabeproblem, das alle paar Stunden unvermittelt auftaucht und nur durch einen Reset des Systems beseitigt werden kann, erschließt sich mir nicht.

  • Also baust du nun quasi notgedrungen zwei Überwachungssysteme auf?!

    Eine Cloud-Lösung gibt’s schon, nur halt nicht für NVR:

    https://cloud.reolink.com/

    Getestet habe die allerdings nicht.

    Bei meinem Kunden wo jetzt das Reolink-Bundle installiert wird kam es nur auf die Überwachung bzw. Aufzeichnung ohne Alarmierung drauf an.

    Da bei Reolink die Kameras ja nicht mit ’nem NVR „Zwangsverheiratet“ sind, könnte man diese ja auch direkt nochmal konfigurieren (klar, man muss ins Cam-Netz hinter den NVR oder die Cams ins LAN packen). Von daher besteht vmtl. die Möglichkeit da sozusagen weiterzubasteln und so einmal an den NVR und einmal an eine Cloud, ein NAS, whatever zu „senden“.

    Unabhängig davon sollen und müssen Probleme gelöst werden. Bislang war der Support bei mir zumindest ansprechbar und durchaus reaktionsfreudig, wenngleich noch nichts grösseres/hartnäckigeres war.
    Leider reagiert nicht jeder Hersteller so zügig auf Anfragen, als Gegenbeispiel warte ich bei einem Hersteller seit einer Woche auf irgendeine Reaktion, bei einem anderem wird man seit sechs Monaten auf ein kommendes Update vertröstet (ja wann kommt es denn nun oder wird überhaupt an dem Fehler bzw. dessen Lösung gearbeitet ist dann vielmehr die Frage).

    By the way: Hast du mal ins Forum geschaut bzw. geschrieben? Da tut sich ja mitunter auch so einiges. Vielleicht liese sich so klären, ob man nicht alleine mit diesem Problem ist.

  • Hallo Andy,

    sofern man die Kameras vom NVR entkoppelt, ist das NVR ja überflüssig. Der Vorteil des NVR ist doch, dass man den ganzen Kram auf einer Oberfläche verwalten kann und die Daten auf einer zentralen Festplatte gespeichert werden. Da ich für die Innen- und Außenüberwachung in der letzten Ausbaustufe wohl alle 16 Kanäle benötige, wäre das Chaos bei Einzelverwaltung perfekt. Da ist die momentane Tandem-Lösung mit der Netgear-Anlage die bessere Alternative, da die Arlo-Kameras auch mit einer Basisstation verwaltet werden. Noch besser wäre es natürlich, wenn Reolink mit der Cloud in die Pötte käme. Dann müsste ich mich nicht mit 2 Systemen belasten.

    Bei der Reolink-Cloud hatte ich mich schon Anfang des Jahres angemeldet. Leider wird bis heute weder das NVR noch die verwendeten 410er bzw. 420er Kameras unterstützt. Versprochen wurde bereits Ende 2018 eine Lösung für andere Systeme im März 2019. In den letzten 7 Monaten hat sich jedoch nichts bewegt.

    Hier die Kameras, die man momentan über die Cloud verwalten kann:

    Argus Go, Reolink Argus® 2, Reolink Argus® Pro und Reolink Argus® Eco.

    Der Support meldet sich in der Tat umgehend. Da kann man nicht meckern. Sofern man jedoch eine Anfrage in deutscher Sprache stellt und die Antwort auf Englisch kommt, dürfte der eine oder andere schon in Schwierigkeiten geraten bzw. muss sich mit irgend einem Translator herumschlagen.

    Im Forum habe ich das geschilderte Problem noch nicht finden können. Sofern es sich kurzfristig nicht beseitigen lässt, muss ich wohl auch dort mein Glück versuchen. Man hat ja sonst nichts zu tun.

  • Mein Gedanke war gewesen, gar nicht die Cams komplett zu entkoppeln, sondern nur z.B. den FTP-Upload oder die Cloud-Anbindung oder sowas wie die Anbindung an ein zweites NVR (z.B. Synology, Motion,…) zu realisieren.
    Die Cams können soweit ich weiß und zumindest mit der RLC-420-5MP getestet habe mehrere Streams gleichzeitig liefern. Soll ja nur ein workaround sein, bis das reolink die Sache mit dem NVR gelöst hat.

  • Wäre natürlich eine alternative Möglichkeit, deren Realisierung leider meinen Zeitrahmen sprengt.

    Nachdem ich die gleiche Firmware (N180811) noch einmal auf das NVR aufgespielt und die ftp-Funktion deaktiviert habe, funktioniert im NVR die Aufzeichnung sowie die Wiedergabefunktion wieder (s.o.) – zumindest im Moment. Beim Tablet hat die App am Anfang bei der Wiedergabefunktion zwar noch etwas „herumgezickt“. Aber auch dort läuft es nun (von selbst). Ein komische Bauchgefühl bleibt trotzdem, da ich keinen konkreten Fehler lokalisieren konnte. Sofern die überspielte Firmware das Problem beseitigt haben sollte, muss wohl die Software teilweise ausgestiegen sein. Ebenso, wenn es an der ftp-Funktion gelegen haben sollte.

    Warum das NVR nach der Firmware-Installation die Kamera-Kanäle willkürlich neu belegt, bleibt auch ein Rätsel. Ebenso der Reset sämtlicher Aufnahmezeitpläne auf Werkseinstellung. Dieser Logik folgend müsste man ja nach jedem Firmwareupdate die Zeitpläne neu konfigurieren?

  • Hallo Peter,

    vielen Dank für das Feedback und die Infos.
    Wir haben heute vor Ort beim Kunden das Bundle in Betrieb genommen.
    Außer das zunächst zwei Cams nicht stabil verbunden waren, fiel bislang nichts weiter auf, sind aber erst ein paar Stunden 😉
    Die zwei Cams wollten scheinbar nicht so recht, da wohl vom Kabelverlegen (nicht durch uns) die Anschlüsse verschmutz waren.
    Der Kunde hatte vorab die Ware bei uns abgeholt und die Kabel selbst verlegt, den NVR in einen eigens montierten Schrank platziert und die Cams selbst montiert.

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