Windows: Festplatte 1:1 klonen

Früher oder später erwischt es einen, die Festplatte ist voll. Eine neue, größere Festplatte zu kaufen und einzubauen ist keine große Sache, aber wie seine Windows-Installation mit allen Daten und mühsam eingerichtet Programmen auf die neue Festplatte bekommen?

Entweder klassisch mit Datensicherung und Datenwiederherstellung, allerdings benötigt man dazu eine weitere Festplatte (oder sonstiges Medium) und ferner dauert es länger. Aber es geht auch schneller und ohne Umwege. Das Zauberwort heißt Klonen. Man kopiert seine bisherige Festplatte 1:1 auf die neue Festplatte. Idealerweise muss nur noch die Partitionsgröße angepasst und nach erfolgreichen Klonvorgang die alte Festplatte ausgebaut werden.

Anbei ein paar Tools, die zumeist für die private Nutzung kostenfrei sind.

Das Test-System ist ein Windows 7 Professional x64, das von einer 20 GB Festplatte auf eine 1 TB Festplatte geklont werden soll. Die Tests erfolgten unter VirtualBox.

XXClone Freeware

XXClone ist nur in Englisch verfügbar und muss installiert werden. Die Zielfestplatte muss darüber hinaus Partitioniert, Formatiert und mit einem Laufwerksbuchstaben versehen sein, damit ein Kopiervorgang stattfinden kann. 1:1 klonen funktioniert hier also nicht, da die versteckte Boot-Partition, die es seit Windows Vista gibt, hier nicht ohne weiteres angesprochen werden kann.

Von daher schied dieses Tool schon recht früh aus dem Test aus.

DriveImage XML

DriveImage XML bietet neben 1:1 Klonen auch Backup- und Restore-Funktionen an. Die Erfahrung mit diesem Programm hat aber gezeigt, das es nicht sonderlich performant ist.

Von DriveImage XML gibt es eine experimentelle Linux-Version, die auf einer Knoppix-basierten Bootumgebungen läuft. Ferner stehen Plugins für verschiedene WinPE-basierte Bootumgebungen zur Verfügung. Diese wurden aber nicht getestet.

Auch hier steht das Programm nur in englischer Sprache zur Verfügung und muss installiert werden.

DriveImage XML startet nicht von sich aus mit erhöhten Rechten, so muss darauf geachtet werden, wenn man das Programm startet, das man zuerst mit der rechten Maustaste auf das Symbol klickt und „Als Administrator ausführen“ auswählt.

Leider wird auch in diesem Programm nicht die Boot-Partition, sondern lediglich die Partitionen mit Laufwerksbuchstaben angezeigt, so das der Test an dieser Stelle beendet war.

MiniTool Partition Wizard Home Edition

Auch der MiniTool Partition Wizard ist laut Hersteller dazu in der Lage, Festplatten-Abbilder zu erstellen und wiederherzustellen, als auch Festplatten 1:1 zu Klonen.

Auch dieses Programm gibt es nur in Englisch und muss installiert werden, aber es erkennt die Boot-Partition und unterstützt darüber hinaus Festplatten als auch Partitionen die Größer als 2 Terabyte sind. Letzteres ist nicht bei allen Probanden der Fall.

Die Oberfläche ist übersichtlich gestaltet und Assistenten helfen beim Vorhaben. In diesem Fall ist der „Copy Disk Wizard“ die richtige Wahl. Dieser bietet sogar an, die Partitionen an die neue Größe anzupassen. Allerdings muss man auf diese Funktion beim Klonen von Windows verzichten, da sonst laut Dokumentation kein Booten von der neuen Festplatte möglich ist. Stattdessen kann man nach dem Klonvorgang die C-Partition entweder mit Bordmitteln von Windows 7 oder mit dem Partition Wizard vergrößern.

Im Test war allerdings kein erfolgreiches Booten von Windows von der geklonten Festplatte aus möglich. Auch die Computerreparaturoptionen der Installations-DVD konnten den oder die Fehler nicht beheben.

MiniTool Partition Wizard

Da typischerweise die C-Partition Windows und Co. enthält, kann Diese nicht im laufenden Betrieb kopiert werden, von daher ist ein Neustart notwendig, damit der Klonvorgang abgeschlossen werden kann.

MinitTool Partition Wizard – Die C-Partition wird nach einem Neustart kopiert.

Das Programm gibt es auch als fertige Boot-Umgebung, die auf CD/DVD gebrannt werden kann und somit eine Installation überflüssig macht. Als Betriebssystem für das Boot-Medium kommt Linux zum Einsatz. Die Boot-CD wurde nicht getestet.

Macrium Reflect Free

Macrium Reflect Free schlägt ebenfalls in die Kerbe der Image-basierten Backup- & Recovery- als auch Klon-Programme. Während der Installation wird zwar nach E-Mail-Adresse und weiteren Angaben gefragt, die betreffenden Felder kann man allerdings leer lassen. Beim ersten Start erfolgt eine Prüfung auf Updates. Sollten welche gefunden werden, empfiehlt es sich, Diese zu installieren. Die Oberfläche kommt aufgeräumt daher. Den Klonvorgang startet man, in dem man auf „Clone this disk…“ klickt.

Macrium Reflect Free

Beeindruckend war im Test die Performance. So wurde die Festplatte des Test-Systems gerade mal in 15 Minuten kopiert. Das zuvor getestete Programm benötigte dafür gut 90 Minuten.

Reflect ist ebenfalls in der Lage, Windows PE- oder Linux-basierte Boot-Medien wie CD/DVDs und bootfähige USB-Sticks zu erstellen. Für Windows PE-basierte Boot-Medien wird ein installiertes WAIK benötigt. Das Programm führt den entsprechenden Download und die dazugehörige Installation selbst durch.

Im Gegensatz zum MiniTool Partition Wizard klappt hier das Booten von der neuen Festplatte. Zwar muss die C-Partition mit Windows 7-Bordmitteln vergrößert werden, dies trübt den positiven Eindruck keineswegs.

EaseUS Disk Copy Home Edition & ToDo Backup Free

EaseUS Disk Copy Home Edition geht von vorn herein den Weg über eine eigene Boot-Umgebung, das geht sogar soweit, das keine Installation notwendig ist, sondern die notwendigen Dateien auf einen USB-Stick, CD/DVD oder in eine ISO-Datei kopiert werden.

EaseUS Disk Copy Home Edition

Das Boot-Medium basiert auf Linux. Ein Assistent führt einen von Anfang an durch den Klonvorgang. Die Optik wurde Windows XP nachempfunden.

EaseUS Disk Copy – Linux-Boot-CD

Auch bei EaseUS Disk Copy verläuft der Klonvorgang erfreulich einfach, schnell und erfolgreich, d.h. das geklonte Windows bootet ohne Problem. Das Anpassen der Größe der C-Partition an die neue Festplatte muss hier ebenfalls mit Windows 7-Bordmitteln erfolgen. Dennoch überzeugt das Produkt.

Alternativ kann man vom gleichen Hersteller ToDo Backup Free herunterladen und installieren. Mit Hilfe eines Assistenten kann ein entsprechendes Boot-Medium erstellt werden. Dieses basiert ebenso auf Linux. Im Gegensatz zu Disk Copy findet der Klonvorgang im laufenden Windowsbetrieb statt.

EaseUS ToDo Backup Free – Disk clone

Die Performance von ToDo Backup Free ist leider schlechter als bei Disk Copy Home Edition oder Macrium Reflect Free, aber immer noch um Längen besser als bei MiniTool Partition Wizard Home Edition. Darüber hinaus ist der Klonvorgang erfolgreich und Windows bootet von der neuen Festplatte ohne Probleme. Die Partitionsgröße von Laufwerk C:\ muss hier ebenfalls mit den Bordmitteln von Windows 7 erweitert werden. Dennoch eine gute Lösung.

Partition Saving

Partition Saving, so manchen besser bekannt als Savepart, ist ein Freeware-Programm das sowohl zum Sichern, als auch zum Wiederherstellen und Kopieren von Festplatten verwendet werden kann. Von Haus aus gibt es keine Möglichkeit, eine aktuelle Boot-Umgebung auf Windows PE- oder Linux-Basis zu erstellen. Allerdings besteht die Möglichkeit, das Tool von der Windows-DVD über die Computerreparaturoptionen oder mit einer WAIK-Umgebung und mit Linux zu nutzen.

Die Handhabung ist allerdings nicht ganz so einfach, wie bei den voran gegangenen Testkandidaten. Man sieht und merkt dem Programm an, das es schon seit Jahren existiert und ursprünglich aus der DOS-Welt stammt.

Partition Saving – Copy an element

Für diesen Test wurde Partition Saving von einer WAIK-CD aus gestartet und der Einfachheit halber alle Sektoren der alten auf die neue Festplatte kopiert. Die Performance entspricht dem Durchschnitt der anderen, erfolgreich getesteten Lösungen. Hier gilt ebenfalls nachträglich Handarbeit in Sachen Partitionsgröße anpassen. In diesem Fall würde sich die Verwendung des Windows-Befehls „diskpart“ nach erfolgreichem Klonen anbieten.

GParted Live

GParted Live basiert vollständig auf open source und steht als Linux-Bootumgebung zur Verfügung. Darüber hinaus ist es die einzige Lösung im Testfeld, die nicht nur Englisch, sondern gleich mehrere Sprachen, darunter auch Deutsch, zur Auswahl hat. Neben dem ändern von unterschiedlichen Partitionstypen, besteht auch die Möglichkeit, Partitionen zu kopieren.

Ein direktes 1:1-Kopieren, also Klonen, wird nicht unterstützt. Vielmehr muss man die einzelnen Partition auf der Quell-Festplatte kopieren und auf der Ziel-Festplatte einfügen. Also Copy&Paste. Dies ist bei einer typischen Windows-Installation seit Windows Vista, mit gerade mal zwei Partitionen kein großer Aufwand. Dabei besteht die Möglichkeit, die Größe der Partition auf die neue Festplatte anzupassen. Dies wurde im Test auch gleich  für die C-Partition in Anspruch genommen.

GParted kann, aber muss nicht von der eigenen Live-CD ausgeführt werden. Die Tool-Sammlung ist unter allen gängigen Linux-Live-CDs, z.B. Ubuntu, verfügbar. Allerdings sollte man sich mit der Laufwerksbezeichnung unter Linux auskennen, denn die von Windows bekannten Laufwerksbuchstaben gibt es hier nicht.

So ist im Beispiel „/dev/sda“ die erste Festplatte im Computer, die über den SATA0-Port angeschlossen ist und die Quell-Partitionen (System-reserviet, C) enthält. „dev/sdb“ ist dann folglich die neue Festplatte.

GParted Live

Leider fehlt ein Fortschrittsbalken, an dem man erkennen kann, wie viel Prozent des Vorgangs schon abgeschlossen sind. Lediglich die Operation, also der aktuelle Vorgang, wird unter „Details“ angezeigt. Im Zweifelsfall ist an dieser Stelle Geduld gefragt. Rein von der Zeit liegt GParted ebenfalls im Mittel aller erfolgreichen Testkandidaten.

Allerdings ist Windows direkt nach dem Kopier-Vorgang von selbst nicht bootfähig, so das zunächst die Computerreparaturoptionen einer Windows-DVD bemüht werden müssen. Beim ersten Booten führt Windows eine Dateisystemprüfung (chkdsk) durch, danach kann das System verwendet werden.

Fazit

Trotz der großen Auswahl an möglichen Klonprogrammen begann der Test doch recht enttäuschend. Man hatte nicht mit soviel Ausfällen gerechnet. Dabei kommt die Frage auf, wenn schon die Freeware-Versionen versagen, wie es dann bei den kommerziellen Vertretern ist. Nichts desto trotz brachte das Testfeld auch eine Überraschung hervor. So war dem Autor bis dato Macrium Reflect völlig unbekannt, überzeugte aber durch ein schnelles Setup, einfache Bedienung und vor allem durch einen erfolgreichen Klonvorgang.

Neben den hier meist nur für den privaten Gebrauch kostenfreien Varianten gibt es von den oben genannten Anbietern, als auch von anderen Herstellern noch eine ganze Reihe weiterer Lösungen.

Aus dem open source-Lager steht zum Beispiel auch noch Clonezilla zur Verfügung.

Update 16.06.2012

Kaum getestet, schon Live im Einsatz gehabt: Im Familienkreis ging es darum bei einem PC von der bisherigen 250 GB auf eine 1 TB Festplatte zu wechseln. Belegt waren 106 GB und Diese wurden in 28 Minuten auf die neue Festplatte mit Macrium Reflect Free kopiert. Bei dem Computer handelt es sich um ein erst wenige Wochen altes Gerät, das bereits mit SATA 3 ausgestattet ist. Nach dem Klonvorgang wurde die alte Festplatte entfernt und an deren Stelle die neue Festplatte angeschlossen. Nach dem ersten Booten von der neuen Festplatte erkannte Windows 7 Home Premium x64 die neue Festplatte automatisch und ohne Probleme. Es musste nur noch in der Datenträgerverwaltung die Partitionsgröße von Laufwerk C:\ angepasst werden.

Update 20.06.2012

Clonezilla

Wie bereits im Fazit des Artikels erwähnt, gibt es aus dem open source-Lager die Lösung Clonezilla. Dieses Tool steht sowohl einzeln, als auch als eigene und auch in fremden Live-CDs zur Verfügung. Nachgetestet wurde Clonezilla, das in der Distribution Parted Magic (Danke an Alexander für den Hinweis) enthalten ist. Das Ergebnis überzeugt. Das Klonvorgang war erfolgreich. Lediglich die Partitionsgröße muss im Anschluss angepasst werden. Einziger Kritikpunkt sind die etwas zu häufigen nachfragen, ob man nun wirklich kopieren möchte und damit evtl. Daten, die auf der Zielfestplatte vorhanden sind, verlieren kann.

Parted Magic – Clonezilla

Update 21.06.2012

Advanced Backup Manager

Ebenfalls nachträglich wurde der Advanced Backup Manager von Digital Dynamic getestet. Dieser bietet neben Backup- auch Klonmöglichkeiten direkt aus Windows heraus an. Die Installation ist schnell und einfach erledigt. Nach dem Start des Programms klickt man auf „Klonen“ und wählt „Klonen einer Festplatte“ aus. Quell- und Ziellaufwerk auswählen und den Vorgang mit einem Klick auf „Klonen“ starten.

Advanced Backup Manager

Das geklonte Windows ist leider nicht bootfähig, so das zunächst eine Windows-DVD und die darauf enthaltenen Computerreparaturoptionen bemüht werden müssen. Anschließend muss die Partition noch auf die neue Größe angepasst werden.

Update 21.03.2013

Beim Klonen einer Windows XP-Installation von einer 120 GB auf eine 320 GB HDD, bootete das Betriebssystem zunächst nicht (Bluescreen 0x0000007b). Der Grund für dieses Problem lag darin, das zwar die Partitionen laut Macrium Reflect Free erfolgreich kopiert wurden, aber ein Blick mittels diskpart zeigte, das die C-Partition als RAW erkannt wird. Die Lösung bestand darin, folgenden Befehl auszuführen:

chkdsk c: /f

Das kann eine Weile dauern und unter Umständen werden einige Meldungen angezeigt.

Wenn alle Stricke reissen, bleibt noch die Option mit Drive Snapshot die Quellpartitionen zu sichern und dann auf der neuen Festplatte wiederherzustellen.

61 Gedanken zu „Windows: Festplatte 1:1 klonen

  1. Hallo,
    es wurde auf eine andere Partition auf der gleichen physischen HDD geklont, daher scheinbar leider nicht automatisch auf „C“ gesetzt.
    Anfangs war die Bootloaderverknüpfung auf „sytem\Winloader.exe“ erst als ich manuell auf .efi gestellt hab bootete das System vom Klon, nutzt aber wie gesagt die vorhandene Systempartition „C“ weiterhin als „Quelle“.

  2. > es wurde auf eine andere Partition auf der gleichen physischen HDD geklont, daher scheinbar leider nicht automatisch auf „C“ gesetzt.

    Das habe ich so noch nie gemacht, von daher kann ich dazu leider nichts sagen.

    Ferner besteht das Risiko, das so das „Original“ durch Tests etc. in Mitleidenschaft gezogen wird.

    Besser wäre (imho) entweder einen Klon auf eine andere physische Festplatte anzulegen und/oder ein Image der Quelle z.B. auf eine USB-Festplatte zu speichern, so das man die Möglichkeit hat, eine „Kopie“ offline zu haben, falls bei den Tests etc. etwas schief läuft.

    Im jetzigen Aufbau kann es passieren, das schlimmstenfalls beides (Original und Klon) hin sind.

  3. Ich hab nur das Hintergrundbild geändert um es besser zu merken und dann wars auch im Originalen so .. also komme ich so erstmal nicht weiter.
    Danke trotzdem für die Infos.
    Kann ich es versuchen die Originale Partition zu verstecken?? Findet ein Bootmanageer dann noch was?
    Gruß

  4. Ist Dir bekannt, dass es mit Windows 8 & Windows 10 Probleme gibt, genauer gesagt dass diese Systeme nach dem Klonen von HDD auf SSD u.U. nicht mehr booten und einen „Inaccessable Boot Device“ BSOD melden? Genau dieses Problem hatte ich kürzlich mit einer Crucial BX100 und einem ASUS R556LA. Eine Neuinstallation war ebenso unmöglich, da beide benannten Betriebssysteme die SSD nicht erkannten (Win7 und testweise Ubuntu jedoch schon).

  5. Das es nach dem Klonen nicht unbedingt auf Anhieb funktioniert, auch mit dieser Meldung, kenne ich. Da hilft meist das Booten von DVD oder Stick und die Computerreparaturoptionen bzw. Systemstartreparatur. Meist streikt der BCD, kann der nicht „geflickt“ werden, einfach löschen und neu erstellen lassen.

    Wenn’s allerdings auch bei der Neuinstallation nicht funktioniert, tippe ich spontanerweise auf ein Treiber-Problem. Beim Setup kann man ja Treiber nachladen, wenn das auch nicht hilft, wäre der letzte Gedanke BIOS und SSD-Firmware updaten. Danach fällt mir auch nichts mehr ein (hatte ich bislang so arg aber auch nicht).

  6. Gutes neues Jahr,
    bei mir ist es so arg. von klonSSD bootet nicht.
    Nagelneu Tsh. Nootebk. w7pro vorinstalliert. Eingebaut war 128GB ssd, wer nach winUpdate fast schon voll ist. Beiliegend nur Win8 DVD, kein Win7. also Smsg pro 256GB und SATA Adapter gekauft, macriumR installiert. Smsg SSD angeschlossen, im laufenden Betrieb von Tsh SSD auf Smsg SSD alle 4 Partitionen geklont. Smsg SSD eingebaut. Bootet nicht.
    Die geklonte heisst aber G: Die Buchstabe wurde auto zugeordnet (oder gab irgendwo die Möglichkeit das manuell zu tun??) Aber es kann doch nicht gleichzeitig zwei C: geben? oder? Das ist mir nicht ganz klar.
    Oder sind 4 Partitionen für MBR zu viel? eventuell die Ruhepartition nicht mitklonen?
    Oder, oder, oder?
    Danke, Andy

  7. Im laufenden Betrieb ist schon immer ein gewisses Risiko, da Windows bei den Festplatten mit IDs arbeitet und dann vom Klon evtl. nicht oder nicht vollständig bootet, da LW-Buchstabe und ID nicht stimmt.
    Nachträglich kann man das von einem anderen PC oder Boot-CD/DVD/Stick aus ändern, in dem man in der Registry was „dreht“, siehe dazu z.B.:

    http://superuser.com/questions/752161/booting-windows-8-1-on-a-cloned-drive

    Meist ist es am besten, wenn man offline klont, also von einem Bootmedium aus oder an einem anderen PC.

    Ich für meinen Teil klone wenn möglich immer alle Partitionen oder, sofern bekannt, nur die Partionen die für Windows notwendig sind.
    Je nachdem wie Windows installiert ist (BIOS/UEFI) und was ggf. der Hersteller gemacht hat ist das unterschiedlich.

    Was ist denn eine Ruhepartition? Falls die Recovery-Partition gemeint ist, die benötigt man i.d.R. nicht.

  8. Danke für schnelle Antwort,
    leider verstehe ich nicht was bedeutet in Registry -drehen- und ich kann nicht englisch.
    Möchte gern verstehen wann ist der Moment beim klonen, wo kann oder muss die richtige Buchstabe zuweisen? Nachträglich das zu tun bin ich nicht inderlage.

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