Dieser Tage gab es die Aufgabe die Tonspur eines Videos auszutauschen. Die Ausgangslage war die, das es zwei Videos (inkl. Audio) gibt, die den gleichen Inhalt haben, aber bei einem der Videos das Bild und beim Anderen der Ton besser ist. Kurzum: Aus zwei mach eins.
Da schnell und einfach wurden zunächst die Spuren mit LosslessCut getrennt und sollten neu zusammengefügt werden. Allerdings war die Sache dann doch nicht ganz so einfach, denn Start und Ende der beiden Videos sind nicht identisch, ferner hatten beide unterschiedliche FPS, was sich wiederum darin zeigte das die “richtige” Audio-Spur nicht zur “richtigen” Video-Spur passte. Daher wurden die Spuren in Shotcut reingeholt und zunächst geschaut, das der Startpunkt passt. In diesem Fall also die Audio-Spur etwas später anfängt als das Video, was kein Problem ist, da es einen Vorspann gibt. Ferner wurde die Gesamtlänge der Audio-Spur zurechtgeschnitten.
Damit das Ganze dann Lippensynchron ist, wurde beim ersten Dialog darauf geachtet, das es stimmig ist. Hier kann man sich zudem an der Original-Audio-Spur optisch orientieren. Wegen der unterschiedlichen FPS passt es im weiteren Verlauf dann nicht mehr, es läuft auseinander. Daher war es nötig, die Audio-Spur etwas langsamer zu machen. Dies ist möglich in den Eigenschaften des Audio-Clips (Nicht der Spur!):
Leider gibt es nur dieses Feld, ein Schiebe- oder Drehregler wäre eine Alternative. Für Audio-Spuren sollte zudem die “Tonhöhenkompensation” aktiviert werden. Imho seltsam ist, das bei diesem Vorgehen automatisch eine neue leere Spur entsteht. Da man bei der Anpassung der Geschwindigkeit mehrere Werte probiert bis man den richtigen Treffer landet, muss man beim Rückgängig machen immer erst diese neue Spur und dann die eigentliche Geschwindigkeitsänderung sozusagen zurückdrehen. Kurzum: Zwei Mal “Rückgängig” anklicken.
Da die Video-Spur nicht verändert wurde und eine Re-Kodierung umgangen werden sollte, wurde in Shotcut lediglich die bearbeitete Audio-Spur exportiert und dann die Video- und neue Audio-Spur in LosslessCut zusammengefügt. Dieser Weg war einfach viel Schneller.
Wichtig: In LosslessCut beim Ändern der Spuren nicht auf “Shortest” stellen, da sonst die Audiospur kaputt gehen kann!
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Verheiratet, Vater von zwei Kindern, eines an der Hand, eines im Herzen. Schon immer Technik-Freund, seit 2001 in der IT tätig und seit über 15 Jahren begeisterter Blogger. Mit meiner Firma IT-Service Weber kümmern wir uns um alle IT-Belange von gewerblichen Kunden und unterstützen zusätzlich sowohl Partner als auch Kollegen.

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