Warum vorinstallierte Recovery-Optionen nicht immer gut sind

Bei diesem Titel denken die meisten wahrscheinlich zunächst an mit unnützen Anwendungen als auch Demo- und Trial-„verseuchten“ Windows-Installationen. Das kann man sicherlich auch als „nicht gut“ einstufen. Ein sagen wir mal eher unerwarteter Grund kam aber aus einer anderen Ecke.

Bei einem Kunden hat der 3-jährige Sohnemann es fertig gebracht bei einem ASUS-Notebook Dieses nicht nur einzuschalten, sondern durch mehr oder weniger wildes herumdrücken auf der Tastatur den Recovery-Mode (Taste „F9“) zu starten. Durch weiteres Tippen wurde früher oder später offensichtlich ebenfalls die Eingabetaste als auch andere Tasten erwischt und so wurde die bestehende Windows 7-Installation durch ein Recovery-Image (quasi Werk-s/Auslieferungszustand) platt gemacht.

Böse Überraschung für die Eltern. Als sie den Umstand bemerkten und die Wiederherstellung unterbrachen blieb die unvollendete Windows-Installation in einem Sysprep-Modus hängen.

Zugegeben, da war schon eine große Portion Pech oder „Glückstreffer“ vom Junior mit dabei.

Die Nutzdaten konnten via testdisk gerettet werden. Anschließend wurde ein sowohl geplanter als auch gewünschter Recovery-Vorgang durchgeführt und die Daten zurück gespielt.

Info am Rande: Man darf sich nicht verunsichern lassen, das trotz deutscher Sprachauswahl zu Beginn der Wiederherstellung zunächst ein englisches Windows aufgespielt wird. Nach mehrfachen Neustarts erscheint nochmals eine Auswahl, mit der die finale Sprache dann festgelegt wird.

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