Kaspersky Small Office Security stört die Verwaltung und Erreichbarkeit im Domänen-Netzwerk

Vor nicht allzulanger Zeit haben wir die Betreuung eines Handwerksbetriebs übernommen. Dieser setzt unter anderem Kaspersky Small Office Security auf seinen Windows 7 Professional sowie dem Windows Server 2012 Essentials ein.

Recht schnell wunderten wir uns, das verschiedene Netzwerk- wie auch Administrations-bedingte Dinge nicht funktionierten. So scheiterte beispielsweise schon ein simpler Ping, von Remotedesktop oder den typischen administrativen Möglichkeiten vom Server aus um beispielsweise auf den Arbeitsplätzen mittels administrativer Freigabe etwas abzulegen ganz zu Schweigen.

Quasi sofort war klar, das es an der Firewall liegen musste. Die Windows-eigene Firewall meldete das sie von Kaspersky verwaltet wird. Dort wiederum findet man die Regeln zu RDP und Co. unter dem Punkt „Paketregeln anpassen“. Kurios dabei ist, das Ping  („ICMP Echo Reply“) zugelassen ist, aber dennoch nicht funktioniert.

Soweit sieht es lokal aus, aus der Ferne, d.h. via MyKaspersky, kann man nur die Firewall ein- oder abschalten. Eine umfangreichere zentrale Verwaltung ist offenbar nicht vorgesehen. Jedenfalls bevor weiter Fehler gesucht werden haben wir schlicht die Kaspersky-eigene Firewall deaktiviert.

Lokal:

  • „Kaspersky Small Office Security“ öffnen.
  • Auf „Einstellungen“ (Zahnrad-Symbol links unten) klicken.
  • Auf „Schutz“ klicken.
  • Die Firewall oder andere gewünschte Komponenten deaktivieren.

MyKaspersky:

  • Anmelden.
  • Zu „Geräte“ wechseln.
  • Den PC auswählen und auf „Verwalten“ klicken.
  • Zu „Komponenten“ wechseln.
  • Die Firewall oder andere gewünschte Komponenten deaktivieren.

Tipp: Damit der Anwender nicht durch Meldungen à la „Sicherheit gefährdet“ irritiert wird, die Meldung das die Firewall deaktiviert ist in Kaspersky auf „Ignorieren“ setzen. Scheinbar geht dies nur lokal am PC.

Die Windows-Firewall ist aktiv und gepflegt und nun läuft alles auch so wie es soll.

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